AT137882B - Spültisch. - Google Patents

Spültisch.

Info

Publication number
AT137882B
AT137882B AT137882DA AT137882B AT 137882 B AT137882 B AT 137882B AT 137882D A AT137882D A AT 137882DA AT 137882 B AT137882 B AT 137882B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
vessels
frame
wooden frame
sheet metal
flanges
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Actien Ges Der Emaillirwerke U
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Actien Ges Der Emaillirwerke U filed Critical Actien Ges Der Emaillirwerke U
Application granted granted Critical
Publication of AT137882B publication Critical patent/AT137882B/de

Links

Landscapes

  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Spiiltisch.   



   Die bekannten, in der   Küche   benutzten und über einen Siphonverschluss mit dem Ablauf verbundenen Spültische bestehen in der Regel aus zwei zur Aufnahme von Wasch-bzw. Spülwasser dienenden Gefässen oder Becken aus innen emailliertem und aussen gestrichenem Gusseisen, die mittels je eines ringsherum reichenden Flansches an der Unterseite eines Holzrahmens befestigt sind, der meist auf an der Wand befestigten Konsolen anliegt. Solche Spültische sind teuer und schwer und erfordern aus dem letzten Grunde auch eine sichere Lagerung, die meist durch drei kräftige Konsolen erreicht wird. 



   Es ist auch bekannt, die Gefässe von Küchenaufwaschtischen aus Blech herzustellen und solche eckige   Blechgefässe   mit hohlwulstartig abgebogenen Rändern zu versehen, mit welchen sie auf Tragstäben verschiebbar sind, die unterhalb einer feststehenden Tischplatte ausschiebbar angeordnet sind ; um dies zu ermöglichen, sind diese Ränder an den Ecken der Gefässe ausgeschnitten. Diese Führungsränder dienen auch zur Versteifung der Gefässe und als Handgriff, müssen also möglichst starr sein. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Spültisch der erstgenannten Art, bei welcher ein oder mehrere Gefässe an einem Holzrahmen befestigt sind, benutzt aber hiezu die an sich bekannten Bleehgefässe beliebiger Gestalt, insbesondere solche, die in eckiger Form geschweisst und emailliert sind. Die Erfindung 
 EMI1.1 
 flanschen eine in allen Belangen anpassungsfähige Befestigung, bzw. Aufhängung der Gefässe am Holzrahmen zu ermöglichen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung u. zw. in Fig. 1 im lotrechten Schnitt nach   A-B   der Fig. 2, in Fig. 2 in der Draufsicht bei teilweise weggebrochenen Teilen und in Fig. 3 in der Seitenansicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten. 



   Die Blechgefässe 1 und 2 bestehen vorzugsweise aus geschweisstem und beiderseits emailliertem Blech, d. h. die Gefässe werden aus einem Stück Blech ausgeschnitten und die aufgebogenen Seitenwände an den gerundeten Kanten miteinander   verschweisst.   Die Flanschen 3 der Gefässe, die zur Befestigung an der   Unterfläche   des Holzrahmens   4,   insbesondere mittels Schrauben   5,   dienen, werden durch Umbiegen der Gefässwände gebildet. Dadurch entstehen mehrere voneinander getrennte, d. h. an den Gefässkanten unterbrochene Blechflanschen. 



   Durch die Ausbildung solcher Flanschen wird nicht nur an Material und Arbeit gespart, die das   Schliessen   der Flanschen an den Gefässkanten notwendig machen würde, sondern es wird infolge Schaffung einzelner biegsamer bzw. elastischer Flanschen auch eine in allen Belangen anpassungsfähige Befestigung bzw. Aufhängung der Gefässe am Holzrahmen 4 erreicht. Diese Anpassungsfähigkeit bezieht sich sowohl auf den Holzrahmen als auch auf die Flanschen selbst, weil es leicht möglich ist, dass sich einer dieser oder beide Teile nicht in einer genauen Ebene befinden. Insbesondere ist bei der Herstellung der geschweissten Blechgefässe ein Verziehen ihrer Blechteile im Rohen infolge der stellenweisen Erhitzung usw. leicht möglich. In solchen Fällen ermöglicht die Biegsamkeit (bzw.

   Nachgiebigkeit oder Elastizität) der getrennten Flanschen 3 eine Anpassung aller zu verbindenden Teile aneinander und daher auch eine richtige Verbindung zu einem einheitlichen Körper. 



   Der Holzrahmen 4 ruht bei bekannten Waschtischen unmittelbar oder mittels Zwischenlagen auf seinen Auflagern, d. s. in der Regel an der Wand befestigte Konsolen 6,7, zwischen welchen meistens 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Zwischen dem Holzrahmen und den Auflagern bzw. Trägern, insbesondere den Konsolen 6,7, wird ein metallener Zwisehenrahmen   8,   zweckmässig aus Bandeisen mit aufrechtem Querschnitt, angewendet. Dieser Rahmen bildet einen leichten und starren   Zwischenträger,   der das Durchbiegen des   Holz-'   rahmens   4   unter dem Eigengewicht, dann unter dem Gewicht des Wassers und des aufliegenden Spülgutes verhindert und die Anordnung der bisherigen dritten (mittleren) Konsole entbehrlich macht. 



   Dieser Zwischenrahmen 8 ist erfindungsgemäss mit dem Holzrahmen   4   verbunden, so dass ein Verziehen bzw. Werfen des Holzrahmens und in weiterer Folge ein dadurch hervorgerufenes Absplittern des Emails von den Blechgefässen vermieden wird. Diese Verbindung wird zweckmässig mit Hilfe von am Rahmen angeschweissten Lappen 9 durch Schrauben 10 an mehreren Stellen hergestellt (Fig. 1-3 und Fig. 4, Schnitt nach   E-F   der Fig. 2). 



   Der Zwischenrahmen 8 kann ferner in einfacher Weise, z. B. mittels mehrerer Schlitzschraubenverbindungen, an den Konsolen 6, 7 horizontal eingestellt werden. Zu diesem Zwecke sind z. B. an den Konsolen nach abwärts ragende Lappen 11 (Fig. 1-3 und Fig. 5, Schnitt nach C-D der Fig. 2) befestigt, am besten angeschweisst, durch deren lotrechten Schlitz 12 eine Klemmschraube 13 in den Rahmen 8 eingeschraubt wird. Diese Verbindung ist z. B. an vier Stellen vorgesehen (siehe Fig. 2), wodurch der Rahmen 8 und damit der Holzrahmen   4   samt den Gefässen 1, 2 innerhalb gegebener Grenzen in jede Lage eingestellt werden kann. 



   Durch die beiden Verbindungen 9, 10 und   11, 13   ist zugleich eine Verbindung zwischen den Konsolen über den Zwischenrahmen 8 zum Holzrahmen 4 geschaffen ; es ist daher nicht   möglich,   dass die Gefässe   1,   2 aus ihrer Stellung gebracht und dadurch die Verbindung mit dem gemeinsamen, nicht dargestellten Siphon beschädigt werden kann. 



   Es ist unter Beibehaltung der angegebenen Merkmale möglich, die Konsolen 6,7 durch am Boden aufstehende Füsse zu stützen, und ferner, die Konsolen durch ein auf dem Boden aufstehendes Gestell zu ersetzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spültisch, bei welchem ein Holzrahmen ein oder mehrere   Blechgefässe   trägt, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass jedes Blechgefäss mit mehreren ebenen, voneinander getrennten Flanschen   (3)   am Holzrahmen (4) befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Spültisch nach Anspruch 1, bei welchem ein metallener Zwischenrahmen zwischen dem die Gefässe tragenden Holzrahmen und den Auflagern angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenrahmen (8) mit dem Holzrahmen (4) oder mit diesem und mit seinen Auflagern (6, 7) verbunden ist.
    3. Spültisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenrahmen (8) mit seinen EMI2.1
AT137882D 1932-05-13 1932-05-13 Spültisch. AT137882B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137882T 1932-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137882B true AT137882B (de) 1934-06-11

Family

ID=3639922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137882D AT137882B (de) 1932-05-13 1932-05-13 Spültisch.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137882B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT137882B (de) Spültisch.
DE839114C (de) Gestell fuer Reagensglaeser
AT151255B (de) An einer Wand od. dgl. zu befestigende Tragvorrichtung für ein oder mehrere Becken.
DE202004002366U1 (de) Spüle
DE893118C (de) Geschirrspuelbecken
DE2254730A1 (de) Vorrichtung zur stabilisierung von badewannen aus kunststoff
DE367297C (de) Kuechentisch mit Auszugplatten und Aufwaschvorrichtung
DE640661C (de) Wandverkleidung fuer Mantelwannen
DE867296C (de) Badewanne
AT102918B (de) Wand bzw. Platte für Möbel, Türen u. dgl.
DE617168C (de) Moebel, bestehend aus einem mit Holz bekleideten, von aussen nicht sichtbaren Stahlgerippe
DE710946C (de) Frei stehende Brausenanlage
DE609576C (de) Vorrichtung zum Herstellen von splittersicherem Glas
DE619363C (de) Vorrichtung zum Herstellen von ebenen Putzflaechen
DE587657C (de) In einem Spueltisch schwenkbar angeordnetes Ausgussbecken
DE632280C (de) Am Ausgussbeckenrand abnehmbar angeordnetes Abwaschbecken
CH162108A (de) Abtropfbrett.
CH359414A (de) Flüssigkeitsbehälter mit einem eine Abflussöffnung und Wellen aufweisenden Boden
DE1822716U (de) Vorrichtung zur durchfuehrung von werkstueckpruefungen.
DE7830240U1 (de) Einbauspuele
DE202010001724U1 (de) Aufbewahrung für Spülschwämme
DE1981485U (de) Tisch bzw. rolltisch.
DE1605573U (de) Wringerkasten fuer holzbottichwaschmaschinen.
CH191521A (de) Sitzbadvorrichtung für Badewannen.
DE7112467U (de) Aus Kunststoff bestehender doppel schahger Sitz fur Reihenbestuhlung (I)