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Trockener Ein-oder Zweibalg-Gasmesser.
Die Bauart des den Gegenstand der Erfindung bildenden trockenen Ein-oder Zweibalg-Gasmessers verdankt ihre Entstehung dem Wunsche. ausser den inneren Einrichtungen des Gasmessers nun auch
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in der äusseren Rohrinstallation die Vorteile zunichte machen/die durch fortschreitende Verbesserungen im Innern des Gasmessers erzielt worden sind.
Zur Erzielung eines geringen Gasdruckverlustes werden heute die Gasführungen im Innern von trockenen Gasmessern möglichst winkelfrei und geradlinig gestaltet, und man kann durch Anordnung der beiden Anschlüsse (Eingangs- und Ausgangsstutzen mit Verschraubungen) in einer gemeinsamen Fluchtlinie eine weitere Verbesserung der inneren gerad- linigen Gasführung erzielen. Bei einer derartigen Anordnung der Stutzen wird gleichzeitig der Vorteil erreicht, auch die Zu-und Ableitung des Gasmessers geradlinig anschliessen zu können. Nur stand bisher der Ausführung dieses Gedankens, z.
B. bei schräger oder lotrechter Anordnung der Leitung, im Wege. dass das Zählwerk für die leichte Ablesung eine bestimmte Stellung des Gasmessers erforderte, während vielleicht die gegebene Lage der Leitung eine andere Stellung des Gasmessers erforderte, um einen geradlinigen Gasweg zu erzielen, so dass-nur wegen der Aufreelhtstellung des Zählwerkes-doch Winkel in die Leitung eingebaut werden mussten. In der Technik ist es sonst an sich bekannt, die Anordnung von Zählwerken od. dgl. so zu treffen, dass die Schauöffnung in das günstigste Gesichtsfeld des Beobachters geschwenkt werden kann.
Die bekannten Einrichtungen dienen aber allein zur Bequemlichkeit des Beobachters, nicht aber in Verbindung mit einer günstigen Gasführung zur Verminderung der Verluste und Widerstände innerhalb und ausserhalb des Gasmessers.
Gemäss der Erfindung werden beide an sieh bekannten Massnahmen, nämlich die verlustfreie Gasführung im Innern des Messers und die Verschwenkbarkeit des Zählwerkes am Gasmesser. gleichzeitig zur Anwendung gebracht. Erst dadurch wird eine verlustfrei Gasführung auch ausserhalb des Messers bei gleichzeitig bequemer Ablesemöglichkeit erreicht, da der Messer in jede Stellung gebracht werden kann, die mit Rücksicht auf die Geradlinigkeit der Gasleitung erforderlich ist, und das Zählwerk trotzdem in die Stellung gebracht werden kann, in der seine Schrift und Ziffern aufrecht stehen. Die äussere Rohrleitung kann somit geradlinig ausgeführt werden, so dass sie der Gasströmung den germgstmoglichen Widerstand entgegensetzt.
Es ist dann gleichgültig, ob das Leitungsstück, in das der Gasmesser eingebaut werden soll, waagrecht, lotrecht oder schräg verläuft, stets kann das Zählwerk mit einem einfachen Handgriff so verstellt werden, dass der Beschauer das Zifferblatt in aufrechter Stellung vor sich hat ; und es ist vermieden, den ganzen Gasmesser in die in Hinblick auf die Aufrechtstellung seines Zählwerkes erforderliche Stellung bringen zu müssen, in der dann unter Umständen die Leitungsführung unnötige Winkel aufweisen würde.
Auf der Zeichnung ist der Gasmesser nach der Erfindung in einein Ausführungsbeispiel als Zweibalg-
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Linie x-x der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Einzelheit an der vorderen Wand des Messers. Fig. 5 ist ein
Schnitt. nach der Linie y- :/ der Fig. 4. Fig. 6 und 7 zeigen den Kupplungsteil des aufgesetzten Zählwerkes im Schnitt nach der Linie z-z der Fig. 7 und in Ansieht.
Die Anschlussstutzen 1 und 2 für den Ein-und Austritt des Gases'sind einander gegenüberliegend am Gehäuse 3 in der Flucht der Rohrleitung angebracht, u. zw. nahe der Rückwand 4, damit Abbiegungen in der Rohrleitung bei der Aufstellung des Gasmessers möglichst vermieden werden können. Die Ventile
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und die Steuerung sind in dem durch die gasdichte Wand 8 abgetrennten Eingangsraum 9 und im Ansgangsraum 10 auf den Messkästen 13 und 14 angeordnet, und sie werden in bekannter Weise durch die
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Auf der Vorderwand J des Gehäuses ist das Zählwerk 6 befestigt. Der zum Antrieb des Zählwerks dienende, aus dem Gehäuse herausragende Wellenstumpf 54 (Fig. 4 und 5) trägt einen Quer- stift 88. Auf der für die Aufnahme, des Antriebes bestimmten Zählwerkswelle : (Fig. 6 und 7) sitzt eine Büchse. 36 mit einem Schlitz 87, in welche der Wellenstumpf 54 bzw. der Stift. ? eingreifen. Auf der Vorderwand 5 des Messergehäuses ist ein mit einer ringsumlaufenden Nut-39 versehener zylindrischer Ring 40 befestigt, über welchen der zylindrische Ansatz 41 des Zählwerkes greift.
Durch den Ansatz 41 geht die Schraube 42, die in die Nut 39 eingreift und zur Feststellung des Ansatzes 41 und damit des
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werden kann, ermöglicht eine Drehung des Zählwerkes auf dem Ring 40 in jede Stellung, ohne dass dabei der Eingriff zwischen Gasmesser und Zählwerk auch nur vorübergehend aufgehoben würde. Die Drehung des Zählwerkes kann durch Anschläge begrenzt sein, um zu verhindern, dass der Verbraucher durch
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Grenzstellungen (z. B. 0 und 90 ) zu markieren.
Die Erfindung kann auch bei Einbalgmessern angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Trockener Ein- oder Zweibalg-Gasmesser, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verringerung der Druckverluste im Innern des Gasmessers sowie in den zugehörigen Rohrleitungen die Anschluss- stutzen in gegenseitiger Verlängerung und die vom Gas durchflossenen Teile im Innern des Messers in der Reihenfolge der Gasströmung geradlinig aufeinanderfolgend angeordnet sind und das Zählwerk in der Weise am Gasmesser verschwenkbar ist, dass es bei jeder Stellung des Gasmessers aufrecht gestellt werden kann, ohne Aufhebung des Eingriffes während der Umstellung.