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Schwimmbehelf.
Die Erfindung hat den Zweck, einerseits Nichtschwimmern das Erlernen des Schwimmers zu erleichtern, anderseits auch Freisehwimmer. die an gesundheitlichen Defekten leiden. bei einem Anfall ihres Leidens während des Schwimmens vor dem 1 ! ntersinken zu bewahren.
Die bekannten Behelfe dieser Art. Schwimmgürtel. Schwimmwesten u. dgl., die um die Brust gelegt werden, haben den Nachteil, dass sie die Armbewegungen allzusehr behindern und daher zum Erlernen des Schwimmens nicht sehr geeignet sind.
Auch die bekannten, um den Hals zu legenden ring-oder hufeisenförmigen luftgefüllten Gummi- schläuche mit annähernd gleichem Querschnitt eignen sich wenig zur Erlernung des Schwimmens, weil sie nur bei zentrischer Belastung, also nur bei vertikaler Lage des abzustützenden Körpers, horizontal auf dem Wasser schwlmmen. während bei schräger oder gar horizontaler Körperlage, wie sie sich bei der Fortbewegung im Wasser von selbst ergibt, die Belastung eines solchen Schwimmkragens durch den exzentrischen Druck des Kinnes beim Brustschwimmen bzw. des Nackens beim Rückenschwimmen unsymmetrisch wird, so dass sich jeder Sehwimmkragen mit annähernd gleichem Radialquerschnitt aufstellen muss und das Untersinken des Kopfes nicht verhindern kann, wenn er nicht gerade übermässig gross und unförmig gestaltet ist.
Dieser Nachteil der bekannten kragenförmigen Sehwimmbehelfe wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der um den Hals zu legende ring-oder hufeisenförmige Luftschlauch einen derartig ver- änderlichen Radialquerschnittsverlauf erhält, das in aufgeblasenem Zustande der Abstand seines Schwerpunktes bzw. seines Auftriebsmittelpunktes vom Mittelpunkt der Halsöffnung im Wesen gleich oder grösser ist als die Entfernung der Sehne der inneren Auflagerbegrenzungslinie der Schlauchoberfläche von diesem Mittelpunkt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in drei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schwimmbehelf in geschlossener Form im Mittelschnitt, Fig. 2 einen Schwimmbehelf mit mittleren Stützwänden. Fig. 3 den Schwimmbehelf gemäss Fig. 2 in Draufsicht und Fig. 4 einen Schwimmbehelf in offener (Hufeisen-) Form in Draufsicht.
In der Zeichnung ist M der Mittelpunkt der Halsöffnung des Luftschlauches, dessen äussere Begrenzungslinien sowohlzurvertikalenMittelebene V-V, als auehzurHorizontalebeneH-Hsymmetrisch gewählt sind. Die durch M hindurchgehenden Radialquerschnitte haben einen derartig veränderlichen Verlauf, dass der Schwerpunkt des Schlauches bzw. seines Luftinhaltes als Mittelpunkt des hydrostatischen Auftriebes im Punkte S unterhalb der Stützfläche a-b-c-d des Kinnes liegt.
Nur dann bleibt nämlich der Luftschlauch bei Belastung dieser Fläche annähernd in horizontaler Schwimmlage, während in jenem Falle, wenn infolge eines annähernd gleichen Radialquerschnittes die Exzentrizität des Schwerpunktes S kleiner ist als die Entfernung der Sehne b-d vom Mittelpunkt M, der Auftrieb des Schlauches ein Drehmoment um diese Sehne ergibt, demzufolge sich der Luftschlauch im Simne des Pfeiles P aufstellt, wobei die belastete Auflagerfläche untersinkt.
Als Material kann ausser Weichgummi auch gummiertes Gewebe verwendet werden, bei dem zur Einhaltung eines im Wesen ovalen Profils der Radialquerschnitte passend verteilte, mit Druckausgleichs- öffnungen versehene Stützwände aus Gewebe oder Weichgummi angeordnet sein können, wobei insbesondere durch eine in der Mittelebene V-V angeordnete oder durch zwei benachbarte symmetrische Stützwände W die Schlauchoberfläche eine Einbuchtung E erhält, die das abzustützende Kinn umfasst, so dass durch den Auflagedruck selbst eine durch seitlichen Wellendruck bedingte Horizontalverdrehung des Schlauches unter dem Kinn bzw. dem Nacken verhindert wird.
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gesehen sein.
Ebenso ist es zweckmässig, bei der offenen Form des Sehwimmbehelfes die beiden freien Enden des Schlauches durch einen Spangenverschluss verbindbar zu machen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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förmig gestalteten Luftschlauch, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen derartig veränderlichen Radialquerschnittsverlauf aufweist, dass in aufgeblasenem Zustand der Abstand seines Schwerpunktes bzw. seines Auftriebsmittelpunktes vom Mittelpunkt der Halsöffnung im Wesen gleich oder grösser ist als die Entfernung der Sehne (b-d) der inneren Auflagerbegrenzungslinie (b-c-d) der Schlauchoberfläche von diesem Mittelpunkt.