AT139468B - Flügelrad mit umlaufend selbstverstellbaren Flügeln. - Google Patents

Flügelrad mit umlaufend selbstverstellbaren Flügeln.

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AT139468B
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Austria
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shafts
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wing
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impeller
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Inventor
Walter Ing Zycha
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
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Description


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  Flügelrad   mit umlaufend selbstverstellbareu Fliigeln.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Flügelrad mit beim Umlauf selbstverstellbaren Fliigeln, die in Richtung ihrer Längsachsen (z. B. mittels ihrer Schäfte gleitbar, gegebenenfalls auch mitverdrehbar) geführt und durch ihre   Eigenfliebkraft   entgegen der Wirkung von in der Radnabe untel gebrachten Federn auswärts verschiebbar, bzw. auch winkelverstellbar sind. Bei solchen Flügelrädern verändern etwa die Flügel selbsttätig ihre Steigung je nach der Windstärke oder Drehzahl des Flügelrades, indem sie sich längs einer   Schraubenführung   durch die   Eigenfliehkraft   nach auswärts schrauben. Der Eigellfliehkraft halten bei bekannten Bauarten dieser Flügelräder Schraubenfedern das Gleichgewicht, die entweder innerhalb des hohlen Flügelschaftes und zum Teil auch innerhalb der Radnabe angeordnet sind.

   Die Erfindung besteht darin, dass die erwähnten Gegenfedern von quer zu den Flügelachsen stehenden Blattfedern gebildet werden, die in der Radnabe vorzugsweise mit der Radachse gleichgerichtet liegen. Der Verwendung von stark belasteten und daher verhältnismässig grossen Blattfedern in der Flügelradnabe scheint zunächst die Schwierigkeit entgegenzustehen, dass solche wegen ihrer sperrigen Form darin schlecht untergebracht werden können oder   unerwünscht   grosse Ausmasse des Flügelrades ergeben würden. Dies ist jedoch nicht der Fall.

   Eine Blattfeder hat bei gleichem Volumen ein grösseres Arbeitsvermögen als die bisher an gleicher Stelle zum Aufnehmen der Flügelfliehkraft ausschliesslich verwendeten Schraubenfedern und lässt sich, wie die beiden in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, sehr günstig in die Flügelradnabe einbauen, ohne dass deren Durchmesser unzulässig vergrössert wird. Die Blattfederanordnung nach der Erfindung hat vielmehr von allen möglichen Federanordnungen gleichen Arbeitsvermögens die kleinste radiale Ausdehnung und daher auch die kleinste   Eigenfliehkraft.   Die Nabe kann daher kleinere Wandstärke und wegen der günstigen Raumausnutzung kleineren Durchmesser erhalten.

   Dementsprechend kann auch der   Aussendurchmesser   des Flügelrades und damit die Eigenfliehkraft der Flügel verringert werden, was wieder auf die Nabenbemessung günstig   rückwirkt   und auch die Belastung des Flügelradträgers durch den   Strömungsdruck   (Winddruck u. dgl.) wesentlich herabsetzt. 



  Die Anwendung von Blattfedern in der angegebenen Anordnung hat also für alle Teile'der Anlage günstige Folgen, die sich auf anderm Wege nicht erreichen lassen. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Teilquerschnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt eines Flügelrades nach der Erfindung, dessen Flügelschäfte durch Radnaben-Schraubengewinde geführt sind. Die Schraubengewinde sind bei dieser Ausführungsform vollkommen in der Nabe eingeschlossen. Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine Ausführungsform, bei der die Muttergewinde zur Verstellung von aussen zugänglich sind. In sämtlichen Figuren bedeutet a die Flügelradnabe, b die Flügel, c die Flügelschäfte, die Schraubengewinde   d   tragen, e deren in der Nabe a befestigte   Mutter, 1 die   der Flügelfliehkraft das Gleichgewicht haltenden Blattfedernbündel, auf denen   Spurkugellager g zur   drehbaren Lagerung der Flügelschäfte aufruhen. Die Blattfedern sind z.

   B. in der Mitte von dem zugehörigen Flügelschaft durchsetzt und liegen vorzugsweise, wie dargestellt, parallel zur Fliigelradachse. Sie können dieser hiebei weitgehend genähert werden und ergeben daher selbst nur geringe Fliehkräfte. Die durch die Fliehkraft nach auswärts gezogenen und dadurch verschraubten Flügel b verändern je nach der Fliehkraft, also je nach der Umdrehungszahl des Flügelrades ihre Neigung gegen die Strömung. Bei dem Flügelrad nach Fig. 1 und 2 ruhen die Federn/ 
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 parallel versetzt und reichen bis in die entgegengesetzte Nabenhälfte, wo die zugehörigen Blattfedern 1 liegen. Diese drücken von beiden Seiten auf die Zwischenwand h und üben auf sie ein verhältnismässig geringes Drehmoment aus.

   Die Zwischenwand kann daher durch blossen Reibungssitz in ihrer Lage gehalten werden, es können aber an der Nabeninnenseite auch Stütznasen   i   angebracht sein, die nach dem Gesagten mechanisch gering beansprucht werden. Die abnehmbar eingesetzte Zwischenwand h hat gegenüber einer mit der Nabe starr verbundenen Zwischenwand den Vorteil, dass sich die Anordnung leichter zusammenbauen und auseinandernehmen lässt. Es können auch je nach der Zahl der Flügel mehrere als Nabenwiderlager dienende Längswände, z. B. in kreuz-oder sternförmiger Anordnung, vorhanden sein. 



   Die Kugellager g sind bei der Ausführungsform nach Fig. 3 durch Verschrauben des einen Laufringes auf dem zugehörigen Flügelschaft verstellbar, wodurch sich die Vorspannung der Blattfedern ändern und in gewünschtem Masse einstellen lässt. Die Führungsmuttern e für die Schaftgewinde d bilden Ansatzbuchsen in der Nabenwand, die in dieser drehbar gelagert und feststellbar sind. Zur Verdrehung dient eine in der Zeichnung nicht wiedergegebene Verstelleinrichtung, gegebenenfalls ein Schraubenschlüssel, zum Feststellen etwa die in der Zeichnung gestrichelt dargestellten Feststellschrauben. Durch Drehen der Ansatzbuchsen erfolgt   eine-willkürliche   Winkelverstellung der Flügel, wodurch z. B. deren Steigung in der Endlage auf einen günstigen Wert eingestellt werden kann.

   Bei geeigneter Ausbildung der Verstelleinrichtung kann diese auch bei umlaufendem Rad die Ansatzbuchsen e verdrehen, so dass während des Betriebes die Flügelsteigung unabhängig von der gerade vorhandenen Fliehkraft willkürlich beeinflusst wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flügelrad mit umlaufend selbstverstellbaren Flügeln, die in Richtung ihrer Längsachsen (z. B. mittels ihrer Schäfte gleitbar, gegebenenfalls auch mitverdrehbar) geführt und durch ihre Eigenfliehkraft entgegen der Wirkung von in der Radnabe untergebrachten Federn auswärts verschiebbar bzw. auch winkelverstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenfedern von quer zu den Flügelachsen stehenden, vorzugsweise mit der Radachse gleichgerichteten Blattfedern   (I)   gebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Flügelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern von den zugehörigen Flügelschäften durchsetzt sind.
    3. Flügelrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Radnabe durch quer zu den Flügelschäften stehende und vorzugsweise abnehmbar eingesetzte Längswände (h) unterteilt ist, die als Nabenwiderlager für die zugehörigen Blattfedern dienen.
    4. Flügelrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei an sich bekannter Anordnung zweier gegenüberliegender Flügel mit zueinander parallel versetzten Schäften (c) eine gemeinsame Längswand (h) zur Abstützung beider zugehörigen Blattfedern (f) vorgesehen ist.
    5. Flügelrad nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Schäften der in an sich bekannter Weise, z. B. mittels je eines Schraubengewindes selbsttätig winkelverstellbar geführten Flügel je ein Spurkugellager (g) vorgesehenist, dessen einer Ring auf dem Schaft (c) z. B. aufschraubbar befestigt und dessen anderer gegenüber dem Schaft loser Ring als Schaftwiderlager für die zugehörige Blattfeder dient.
    6. Flügelrad nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelschäfte (c) bis zur gegenüberliegenden flügelseitigen Nabenwand verlängert und dort je in einer z. B. zwecks willkürlicher Winkelverstellung der Flügel verdreh-und feststellbaren Einsatzbüchse ) mit innerem Fiihrungsschraubengewinde gelagert sind.
AT139468D 1930-04-18 1930-04-18 Flügelrad mit umlaufend selbstverstellbaren Flügeln. AT139468B (de)

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AT139468B true AT139468B (de) 1934-11-26

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