AT137959B - Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Fernmeldeanlagen für Elektrizitätswerke. - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Fernmeldeanlagen für Elektrizitätswerke.

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AT137959B
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  Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Fernmeldeanlagen für Elektrizitätswerke. 



   Die mit leitungsgerichteter Hochfrequenz arbeitenden   Elektrizitätswerksnachrichtenanlagen   wurden bisher aus einer Zentralbatterie oder aus einem vom Drehstromnetz gespeisten Gleichstromaggregat mit Energie versorgt. Neuere Ausführungen gehen auf Wechselstromspeisung über, um die Zwischenschaltung einer Batterie oder eines dauernd laufenden Maschinenaggregats mit der bei ihnen stets erforderlichen Wartung zu vermeiden. 



   Bei Wechselstrom muss aber infolge   Leitungs-oder Maschinenstörungen   mit Ausfall gerechnet werden, deshalb sieht die Erfindung eine Einrichtung vor, die dann bei irgendwelchen Störungen im Wechselstromnetz automatisch und vor allen Dingen praktisch verzögerungsfrei die Stromversorgung übernimmt und die deshalb aus einem Umformer von Gleichstrom auf Wechselstrom solcher Art besteht, dass bei der automatischen Umschaltung Zeitverluste und somit Störungen einer etwa gerade bestehenden Nachrichtenübermittlung vermieden werden. Als solche Umformer werden nach der Erfindung mit Vorteil Wechselrichter (Inverter) verwendet, die nach dem Thyratron-Prinzip arbeiten. Ihre Kathoden werden im normalen Betrieb, solange Wechselstrom noch zur Verfügung steht, aus dem Netz geheizt, so dass sie ständig betriebsbereit sind.

   Bei teilweisem oder völligem Ausfall des Wechselstromnetzes kann die Energielieferung für die Fernmeldeanlage ohne jede Verzögerung aus einer Gleichstromquelle über den Wechselrichter einsetzen. Seine Heizung kann von dem über Inverter gelieferten Wechselstrom aufrechterhalten werden. 



   In der Zeichnung wird der Erfindungsgedanke schematisch dargestellt. 



   A und B sind Relais, die zwischen je zwei Phasen, z. B. U V und V W, des Drehstromnetzes liegen. 



    A   schaltet z. B. die Umschaltkontakte a und ist seinerseits über den Kontakt b des Relais B von letzterem abhängig gemacht. Liefern alle drei Phasen Spannung, so erhalten die Relais   B und A Strom.   Beide Relais sind angezogen, und die Kontakte a des Relais A befinden sich für diesen Zustand in der gezeichneten Stellung, so dass die Fernmeldeanlage F vom Netz mit Strom beliefert wird. 



   Verschwindet im Störungsfalle die Spannung zwischen V und W oder V und U, so verliert in jedem Falle Relais A seine Erregung, die Kontakte a schalten um und legen die Fernmeldeanlage auf den Umformer D, der von der Gleiehstrombatterie Ba mit Energie versorgt wird. Für die   Rückschaltung   auf Netz können Verzögerungseinrichtungen vorgesehen sein, die die automatische   Rückschaltung   erst nach einer gewissen Zeit gestatten. Dadurch wird vermieden, dass kurzzeitig intermittierende Störungen ebensooft   Um- und Rückschaltungen   bewirken, die im Interesse eines ruhigen Betriebes nicht erwünscht sind. 



   Als Relais können mechanische Relais, Elektronenrelais oder auch andere Relais verwendet werden, die die Steuerung eines Stromkreises durch einen andern ermöglichen. 



   Es ist zwar für Starkstromanlagen bereits bekannt, beim Ausfallen der Netzspannung eine Hilfsstromquelle vorzusehen, beispielsweise eine Akkumulatorenbatterie, die die Speisung des Netzes unmittelbar übernimmt. Es wird also bei einer derartigen Einrichtung bewusst darauf verzichtet, das Verbrauchsnetz durch die gleiche Stromart zu speisen. Es ist übrigens bei der bekannten Einrichtung keine Vorrichtung vorgesehen, um bei der Speisung des Verbrauchs stets mit gleichartigem Strom, d. h. Wechselstrom, eine augenblickliche Umschaltung zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Fernmeldeanlagen für Elektrizitätswerke, die mit leitungsgerichteter Hochfrequenz längs Hochspannungsleitungen arbeiten und ihre Speiseenergie aus dem Wechselstromnetz beziehen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Störungen des vom Netz die Fern- meldeanlage speisenden Wechselstromes ein praktisch verzögerungsfrei arbeitender Umformer, insbesondere ein Wechselrichter (Inverter), der seine Speiseenergie beispielsweise von der Werksgleichstrombatterie erhält, eingeschaltet wird, der die Speisung nahezu augenblicklich übernimmt. EMI2.1
AT137959D 1931-09-16 1932-09-14 Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Fernmeldeanlagen für Elektrizitätswerke. AT137959B (de)

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