AT140260B - Riemenlose Skibindung. - Google Patents

Riemenlose Skibindung.

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AT140260B
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Eduard Hora
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Eduard Hora
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Riemenlose Skibindung. 
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   Längsrichtung     geradegebogen,   während bei starkem Heben der Ferse, z. B. beim   Telemarkschwung.   die ganze Sohle von der   Skioberfläche     abgehoben wurde,   so dass dann die Zapfen die ganze Kraft auf den Ski zu übertragen hatten; durch diese Beanspruchung wurde aber die Befestigung der Zapfen im Sohlenleder bald gelockert und die   Sohle schnell zerstört.   



   Es ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, die   Schuhbeschläge   mit   länglichen,   steil geneigt zur Skioberfläche verlaufenden   Ausschnitten zu verselten, während   an den Zehen backen Zapfen angeordnet   wurden, welche in die Ausschnitte ragten und darin   freie Beweglichkeit hatten. Dadurch sollte erreicht werden, dass sich die von den Zapfen gebildete Kippachse des Schuhes dem natürlichen Gang entsprechend in   den Ausschnitten   auf und ab bewegen kann. Dieses Ziel wurde aber nur bei niedergetretener Ferse erreicht, während beim Anheben derselben. z. B. beim Gehen, infolge Kippens des Schuhes der Ausschnitt 
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 nahezu parallele Lage annahm.

   Der Schuh war also nach vorn und hinten beweglich und rutschte in der Bindung hin und her. so dass eine gute Führung des Schuhes in der Bindung ausgeschlossen war. 



  Da also beim Gehen die Richtung der Ausschnitte ständig wechselte, wurde der Schuh je nach seiner Lage in der   Bndung abwechselnd gelocke@t und augezogen,   und es hatten daher die Zapfen ständig wechselnde Drücke zu übertragen, wodurch sie leicht aus den Zehenbacken herausgebrochen wurden. 
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   fenden.   Ausschnitte der Zehenbacken in der Nähe der Vorderkante derselben vorgesehen sind und eine Länge haben, welche der Entfernung der hinteren vertikalen Kante des Ausschnittes von der   Sohlenvorderkante   mindestens gleich ist. so dass die Schuhsohle bis in eine zur   Skioberfläche senkrechte   Lage gekippt werden kann.

   Dabei können die Einführungsschlitze der Ausschnitte nach vorn gerichtet sein oder aber nach oben, wobei dann der obere   Abschluss der Zapfenbahn von   einer Nase eines federnd gelagerten Riegels gebildet wird, der den Zapfen von oben einzuschieben gestattet. 
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 das Herausrutschen des Schuhs nach hinten und sind folglich keinen grossen Beanspruchungen ausgesetzt.
Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Skibindung sind in der Zeichnung dargestellt. 
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 der Fig. 3. 



   Nach Fig. 1 und 2 ist in der an sich bekannten Zehenbacke 1 in der Nähe der Vorderkante ein zur oberen   Skifläche   senkrechter Ausschnitt 2 vorgesehen, der nach vorn zu eine Einführungsmündung 3 aufweist. An dem seitlichen Sohlenrand ist an der üblichen Stelle ein Sohlenbeschlag 4 gefestigt, von 
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 oberen   Skifläche   senkrechte Lage mit der Spitze abwärts gebracht, und die beiden Zapfen 5 werden durch   die Mündungen Jin   die Ausschnitte 2 eingeführt, worauf der Schuh zwischen den Zehenbacken 1 in die normale Gebrauchslage niedergeklappt wird.

   In dieser Lage ist dann der Schuh sicher gehalten, denn die Zapfen J hindern sein Herausrutschen nach   rückwärts,   während er wegen Anliegens der Sohlenränder an den nach vorne, der Sohlenform entsprechend, einander   genäherten Zehenbaeken auch   nicht vorwärts rutschen kann. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 ist in der Zehenbacke 1 ein oben offener länglicher Ausschnitt 2 
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 ist. An der Aussenseite wird der Ausschnitt 2 von einem Riegel 6 verdeckt, welcher einen mit dem Ausschnitt 2 übereinstimmenden länglichen Ausschnitt hat, dessen oberer Abschluss 7 eine aus dem Riegel ausgestanzte oder an derselben angegossene und in die Ebene der Zehenbacke ragende Nase 8 bildet. 



  Der Riegel 6 ist um zwei zapfenartige Abbiegungen   9,   die in entsprechenden Ausnehmungen der Backe gelagert sind, schwenkbar ; zu diesem Zwecke können die äussere untere und die innere obere Horizontal- 
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 backe durch eine im rechten Winkel abgebogene Blattfeder 10 angedrückt, deren horizontaler Arm   10'   unter den am Ski zu befestigenden Teil der   Zehenbacke ragt   und daran mittels Nieten 11 od. dgl. befestigt ist. Selbstverständlich ist der Federarm 10'in die Skioberfläche eingelassen, damit die untere Fläche der Backe überall am Ski anliegen kann. 



   Zehenbaeken der beschriebenen Ausführung können auf beiden Seiten des Schuhes am Ski befestigt werden, es genügt aber vollkommen, wenn eine solche Backe nur an der Aussenseite angebracht wird. während an der Innenseite nur eine einfache, mit einem entsprechenden länglichen, oben geschlossenen Ausschnitt versehene Backe befestigt wird, wobei der obere Abschluss des Ausschnittes selbstredend der Kante 7 entsprechen muss.

   Soll der Schuh in der Bindung befestigt werden, so wird der Zapfen des innenseitigen   Schuhbeschlages   in den geschlossenen Ausschnitt der Backe eingeschoben, während der aussenseitige Zapfen durch Niedertreten des Schuhes unter Wegdrücken des Riegels 6 in seinen Ausschnitt 
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 stehenden   Zunge weggedrückt,   worauf die beiden Zapfen sogleich aus den Ausschnitten herausgehoben werden können. 
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 bei Stürzen nach vorn, wie sie beim Auffallen auf den Boden öfter vorkommen.

   Infolge der nach vorne zusammenlaufenden   Sehuhsohlenränder   sind nämlich die Zapfen 5   schräg   nach vorne gerichtet, so dass 
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 Sturz nach vorne stützt sich nun die feste   Sehuhspitze   an der   Skioberfläche   ab, und die Zapfen üben auf die Kante 7 des Riegels 6 einen Druck nach oben aus und drücken den Riegel infolge ihrer Schräge nach aussen, so dass die Bindung sofort gelöst wird und somit   Unfälle   vermieden werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :   l. Riemenlose Skibindung,   bei der an   Schuhbeschlägen   befestigte Zapfen in Ausschnitte von am Ski befestigten   Zehenbaeken   ragen, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen und senkrecht zur Skioberfläche verlaufenden Ausschnitte   (2)   in der Nähe der Vorderkante der Zehenbacken   (1)   vorgesehen sind und eine Länge haben, welche der Entfernung der hinteren vertikalen Kante des Ausschnittes   (2)   von der Sohlenvorderkante mindestens gleich ist, so dass die Schuhsohle bis in eine zur Skioberfläche senkrechte Lage gekippt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Riemenlose Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungsschlitze der Ausschnitte nach vorne gerichtet sind. EMI2.9 der Zehenbacke bis zu deren Oberkante verlängert ist und der obere Abschluss der Zapfenbahn von der Nase (8) eines federnd gelagerten Riegels (6) gebildet wird, der den Zapfen von oben einzuschieben gestattet. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Riemenlose Skibindung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (6) seitwärts nach aussen schwenkbar ist und durch eine Feder (10) in der Gebrauchslage gehalten wird.
    5. Riemenlose Skibindung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (6) mit Zapfen (9) versehen ist, die in Öffnungen der Zehenbacken frei beweglich gelagert sind. EMI3.1
AT140260D 1932-11-11 1933-10-19 Riemenlose Skibindung. AT140260B (de)

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