AT140986B - Freitragbares Atmungsgerät. - Google Patents

Freitragbares Atmungsgerät.

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AT140986B
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Austria
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breathing
breathing bag
valve
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tube
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Otto Heinrich Dr Draeger
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Otto Heinrich Dr Draeger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft ein freitragbares Atmungsgerät, dessen lungenselbsttätig gesteuertes
Nährgaszuführungsventil durch einen mit der Wand des Atmungsbeutels aussen in Verbindung stehen- den Hebel gesteuert wird. 



   Bei diesen Geräten wurde bisher der dem Steuerhebel gegenüberliegende Wandteil durch besondere Befestigungsmittel an einer Eigenbewegung gehindert. Zu diesem Zwecke hat man diesen Wandteil mit Hilfe von Riemen, Platten, Nieten oder ähnlichen Mitteln festgelegt oder man hat den Wandteil als starres unbewegliches Element ausgebildet. Dies erschwert aber die leichte Bauart des Gerätes und die Auswechselbarkeit des Atmungsbeutels. 



   Erfindungsgemäss lässt man daher in den Atmungsbeutel ein Rohr hineinragen, durch das die Bewegung des dem Steuerhebel gegenüberliegenden Wandteils des   Atmungsbeutels   beim Absaugen von Einatmungsluft aus dem Beutel begrenzt wird. 



   Das in den Atmungsbeutel hineinragende Rohr kann in das die lungenselbsttätige Steuerung, das Reduzierventil und das Umgehungs (Druckknopf) ventil aufnehmende Gehäuse eingebaut, eingeschraubt oder mit diesem aus einem Stück hergestellt sein. 



   Das Rohr kann ferner zum Anschluss des Atmungsbeutels an das Gerät dienen und kann zu diesem Zwecke mit Aussengewinde versehen sein, in das das Innengewinde der Anschlussöffnung des Atmungsbeutels eingreift. 



   Das in den Atmungsbeutel hineinragende Rohr bringt man vorteilhaft mit einer Bohrung im Gehäuse in Verbindung, in die der aus dem lungenselbsttätig gesteuerten Ventil, der konstanten Dosierung und dem Druckknopfventil kommende Sauerstoff einströmt, wodurch der Anschluss des Atmungsbeutels an mehrere getrennte Leitungen vermieden wird. 



   Die Anordnung eines in den Atmungsbeutel hineinragenden Rohres zeitigt den Vorteil, dass die in dem Atmungsbeutel vorhandene Luft sich innig mit dem frisch zuströmenden Sauerstoff vermischt. 



   Um eine noch gründlichere Durchmischung zu erreichen, kann man das in den Atmungsbeutel hineinragende Rohr an seinem freien Ende noch injektorartig ausbilden. 



   Der dem Lungenautomaten gegenüberliegende Teil der Wandung des Atmungsbeutels kann gegebenenfalls noch durch Verstärkungen. Blechstreifen oder Blechplatten oder ähnlich wirkende Mittel in sich versteift sein. 



   Auch kann man diesen ganzen Teil der Sackwand aus verhältnismässig steifem Stoff herstellen. 



   Die bisher benutzten Geräte leiden unter dem Übelstand, dass die beim Laugen der Alkalipatronen sich bildenden alkalischen Flüssigkeiten, die leicht in den Atmungsbeutel gelangen, die den Sauerstoff zuführenden Leitungen verstopfen oder zerstören. 



   Durch das in den Atmungsbeutel hineinragende Rohr wird dieser Übelstand vermieden, da die Lauge nicht in das Rohr hineingelangen kann. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des   erfindungsgemässen   Atmungsgerätes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt von der Seite gesehen und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie   A-B   der Fig. 1 um   900 gedreht.   



   Durch die Bohrung   a des Anseblussstutzens b   (Fig. 2) strömt der Hochdrucksauerstoff in Richtung des Pfeiles zum Druckminderventil e. Der aus dem Druckminderventil kommende Niederdrucksauerstoff strömt durch den Kanal   g   zum lungenselbsttätig gesteuerten Ventil e und von diesem durch die 

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 EMI2.1 
 nut Fund Querbohrungen   in,   durch die der Sauerstoff eintreten kann. Das Rohr g dient mit Hilfe der Verschraubung i zum Aufschrauben des in der   Anschlussöffnung   des Atmungsbeutels vorgesehenen Innengewindes. Mit k ist das das Anschlussrohr g, das Reduzierventil   c,   das lungenselbsttätig gesteuerte Ventil e und das   Druckknopfventil t'   (Fig. 2) aufnehmende Gehäuse bezeichnet.

   In diesem Gehäuse befindet sich ferner die konstante Desierung o, durch die ein von dem Reduzierventil durch den Kanal   M   kommender gleichbleibender Sauerstoffstrom durch den Kanal p zur Hauptbohrung f und weiter über g in den Atmungsbeutel    &    geführt wird. Von dem Hochdruckkanal a (Fig. 2) zweigt ein vom Druckknopfventil r führender Kanal q ab. Ein zweiter Kanal s führt nach Betätigung des Druckknopfes Hochdrueksauerstoff vom Druckknopfventil zur   Bohrung f   und von dort durch das Rohr g zum Atmungsbeutel. t ist der das lungenselbsttätige Ventil e steuernde doppelarmige Hebel, der durch einen Knopf u od. dgl. aussen an der Wand des Atmungsbeutels, vorteilhaft unter Vermittlung einer Verstäkrungsplatte, befestigt ist und der den Bewegungen der Beutelwand bei der Atmung folgt.

   Die in dem Atmungsbeutel ersichtlichen Pfeile deuten die injektorartige Wirkung des durch das Rohr g einströmenden Sauerstoffs auf den Luftinhalt des Atmungsbeutels an. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Freitragbares Atmungsgerät nach Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass das in den Atmungsbeutel hineinragende Rohr (g) in das die lungenselbsttätige Steuerung (e), das Reduzierventil (e) und das Umgehungs (Druckknopf) ventil aufnehmende Gehäuse (k) eingebaut, eingeschraubt oder mit diesem aus einem Stück hergestellt ist.
    3. Freitragbares Atmungsgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (g) zum Anschluss des Atmungsbeutels (it) an das Gerät dient und zu diesem Zwecke vorteilhaft mit Aussengewinde (i) versehen ist, in das das Innengewinde der Anschlussöffnung des Atmungsbeutels eingreift.
    4. Freitragbares Atmungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Atmungsbeutel hineinragende Rohr (g) mit einer Bohrung fi) im Gehäuse (k) in Verbindung steht, in die der aus dem lungenselbsttätig gesteuerten Ventil (e), der konstanten Dosierung (o) und dem Druckknopfventil (r) kommende Sauerstoff einströmt.
    5. Freitragbares Atmungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das EMI2.3 EMI2.4
AT140986D 1933-07-08 1934-06-04 Freitragbares Atmungsgerät. AT140986B (de)

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