AT138967B - Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte Verstärkerröhren. - Google Patents

Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte Verstärkerröhren.

Info

Publication number
AT138967B
AT138967B AT138967DA AT138967B AT 138967 B AT138967 B AT 138967B AT 138967D A AT138967D A AT 138967DA AT 138967 B AT138967 B AT 138967B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit arrangement
grid
anode
series
capacitor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT138967B publication Critical patent/AT138967B/de

Links

Landscapes

  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte   Verstärkerröhren.   



   In   Verstärkerämtern   spielt die Stromversorgung eine sehr wichtige Rolle. Die Stromlieferungseinrichtungen müssen betriebssicher und störungsfrei arbeiten und einen möglichst einfachen und billigen Aufbau zeigen, der eine geringe Wartung erfordert. Bisher wurden für die Stromlieferung ausschliesslich Batterien verwendet. Unter der Voraussetzung, dass sieh die Batterien in einwandfreiem Zustand befinden, kann auf diese Weise die grösste Störungsfreiheit erzielt werden, jedoch sind die Anlage-und Wartungskosten, insbesondere für die Heizstrombatterien, ausserordentlich hoch. Ein Verstärkeramt mit 600 Verstärkern hat einen Strombedarf von etwa 1000 Ampere. Diese Angabe gilt bereits für den Fall, dass zwei Röhren in Reihe geschaltet sind.

   Während die Entnahme der Gitter-und Anodenspannung aus Batterien eine durchaus wirtschaftliche Lösung darstellt, ist man bestrebt, Anlagen zu schaffen, bei denen der gesamte Heizstrom aus dem Netz entnommen wird. Aus   Sparsamkeitsrüeksichten   und im Interesse einer möglichst guten Übersichtlichkeit hat man bei dem bisher üblichen reinen Batteriebetrieb die Stromquellen zentralisiert, d. h. die erforderlichen Spannungen für eine möglichst grosse Anzahl von Verstärkerröhren zentral aufgestellten Stromquellen entnommen. Die Zentralisierung der Gitter-und Anodenbatterien müsste auch im Falle der Netzheizung beibehalten werden. Ebenso müsste die Schaltung so durchgeführt werden, dass die Reihenschaltung mehrerer Heizfäden beibehalten werden kann.

   Dies ist im Interesse einer möglichst bequemen Umstellung von Batterieheizung auf Netzheizung wünschenswert. 



   Brauchbare Schaltungen für Verstärkeranlagen mit zentralisierten Gitter-und Anodenbatterien und mit in Reihe aus dem Starkstromnetz geheizten Verstärkerröhren sind bisher nicht bekannt. Die   Netzgeräusche   machten sich derart stark bemerkbar, dass ein einwandfreier Verstärkerbetrieb nicht möglich war. Die Ursache für diese Schwierigkeiten liegt in der Anwendung zentralisierter Batterien und in der   Reifenheizung.   An Hand der Fig. 1 sollen die Schwierigkeiten näher erläutert werden. Es sind zwei Verstärkerröhren   V1   und   V2   dargestellt, deren Heizfäden in Reihe an der Wechselstromquelle H liegen. Nähere Einzelheiten der Schaltung sind nur bei der Röhre   V2   angegeben.

   Die Sprechströme werden über den   Vorübertrager   VU dem Gitterkreis zugeführt und über den   Nachübertrager   NU verstärkt weitergeleitet. Die Zuführung der Anodengleichspannung erfolgt über die Drossel Da, während der Kondensator Ga den Gleichstrom vom Ausgangskreis der Röhre fernhält. Die den beiden Röhren gemeinsamen Anoden-und Gitterbatterien sind mit Ba und Bg bezeichnet. Der negative Pol der Anodenbatterie und der positive Pol der Gitterbatterie sind mit einem Punkt des beiden Röhren gemeinsamen Heizstromkreises verbunden. Die der Röhre   V2   zugeführte Gittervorspannung, die zwischen dem Gitter dieser Röhre und ihrem Heizfaden liegt, setzt sich aus der Spannung der Batterie und dem Spannungsabfall am Heizfaden der Röhre   V1   zusammen.

   Da die Röhren mit Wechselstrom bzw. pulsierendem Gleichstrom geheizt werden, stellt dieser Spannungsabfall eine Wechselspannung dar. Es ist selbstverständlich, dass bei dieser Schaltung der Netzton in sehr starkem Masse hervortritt.   Ähnlich   liegen die Dinge bei der Zuführung der Anodengleichspannung. Auch hier setzt sich diese Spannung aus der Spannung der Batterie Ba und dem Spannungsabfall am Heizfaden der Verstärkerröhre V1 zusammen. Wie aus dem Beispiel hervorgeht, sind die Schwierigkeiten auf die Reihenheizung und auf die Zentralisierung der Gitter-und Anoden-   batterien zurückzuführen. Sie würden behoben sein, wenn man entweder auf die Reihenheizung verzichten   oder für jede Röhre eine besondere Gitter-und Anodenbatterie verwenden würde. Dies ist jedoch, wie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   In den Zuleitungen für die Gittervorspannungen sind als Siebmittel   die Widerstände   bzw. 



    Rga   und die Kondensatoren ag2 und aga eingeschaltet. Die Wirkung dieser Siebmittel ist dieselbe wie bei den Anodensiebmitteln. 



   In den   Fig : 3   und 4, in denen nur je eine   Verstärkerröhre   dargestellt ist, ist gezeigt, wie die Kondensatoren der Filter mit den Symmetrierkondensatoren vereinigt werden können. In Fig. 3 ist der Symmetrierwiderstand für den Anschluss des Anodenkreises durch die beiden Kondensatoren 2   O2   gebildet. 



  In diesem Fall kann der Filterkondensator   C, der sonst   in die Zuleitung   Zl2   einzuschalten wäre, fortgelassen werden. In Fig. 4 ist eine entsprechende Schaltung für die Vereinigung des Filterkondensators ag mit dem Symmetrierwiderstand dargestellt. Der Gitterkreis ist an den gemeinsamen Punkt der beiden als Symmetrierwiderstände zwischen die Heizfadenenden eingeschalteten Kondensatoren2 Og angeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte Verstärkerröhren mit zentralisierter   Anoden-und Gitterbatterie, gekennzeichnet durch   Filter, die in die   Gitter-und Anodengleiehspannungs-   zuleitungen jeder Röhre eingeschaltet und so bemessen sind, dass sie die Heizstromstörungen beseitigen.

Claims (1)

  1. 2. Sehaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter für die Anodenspannung aus einer Induktivität und einem Kondensator und das Filter für die Gitterspannung aus einem Ohmschen Widerstand und einem Kondensator bestehen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator des Gitter-und Anodenfilters an den elektrischen Mittelpunkt der Kathode geführt ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Symmetrierwiderstand für die Herstellung des elektrischen Mittelpunktes der Kathode- aus einer Drosselspule mit zwei Wicklungen auf gemeinsamem Kern besteht.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberwellen des zur Heizung benutzten Wechselstromes vor der Zuführung in die Heizkreise der Verstärker durch Siebmittel beseitigt sind.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung kapazitiver Symmetrierwiderstände der Kondensator des Anoden-oder Gitterfilters mit den Symmetrierkondensatoren vereinigt ist.
AT138967D 1931-10-17 1932-01-07 Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte Verstärkerröhren. AT138967B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE138967X 1931-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138967B true AT138967B (de) 1934-10-10

Family

ID=5667563

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138967D AT138967B (de) 1931-10-17 1932-01-07 Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte Verstärkerröhren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138967B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE862916C (de) Schaltungsanordnung mit einer Anzahl parallelgespeister Verstaerker
CH344122A (de) Spannungsregler in einer wechselstromgespeisten Stromversorgungsschaltung
AT138967B (de) Schaltungsanordnung für in Reihe aus dem Netz geheizte Verstärkerröhren.
DE1277356B (de) Gleichstrom-Fernversorgung von Fernsprechverstaerkern
DE704724C (de) B-Verstaerker fuer groessere Leistungen, insbesondere fuer Modulationszwecke
AT152386B (de) Netzanschlußgerät.
AT142715B (de) Umschaltvorrichtung.
DE684859C (de) Mehrsystemroehre fuer Empfangs- und Verstaerkerschaltungen
AT166879B (de) Empfänger oder Verstärker, der zur Speisung aus einem Gleichstromnetz geeignet ist
DE681515C (de) Einrichtung zur Erzeugung eines aussetzenden pulsierenden Stromes von sehr grosser Schwingungsdauer
DE534702C (de) Einrichtung zur Umformung von Wechselstrom in hochgespannten Gleichstrom, die aus mehreren gleichartigen, zusammengeschalteten, Einzelgleichrichter bildenden Gliedern besteht
AT139237B (de) Schaltung für Schutzgitterröhren.
DE654403C (de) Anordnung zur Konstanthaltung der Gitterspannungen fuer Verstaerker
DE2322466B2 (de) Operationsverstaerker
DE885271C (de) Schaltanordnung zur Regelung, vorzugsweise Konstanthaltung, der Spannung eines Wechselstromgenerators mittels Elektronenroehren
DE3942427A1 (de) Schaltungsanordnung zum aufbau unterbrechungsfreier stromversorgungseinheiten
AT226791B (de) Stromversorgung für mit Röhren und Transistoren bestückte Anordnung
AT166880B (de) Speiseschaltung
DE587382C (de) Elektrische Lampe mit elektromagnetischer Aufhaengevorrichtung zum Anschluss an Wechselstrom
AT130814B (de) Speisegerät zum Liefern von Gleichspannung.
DE967046C (de) Schaltung zur Erzeugung der Gittervorspannung
DE892624C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung bzw. Konstanthaltung von elektrischen Spannungen mittels Kohledruckreglers
DE607601C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung der Gittervorspannung bei Gegentakt- und Parallelschaltung von Entladungsroehren
DE613835C (de) Anordnung zur Verminderung der Regelleistung von Gleichstromgeneratoren
AT132655B (de) Spannungsregler mit Dreielektrodenröhren.