AT138412B - Skistock. - Google Patents

Skistock.

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AT138412B
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AT
Austria
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ski pole
stick
tip
board
hand
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English (en)
Inventor
Josef Dr Mitterbacher
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Josef Dr Mitterbacher
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    Skistock.   



   Der Skistock gemäss der Erfindung besteht aus einer Stange, deren oberes Ende zum Auflegen des Armes beim Skilaufen dient und deren unteres Ende dabei auf dem Boden nachschleift, zu welchem Behufe es auf einem kurzen mit Kufen versehenen   Skibrettchen   in gelenkiger Verbindung aufruht. Zum   Zwecke der Bremsmöglichkeit läuft längs der Stange (Latte od. dgl. ) auf ihrer Unterseite in einer Schienen-,   Ring-oder sonstigen Führung ein Stock, dessen oberes Ende über die Stange hinaussteht und hier von der Hand des Skiläufers gehalten werden kann und dessen unteres Ende mit einer eisernen Spitze versehen, durch einen von oben her ausgeübten Druck der Hand durch eine Öffnung (Fensterung) des schleifende Skibrettchens hindurch auf den Boden anpressbar ist. 



   Der Zweck dieser Vorrichtung ist es, dass sie 1. beim Laufen, indem der Unterarm oder auch der ganze Arm, während die Hand das Stockende umklammert hält, sich auf die Latte auflegt, eine Stütze gibt zur Bewahrung des Gleichgewichtes ; 2. dabei gestattet, dass das Gewicht des Skiläufers sich durch das Aufstützen etwas entlastet und die Wendungen mit den Skiern leichter ausführbar werden ; 3. hiebei auch, indem die Hand an das Ende des Stockes hingleitet und dieses anzieht, wobei die Stockspitze in den Boden sich eindrückt, eine ausreichende Bremswirkung abgibt ; 4. es möglich macht, dass durch das Anfassen des Endknaufes k des Stockes dieser ganz so wie der gewöhnliche Skistock zum Vorwärtsstossen verwendet werden kann ;

   5. endlich auch durch zwei leicht auflegbare Querverbindungen zwischen den Latten (deren eine auf den Latten aufliegend zum Sitzen dient, deren andere dabei von unten her durch die Knie an die Latten angepresst wird) dem Skiläufer ein Niedersetzen während der Abfahrt gestattet. 



   Fig. 1 zeigt den Längsschnitt durch die Skier und den Skistock in ihrem gegenseitigen Lageverhältnis während ihres Gebrauches, u. zw. den letzteren in der blossen Stützstellung. Der Unterarm ruht dabei am Ende der etwa 2 m langen Stützlatte   I   bei   u   fest auf, während die Finger bei f den über die Latte hinausragenden Stockteil umklammert halten. Die Stockspitze ragt nicht durch die Öffnung des Schleifbrettchens hinaus. (r sind die Führungsringe, sch das Scharniergelenk zwischen Latte und Schleif- 
 EMI1.1 
 feder, welche den Stock, wenn auf ihn kein Druck der Hand ausgeübt wird, so hoch emporhält, dass die Stockspitze sp nicht unter das Schleifbrettchen reicht.)
Fig. 2 zeigt die Bremsstellung im Längsschnitt.

   Die Finger sind an das Stockende e hingeglitten und halten dieses durch das Aufstemmen des Handgelenkes bei liegenbleibendem Ellbogen   angedrückt,   so dass die Stockspitze jetzt durch die Öffnung des Schleifbrettchens hindurchgeht und eine Bremswirkung hervorruft. 



   Fig. 3 ist die Draufsicht auf das   Schleifbrettchen.   



   Es muss vor allem einen grossen Vorteil gegenüber dem   gewöhnlichen   (nicht schleifende) Skistock bedeuten, dass   der Skistock mit Schleifstütze durch das Aufgestütztbleiben des Armes   eine stetige und nach Notwendigkeit verstärkbare oder   abschwächbare   Druckstütze gewährt zum Lenken und zur Gleichgewichtserhaltung, während der blosse Skistock nur plötzliche, augenblickliche, in ihrer Wirkung nicht bemessbare und korrigierbare Stösse gestattet. Weiters auch, dass die Bremsung gegenüber dem gewöhnlichen Skistock müheloser, ungezwungener, aber auch wirksamer und mit der Möglichkeit genauerer Dosierung zu bewerkstelligen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Skistock, gekennzeichnet durch eine von der Hand des Skiläufers am oberen Ende gehaltene und in ihrem oberen Teile-das Auflegen des Armes gestattende Stange, an deren unterem Ende ein mit Kufen versehenes Brettchen angelenkt ist und an der, parallel zu ihr verschiebbar und vom oberen Ende der Stange betätigbar, ein eine Spitze aufweisender Stock geführt ist, dessen Spitze behufs Erzielung einer Bremswirkung unter das Kufenbrettchen gedrückt werden kann. EMI2.1
AT138412D 1933-01-21 1933-01-21 Skistock. AT138412B (de)

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AT138412T 1933-01-21

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AT138412B true AT138412B (de) 1934-07-25

Family

ID=3640191

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AT138412D AT138412B (de) 1933-01-21 1933-01-21 Skistock.

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AT (1) AT138412B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT412617B (de) * 2000-07-26 2005-05-25 Knoller Edgar Einrichtung zum bremsen bei mit hilfe von stöcken betriebenen sportarten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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