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Vorrichtung zum gemeinsamen Verstreuen von Stoffen uhterschiedlieher Besehaffenheit, insbesondere zum aberziehen von kornförmigen Stoffen mit flüssigen, z. B. für Strassenbelage.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gemeinsamen Verstreuen von Stoffen unterschiedlicher Beschaffenheit, insbesondere zum tberziehen von kernförmigen Stoffen mit fliissigen. z. B. für Strassenbeläge. Die erfindungsgemässe Vorrichtung, durch welche Asphalt, Teer od. dgl. und Riesel od. dI. derart gemeinsam aufgebracht werden, dass letzterer, bevor er den Boden berührt, eingehüllt wird. ist dadurch gekennzeichnet, dass die Streuzonen von Asphalt, Teer od. dgl. und von Riesel od. dol. sill teilweise derart übergreifen, dass in einem einzigen Arbeitsgang ein Belag gebildet wird. der aus drei
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allein, besteht. Hiedureh wird auf dem Strassenuntergrund zunächst eine Ablagerung des ersten Stoffes, z.
B. des flüssigen allein, alsdann eine gemeinsame Ablagerung des ersten. z. B. des flüssigen, und des zweiten, z. B. kernförmigen, Stoffes, welche miteinander vermengt bzw. überzogen werden, und
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unterschiedlichen Ablagerungen sich in der angegebenen Reihenfolge im Masse der Bewegung von wenigstens einem Fahrzeug überlagern, das mit geeigneten Mitteln zum Ausstreuen und zum Verteilen der Stoffe versehen ist.
Die zu verstreuenden Stoffe, sei es nur pulverförmige. sei es nur flüssige. sei es gemischte. können in einer Anzahl von zwei. drei usw. vorgesehen sein und ebenso können die unabhängigen oder gemein-
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Kalk-und Zementmörteln, einem Gemisch von Sand und Zement, welches beim Austritt aus den Verteiler mit Wasser benetzt wird, ferner von sehr feinem Sehotter, welcher ganz oder teilweise, z. B. mit Bitumenflüssigkeit. vor der Berührung mit dem Strassengrund, überzogen wird.
Die Mittel zum Ausstreuen der Stoffe, wie der flüssigen, können ebenfalls beliebig ausgebildet sein und aus rotierenden oder Streudüsen bestehen, welche derart gerichtet sind, dass die ausgestreuten Schichten sich in anfänglich
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umschliessen, die beispielsweise in einer lotrechten Schicht mittels z. B. eines Bürsten-oder eines Walzenverteilers fallen oder in anderer geeigneter Weise die erstgenannten Bahnen kreuzen. Auf diese Weise kann man den Strassengrund mit Schotter versehen, indem man in gleichmässiger Weise den Schotter von unterschiedlicher Korngrösse oder andere Stoffe in trockenem oder benetztem Zustande in der Strassenbreite ausstreut.
Bei einer geeigneten Ausführungsform der Vorrichtung ist die Arbeitsweise derart, dass man
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Asphalt und ähnlichem ausstreut und gleichzeitig eine weitere kegelförmige Zone von z. B. feinem Schotter. wobei diese beiden Kegel sieh teilweise überschneiden, so dass man auf diese Weise drei übereinandergelagerte Schichten, u. zw. beginnend von unten, eine Schicht von Teer usw. allein, eine zweite Schicht von mit Teer überzogenem Sehotter und eine oberste. bestehend aus Schotter allein, herstellt.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung, die aus einem oder mehreren hintereinandergekoppelten Fahrzeugen besteht, die neben den entsprechenden Behältern geeignete Verteiler oder Streudiisen aufweisen. Diese Vorrichtung enthält erfindungsgemäss eine Presswalze, die den Strassenbelag nach dem Aufstreuen der obersten Schicht zusammendrückt und durch Nebeneinandersetzen von schmalen Zylindern gebildet ist, welche auf gemeinsamer Achse sitzen, jedoch unabhängig voneinander lotrecht verschiebbar sind. Zweckmässig ist die Anordnung derart, dass die Zylinder aus Gummi bestehen oder am Umfang mit Gummimänteln oder anderm nachgiebigen Material versehen sind.
Die ganze Einrichtung kennzeichnet sieh dadurch, dass auf dem Fahrzeug eine Vorrichtung zum Verstreuen von z. B. festen Stoffen, wie Sand. vorgesehen ist, die aus einem Fülltrichter zum Speisen des Verteilers besteht, wobei der Stoff zu dem Fülltrichter mittels einer Fördervorriehtung, wie Paternosterwerk, endloses Band, Förderschraube usw., ausgehend von einem Vorratsbehälter, zugeführt wird, in welch letzteren der Überschuss des zu dem Fülltrichter zugeführten Stoffes selbsttätig durch Eigengewicht oder durch zusätzliche Mittel zugeführt wird.
Die Erfindung erstreckt sieh auch noch auf einen, auf einem mit einem endlosen Band oder einem beweglichen Boden versehenen Fahrzeug angeordneten Zentrifugalverteiler von beliebiger Bauart, um den Schotter auf den Boden zu streuen, wobei dieser Verteiler durch den beweglichen Boden oder das endlose Band entweder unmittelbar oder vermittels eines Trichters beschickt wird.
Eine Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der von einem Trichter überragte Verteiler ein abnehmbares Ganze bildet, welches geeignet ist. auf einem mit Einrichtungen zum Besehicken
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dieses Trichters versehenen Fahrzeug angebracht zu werden, wobei Mittel zum Antriebe des Verteilers vorgesehen sind.
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dem Rade des die Vorrichtung aufnehmenden Fahrzeuges angetrieben wird. Der Verteiler ist als Zentrifugalverteiler ausgebildet.
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des Abprallens des ausgestreuten Materials.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Anzahl von Ausführungsformen der Erfindung :
Fig. 1 zeigt schematisch, teilweise im Schnitt, ein Fahrzeug gemäss Erfindung für die Herstellung von Strassenbelägen. Fig. 2 zeigt schematisch die Draufsicht, aus welcher die drei Arbeitsphasen des Verstreuen von zwei Stoffen, eines festen und eines flüssigen, ersichtlich sind. Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe einen lotrechten Schnitt durch eine Streuvorrichtung für Schotter. Fig. 4 zeigt den unteren Teil dieser Vorrichtung in einer andern Ausführung. Fig. 5 zeigt die Seitenansicht und Schnitt eines Zylinders der Presswalze. Fig.
H, 7,8, 9 zeigen die Vorderansicht der Presswalze in unterschiedlichen Arbeitslage, u. zw. auf einem gewölbten Strassengrund, ferner auf einem gewölbten Strassengrund mit Seitenrinnen, drittens auf einem konkaven oder stumpfwinkligen Strassengrund und viertens auf einer
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zeug angeordneten und durch ein andloses, den Boden des Fahrzeuges bildendes Band angetriebenen Vorrichtung. Fig. 11 ist eine Gesamtansicht der zum Einbauen in ein Fahrzeug eingerichteten Vorriehtung. Fig. 12 ist die entsprechende Rückansicht, wobei die Vorrichtung in Tätigkeit dargestellt und mit Begrenzungseinrichtungen für die Ausstreuung versehen ist. Fig. 13 stellt in Ansieht und kleinerem Massstabe die auf dem hinteren Teil eines Kraftwagens angebrachte Vorrichtung dar.
Bei dem in den Fig. 1-4. dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit 1 das Fahrgestell des Fahrzeuges bezeichnet, wobei angenommen wird, dass sämtliche zu verstreuenden Stoffe von einem einzigen Fahrzeug aus ausgestreut werden. Es können aber auch mehrere hintereinandergekoppelte Fahrzeuge mit regelbarem Abstand voneinander verwendet werden. Das Fahrgestell 1 ist auf vier Rädern 2 gelagert, und dieses Fahrzeug kann ein Kraftfahrzeug sein oder an einem Schlepper angekoppelt werden.
Ein Behälter.'3, welcher mit Wärmeschutzmantel versehen ist. ist an dem Vorderteil des Fahrgestelles in besonderer Weise gelagert und dient zur Aufnahme der flüssigen Stoffe. 4 ist eine rotierende Düse, welche dazu dient, um die Flüssigkeit in einer kegelförmigen Zone 5 auf den Strassengrund zu verteilen.
Die Düse ist mit dem Behälter J durch eine Leitung 6 verbunden, die durch den Hahn 7 geöffnet und geschlossen werden kann. Die Drehung der Düse 4 wird vom Motor 8 aus durch eine endlose Kette 9 oder ähnliches bewirkt.
Ein Behälter 10 besitzt zwei Abteile 10 a und 10 b, deren Böden entgegengesetzt zueinander geneigt sind und zur Aufnahme des festen Stoffes, z. B. Sehotters, dienen. Das Abteil 10 a bildet den Vorrats-
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geschüttet wird, wobei das Band mit Querstäben 16 a versehen ist. Durch dieses Förderband wird das Material in ununterbrochener Weise dem zweiten Abteil 10 7J zugeführt. wobei, nachdem dieses Abteil vollgefüllt worden ist, der Überschuss, sei es von selbst durch Eigengewicht in das erste Abteil 10 (1 zurückfällt, sei es von den Stäben 16 a am unteren Bandteil zurückgeschoben wird.
Der Verteiler 11 (Fig. 3) steht mit dem Abteil 10 b durch einen Kanal 17 in Verbindung. Der den Kanal bildende Stutzen bildet eine Sitzfläche für einen lotrecht verschiebbaren Zylinder 18, welcher als Steuerschieber dient. Je nach seiner Lage ermöglicht der Schieber 18 den Zutritt einer grösseren oder geringeren Menge Materials zu der Streudüse H. Die Verstellung des Schiebers 18 erfolgt mittels eines Handhebels 19, welcher in jeder erforderlichen Lage mittels eines Zahnsektors 20 festgestellt wird, in welchen ein federbelasteter Riegel eingreift, der durch die Klinke 21 gesteuert wird. Die oberste Lage des Schiebers ist strichpunktiert dargestellt. Das Förderband 16 und das Paternosterwerk 14 werden vom Motor 8 aus durch geeignete kinematische Verbindungen, z.
B. die Ketten 22 und Kettenräder 23 oder teleskopartige Wellen für den Antrieb der Streu düse 11, angetrieben,
Eine Leitspindel 24 steht mit der Grundplatte in Verbindung, auf welcher der Behälter fi uns der Motor 8 befestigt sind, und dient dazu, um den Abstand zwischen den Axiallinie der Streukegel25, 26 zu regeln. Die Kette 22 steht hiebei unter der Wirkung einer in der Zeichnung nicht dargestellten Kettenspannvorrichtung, welche die Längenänderung der Kette ausgleicht.
Eine Walze 27 ist aus einer Mehrzahl von unabhängigen Zylindern 28 (Fig. 5-9) zusammengesetzt. welche entweder aus Gummi bestehen oder mit Gummimänteln versehen sind. Diese Walze dient zum Festpressen der obersten, nicht mit der Flüssigkeit überzogenen Schicht auf die darunter verlaufende. Die Zylinder 28 besitzen eine geringe Breite und sitzen sämtlich auf ein und derselben Achse 29. Die
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auf einem unabhängigen Gestell gelagert sein, welches von dem Fahrzeug geschleppt werden könnte.
Die hinteren Laufräder 2 des Fahrzeuges sind vorzugsweise ebenfalls mit Gummimäntel versehen, und der gegenseitige Abstand ist derart (Fig. 2), dass sie die Arbeitsbreite der Walze 27 ergänzen. Trotzdem könnte die Walze 27 auch die ganze Breite des Strassenbelages bearbeiten, wenn man die Stützvorrichtung entsprechend ändert, die klarheitshalber gemäss Fig. 1 so ausgeführt ist, dass die Stützstangen 32 für die Achse 29 gelenkig bei 33 an der Hinterachse des Fahrzeuges gelagert sind. Zwei Leitspindeln 35 ermöglichen in dargestellter Weise das Heben und Senken der Achse 29, wobei Federungen. 36 den Pressdruck nachgiebig machen. Die Schraube 15 dient ferner dazu. um die Walze 27 ausser Gebrauch zu heben, wenn die Vorrichtung nicht in Benutzung steht.
Zwei Schutzbleche'#7,') 8 (Fig. 2) dienen dazu, um, in nicht dargestellter Weise eingestellt, als seitliche Begrenzung für das ausgestreute Material zu wirken.. 39 ist ein Schauloch (Fig. 4). welches zum etwaigen Reinigen des Verteilers l ? dient.
Der Betrieb der dargestellten Vorrichtung ist derart, dass, nachdem der Motor 8 in Gang gesetzt worden ist und das Paternosterwerk 14 in Bewegung ist, der Schotter in den Trog M eingeworfen wird. aus welchem er durch das Paternosterwerk gehoben und durch die Leitrinne 15 auf das Förderband 16 geführt wird. von welchem der Schotter zunächst zu dem Abteil 10 b gefördert wird. Ist das Abteil 10 b vollgefüllt, so fällt das weiter zugeführte Material nach hinten selbsttätig in das Abteil 10 a zurück oder wird durch die Stäbe 16 a mitgefördert. Ist auch das Abteil 10 a vollgefüllt, so hört man mit dem Füllen des Träges 13 auf und das Türchen 12 wird gehoben. Die Stäbe 16 dienen ferner dazu, die Oberfläche des Materials glattzustreichen.
Nunmehr wird der Behälter J mit dem flüssigen Teer gefüllt und das Ausstreuen kann nunmehr beginnen. Zu diesem Zweck wird das Fahrzeug in Bewegung gesetzt, der Hahn 7 sowie der Schieber 18 geöffnet. Der Schotter fällt nunmehr selbsttätig aus dem Abteil 10 a zu dem Trog 1. 3 und wird durch das Werk 14 und das Förderband 16 zu dem Fülltrichter 10 b geführt, nachdem ein Teil des Schotters aus diesem Fülltrichter durch den Verteiler 11 entleert worden ist. Auf diese Weise wird gleichzeitig aus der Düse 4 der flüssige Stoff und aus der Düse 11 der feste Stoff in kegelförmigen Zonen ausgestreut.
Die Walze 27 ist vorher durch die Leitspindel Jü so weit gesenkt worden. dass sie den erforderlichen Druck auf die Strassenoberfläche ausüben kann. Die Spindel 5o kann eine Skala besitzen, um den Druck zu regeln. Ein Teil dieses Druckes wird dem Gewicht des Fahrzeuges entnommen und dieser Druck
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übermitteln den Druck auf die Walze 27.
Der vordere, den Behälter. 3 usw. tragende Teil des Gestelles ist zu einem zusätzlichen Gestell ausgebildet, welches mittels der Leitspindel 24 auf dem Hauptgestell 1 verschiebbar ist. Auf diese Weise kann man den Abstand zwischen zwei kegelförmigen Streuzonen regeln und einen bestimmten Anteil des Schotters mit Teer ilberziehen.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform ist die Vorrichtung zum Ausstreuen des Sehotters am hinteren Teile des Fahrzeuges 7 angeordnet und umfasst eine unterhalb eines Trichters angebrachte Streudüse 11.
Der Trichter 10 b wird vorzugsweise fortlaufend durch ein endloses Band oder eine endlose Kette 2
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Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 11 und 12 sitzt die aus mehreren konischen Räumen gebildete Streudüse 11 auf einem Rohrstutzen 17, welcher den unteren Teil des Trichters 10 b bildet. Eine lotrechte, mit der Streudüse 11 vermittels eines abnehmbaren Teiles 51 verbundene Welle i ; O durchsetzt eine schmale Hülse 52, welche an ihrem unteren Teile durch ein Halsstück 53 unterstützt und oben durch ein Gehäuse 54 gehalten ist, in welchem der Antrieb abgenommen wird und die Welle-; () endigt. Ein Kegelrad Ja, das in dem Gehäuse 54 angeordnet und an dem oberen Ende der Welle < ?
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trägt ausserhalb des Gehäues 54 ein Kettenrad 57.
Letzteres ist mittels einer Kette 58 mit einem Kettenrad 59 verbunden, das auf der Welle des auf einer geeigneten, mit dem Trichter 10 b ein Stück bildenden Unterstützung 67 angebrachten Motors 60 aufgekeilt ist.
Ein Rohr 62 schützt einen Schieber 18 gegen den Druck des in dem Trichter 10 b befindlichen oder durch diesen Trichter nach Massgabe des Ausstreuens eingeschüttelten Materials, wie dies bei den Hauptkennzeichen der Erfindung angegeben ist. Der Schieber 18 ist mit auf der Hülse 52 verschiebbaren Ringen 6. 3 versehen. Der Schieber wird in seiner Lage durch einen Hebel 19 eingestellt, der mit einer
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Verriegelungsklinke 2j ! mit festem, gezahntem Sektor 20 versehen ist. Dieser Hebel 19 ist im Winkel mit einem Arm 64 verbunden, der vermittels eines Lenkers 65 mit dem Schieber 18 in Verbindung steht.
Eine Öffnung 66 gestattet die Reinigung des Trichters. Zwei Besen oder Schutzvorrichtungen 68, welche beispielsweise aus Blech bestehen, sind mit den Schlitten 67 durch Arme 69 verbunden und verhindern den Abprall des ausgestreuten Sehotters.
Die gesamte Vorrichtung kann in einfacher Weise am hinteren Teil irgendeines Fahrzeuges unter Anwendung geeigneter Mittel, wie etwa Winkeleisen, an den Wänden des Wagenkastens befestigt werden und ist dann auch leicht abnehmbar. Das Ganze kann auf von Hand aus bewegten Fahrzeugen angebracht werden, welche eine Bewegungsübertragung von den Laufrädern aus aufweisen. Im Falle der Anbringung auf einem Kraftwagen 1 könnte die Welle 50 von dem Motor des Fahrzeuges angetrieben werden.
Die Beschickung der Vorrichtung wird vorzugsweise vermittels eines Vorratswagens mit beweglichem Boden (z. B. endlosem Band) bewirkt ; diese Beschickung kann in gleicher Weise vermittels Kipp-
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destoweniger kann man in dem Antrieb ein Geschwindigkeitswechselgetriebe einschalten, wenn ein Motor mit starrer Tourenzahl verwendet wird.
Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Streudüse schleudert den Schotter mit Gewalt auf den Boden und gibt ihm so eine Verankerung und sichere Lage.
Überdies hat die grosse Umlaufgeschwindigkeit die Eigenschaft, den Sehotter zu zentrifugieren, derart, dass das befeuchtete Material fast trocken am Boden ankommt und das mit Erde und Staub überzogene Material gereinigt wird.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann in entsprechender Anpassung auch zum Überziehen von andern Flächen benutzt werden, beispielsweise zum Verputzen von Hausfassaden und ähnlichem.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Strassenbelages, bei welcher Asphalt, Teer od. dgl. und Riesel od. dgl. derart gemeinsam aufgebracht werden, dass letzterer, bevor er. den Boden berührt, eingehüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Streuzonen von Asphalt, Teer od. dgl. . und von Riesel od. dgl. (26) sich teilweise derart übergreifen, dass in einem einzigen Arbeitsgang ein Belag, bestehend aus drei nacheinander und übereinander aufgetragenen Lagen, u. zw. Teer allein, Teer und Riesel. und Riesel allein, gebildet wird.