AT139999B - Einrichtung zur Anzeige sowohl der Flugzielrichtung mittels Empfanges auf längeren Wellen als auch der Landungsfeldstärke mittels Ultrakurzwellen-Empfanges. - Google Patents

Einrichtung zur Anzeige sowohl der Flugzielrichtung mittels Empfanges auf längeren Wellen als auch der Landungsfeldstärke mittels Ultrakurzwellen-Empfanges.

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  Einrichtung zur Anzeige sowohl der   Flugzielrichtung   mittels Empfanges auf längeren Wellen als auch der Landungsfeldstärke mittels Ultrakurzwellen-Empfanges. 



   Es sind Peileimichtungen bekannt, bei denen die jeweilige Abweichung von der Zielrichtung nach links oder rechts durch ein optisch anzeigendes Instrument oder ein Telephon erkannt wird. Derartige Geräte enthalten im allgemeinen wenigstens zwei Antennen, z. B. eine ungerichtet Antenne und eine Rahmenantenne mit einem mechanischen oder elektrischen Umschalter, der die Antennen abwechselnd schaltet oder die Kopplung zwischen beiden Antennen im geeigneten Rhythmus umpolt.

   Der Ausgang eines derartigen Gerätes   enthält   im allgemeinen ein Telephon und ein Zeigerinstrument mit Mittelpunktstellung, 
Es sind ferner Verfahren bekannt, um durch die Aufnahme hochfrequenter Signale eine Blindlandung zu   ermöglichen.   (Gleitwegverfahren.) Nach diesem Verfahren wird an der Landungsstelle ein Sender mit einer solchen Ausstrahlung vorgesehen, dass die Kurven konstanter Feldstärke geeignete Landekurven sind. Das hiebei benötigte Empfangsgerät besteht im allgemeinen aus einer Antenne, einem Audion, einem Niederfrequenzverstärker, einem Telephon und einem Zeigerinstrument. 



   Erfindungsgemäss werden die beiden erwähnten Empfangseinrichtungen so vereinigt, dass eine für die beiden Frequenzen   gemeinschaftliche   Antenne die von ihr aufgenommenen Energien der längeren und der ultrakurzen Wellen an zwei verschiedene   Hochfrequenzkanäle   abgibt und dass hieraus die beiden Energien demselben Niederfrequenzkanal, gegebenenfalls über gemeinschaftliches Audion, zugeführt werden, so dass ihre Empfangswahrnehmung gleichzeitig ohne Umschaltung der Apparate geschehen kann. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Fig. 1 der Zeichnung schematisch dargestellt. Zum Zielfluggerät gehören in diesem Beispiel eine offene Antenne A und eine Rahmenantenne R. Der gegenseitige Kopplungssinn der beiden Antennen wird in bekannter Weise durch eine geeignete mechanische oder elektrische   Kommutierungseinrichtung   K1 rhythmisch geändert. Das Zielfluggerät selbst besteht aus einem Hochfrequenzteil HF, einem Audion G und einem Niederfrequenzteil NF. Im Ausgang des Zielfluggerätes liegen, über einen Transformator   T   angeschlossen, einerseits das Telephon Tel, anderseits (z.

   B. über einen geeigneten synchron mit der Einrichtung   Xi   arbeitende Kommutator   Xs   angeschlossen) das Zeigerinstrument J1, Um gleichzeitig auch die ultrakurzen Wellen der für die Kontrolle der Landung bestimmten Strahlung aufzunehmen, ist in die Leitung von Antenne A zum Hochfrequenzteil   HF   des Zielflugempfängers eine kleine Drossel L eingesetzt, die die ultrakurzen Wellen sperrt. An die Antenne A ist über einen kleinen Kondensator   C,   etwa von wenigen Zentimetern Kapazität, das Audion U für ultrakurze Wellen angekoppelt, dessen Ausgang an den Niederfrequenzteil des Zielfluggeräts angeschlossen ist.

   In Serie mit dem   Ausgangstransformator T   des Zielfluggerätes liegt ein zweiter Ausgangstransformator   T. , an   den das für die Landungsanzeige erforderliche Instrument Ja und ein Telephon Tea angeschlossen ist. 



   Das Ultrakurzwellenaudion U kann mit dem Audion G des Langwellenflugzeuggerätes nach Fig. 2 auch so vereinigt werden, dass für ihre Funktion nur eine Röhre   Gui gebraucht   wird. Dabei liegen der auf die ultrakurze Welle abgestimmte Schwingungskreis   i   und der auf die längere Welle des Zielfluggerätes abgestimmte Schwingungskreis   S2   in Serie am Gitter der Audionröhre   GI.   



   Zur   möglichst   scharfen Trennung der beiden Modulationen am Ausgang des Empfängers empfiehlt es sich, die Modulationsfrequenzen des Peilsenders und des ultrakurzwelligen Blindlandungssenders möglichst verschieden voneinander (z. B. für den ersteren etwa 300-1000 Hertz und für den letzteren etwa 100 Hertz) und dementsprechend die selektiv wirkenden Organe am Ausgang des Empfängers zu wählen.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : - Einrichtung zur Anzeige sowohl der Flugzielrichtung mittels Empfanges auf längeren Wellen. als auch der Landungsfeldstärke mittels ultrakurzwelligen Empfanges, dadurch gekennzeichnet, dass eine für die beiden Frequenzen gemeinschaftliche Antenne die'von ihr aufgenommenen Energien der längeren und der ultrakurzen Wellen an zwei verschiedene Hochfrequenzkanäle abgibt und dass hieraus die beiden Energien demselben Niederfrequenzkanal, gegebenenfalls über gemeinschaftliches Audion, zugeführt werden, so dass ihre Empfangswahrnehmung gleichzeitig ohne Umschaltung der Apparate geschehen kann. EMI2.1
AT139999D 1932-07-02 1933-06-23 Einrichtung zur Anzeige sowohl der Flugzielrichtung mittels Empfanges auf längeren Wellen als auch der Landungsfeldstärke mittels Ultrakurzwellen-Empfanges. AT139999B (de)

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