AT137894B - Verfahren zur Herstellung von Teeremulsionen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Teeremulsionen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Teeremulsionen. Bei der Herstellung von bituminösen Emulsionen in alkalischem Medium unter Erhitzung ist sowohl die Verwendung von Rohmontanwachs als auch die Verwendung von Rohwollfett für sich bekannt. Gemäss der Erfindung werden Emulsionen dieser Art unter gemeinsamer Verwendung geringerer Mengen von Rohmontanwachs und Rohwollfett aber ohne Verwendung besonderer Apparatur hergestellt. Dabei wirkt das Rohmontanwachs als Emulgator und führt eine Verminderung der Oberflächenspannung herbei, während das Rohwollfett den Stabilisator der Emulsion darstellt. Die Erfindung soll an Hand nachstehender Beispiele erläutert werden : Man schmilzt 48 Teile Stein-oder Braunkohlenteer, oder einer beliebigen Mischung von Steinoder Braunkohlenteerpech mit bis zu einem beliebigen Grade abdestillierten ebensolehen Teeren mit lTeilen Rohmontanwachs und einem Teil Rohwollfett bei möglichst niedriger Temperatur zusammen, trägt das geschmolzene Gemenge mit einer Temperatur von 80 C in eine auf 600 C erwärmte Lösung von 0'50 Teilen Ätznatron (oder das Äquivalent Ätzkali) in 50 Teilen Wasser ein. Zum Vermischen ist weder ein Rührwerk noch eine sonstige mechanische Einrichtung nötig, sondern es genügt, die 60 warme Alkalilösung in einen Bottich oder direkt in das am Boden geöffnete Transportfass oder in ein anderes Gefäss zu geben und während des Eingiessens der bituminösen Schmelze mit einem Holzscheit od. dgl. zeitweise umzurühren. Dieser Arbeitsvorgang bleibt immer gleich, so dass die Herstellung dieser Teeremulsionen auch unmittelbar am Verbrauchsorte erfolgen kann und hiedurch der unnütze Transport des Wassers das in der Emulsion enthalten ist erspart bleibt. Die bituminösen Schmelzen können beliebig, je nach Bedarf variiert werden ; z. B. 45 Teile Steinkohlenteer, 3 Teile Trinidad épurée, 112 Teile Rohmontanwachs und 1 Teil Rohwollfett. Oder es können auch Petrolasphalte mitverwendet werden, z. B. 10 Teile Petrolasphalt, 10 Teile Steinkohlenteerpeeh, 30 Teile destillierten Teer, 2 Teile Rohmontanwachs und 1 Teil Rohwollfett. Dabei bleibt die wässerige Phase immer gleich. In allen diesen Fällen erhält man eine dunkel grauschwarze oder schwarzbraune bis schwarze Flüssigkeit von der Konsistenz eines dünnen Sirups. Wenn man das Verhältnis von bituminöser Schmelze zur wässerigen Phase ändert, nämlich den bituminösen Anteil auf 60% und darüber der Gesamtmenge der Emulsion erhöht, so wird die Emulsion dicker und schliesslich pastenförmig, so dass sie sich nicht mehr aus dem Aufbewahrungsgefäss ausgiessen lässt, sondern aus diesem ausgeschöpft werden muss. Die so hergestellten Teer-oder Teerasphaltemulsionen zerfallen in normaler Weise bei Berührung oder Mischung mit Gestein oder porösen Körpern in ihre zwei Phasen, wobei das rötlich gefärbte, schwach alkalische Wasser abläuft. Da bei den niedrigen Herstellungstemperaturen Verseifungsreaktionen des Wollfettes oder des Montanwachses nicht stattfinden, ist eine ungünstige Beeinflussung der Wirkungsweise der Emulsion nicht zu befürchten. Das zur Verwendung gelangende Alkali dient zur Abstumpfung der sauren Anteile des Teeres unter Bildung von Phenolaten, welche bereits emulsionsbildend wirken. Hiezu kommt noch die Emulsionswirkung des Rohmontanwachses und des Rohwollfettes, die insbesondere in gemeinschaftlicher Verbindung ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen und sich in kolloidaler Form als trennende Schutzhülle um die Teerteilchen lagern. Erst bei Aufhebung der hiebei wirksamen Kräfte (elektrische Ladung, Oberflächenspannung usf. ), also bei Berührung oder Mischung mit Gestein oder porösen Körpern und beim Austrocknen fliessen dann die bituminösen Teilchen der Emulsion zusammen und bilden eine zusammenhängende, fest anhaftende Haut. Diese Emulsionen können auch mit einem Mehrfachen ihres Gewichtes Wasser gemischt werden, ohne dass sich hiebei die Wirkung der umhüllenden Schutzschicht (Schutzkolloide) ändert, mithin ohne dass sich die bituminösen Teile klumpig ausscheiden. Wird ein mehrfaches an Wasser zugegeben, so scheidet sich das Bitumen als überaus feiner, lange Zeit leicht aufrührbarer Schlamm ab, den man zum Eingiessen in das zu tränkende Material, z. B. in EMI1.1 Zwecke verwenden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Teeremulsionen, dadurch gekennzeichnet, dass Stein-oder Braunkohleteer oder Gemische solchen Teeres mit Stein-oder Braunkohlenteerpech, allenfalls unter Zusatz von Natur-oder Petrolasphalten, mit einer kleinen Menge-bis zu 3% - Rohmontanwachs und etwa Rohwollfett-bis zu 2% - geschmolzen und mit einer Temperatur von 80 bis höchstens 90 C in eine Lösung von 0'50 Teilen Ätzalkali in 50 Teilen Wasser, welche auf 60 C erwärmt wurden, unter Um- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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