AT137214B - Schuh (Opanken). - Google Patents

Schuh (Opanken).

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AT137214B
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Mondschein & Speier
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schuh (Opanken). 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der im Patent Nr. 131271 beschriebenen Opanken, und besteht darin, dass der Rand des aufwärts gebogenen Schuhbodens nach aussen abgebogen ist, an welchem 
 EMI1.1 
 
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Sohlenrand nicht, wie im Stammpatent beschrieben, zu einem Wulst   umzubordeln,   zumal diese Bearbeitung praktisch   schwer ausführbar   und auch speziell bei Nässe nicht von Bestand ist. Erfindungsgemäss wird der Rand des aufgebogenen Teiles der Schuhsohle mittels geeigneter Vorrichtungen nach aussen abgebogen und gestattet in einfachster Weise den   Anschluss   des Oberleders unter Wahrung aller im Stammpatent angeführten Vorteile.

   Da keine   Innennähte   und auch nicht wie bei den mit Lederriemen genähten Opanken Knoten vorhanden sind, innen vielmehr alles vollkommen glatt ist, wird kein unangenehmer und schmerzhafter Druck auf den Fuss ausgeübt. 



  Die Opanken nach der Erfindung sind bedeutend dauerhafter als die bekannten, da das Reissen der Lederriemen entfällt ; das zum Nähen verwendete Garn kann beliebige Stärke besitzen. Ein Austreten der Sohle tritt infolge der Versteifung durch den umgebogenen Rand auch bei längerem Tragen nicht ein. 



  Schliesslich ist das Aussehen der erfindungsgemäss hergestellten Opanken ein ausserordentlich gefälliges. 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1-6 sechs Ausführungsbeispiele für den Anschluss des Oberleders an die Sohle mit erfindungsgemäss abgebogenem Rande im Vertikalschnitt dargestellt. 



   Im ersten Ausführungsbeispiel Fig. 1 ist an den Rand des Oberleders 1 ein Lederband 2 aufgenäht, dieses sodann nach unten geschlagen und neuerlich mit dem Oberleder durch eine Naht verbunden. Der so eingefasste wulstartige Rand des Oberleders 1 wird sodann mittels einer   Naht J mit dem nach   aussen abgebogenen oberen Teil   4   des aufgebogenen Teiles 5 der Schuhsohle 6 verbunden. An der inneren Biegestelle des Sohlenrandes wird ein Riss 8 vorgesehen, in welchen die   Naht J   fällt und dadurch verdeckt erscheint. 



   Im zweiten Ausführungsbeispiel Fig. 2 ist der Rand des Oberleders 1 auf den nach aussen abgebogenen Rand 4 der Sohle 6 aufgelegt, mit einem Rahmen 7 aus Leder od. dgl.   überdeckt,   und alle drei Teile werden mittels einer Naht miteinander verbunden. Gegebenenfalls kann die Verwendung eines Rahmens auch entfallen. 



   Die   Randflächen   sowohl des nach aussen abgebogenen   Sohlenrandes 4   als auch des Oberleders 1 sind im dritten Ausführungsbeispiel Fig. 3 von einem   Lederband-M überdeckt   und durch eine Naht miteinander verbunden, so dass nur ein umlaufender Wulst entsteht. 



   Eine ähnliche Ausführung zeigt Fig. 4, bei welcher das Lederband 12 jedoch vor dem Überdecken am Oberleder 1 nach innen zu befestigt und sodann um die   Randflächen   von Sohlenrand 4 und Oberleder   1   nach unten umgeschlagen und mittels einer Naht mit beiden verbunden wird. 



   Im Ausführungsbeispiel Fig. 5 ist eine einfache Verbindung von Oberlederrand mit Sohlenrand 4 dargestellt, wobei der Oberlederrand 12 vor dem Nähen eingeschlagen wird. 



   Fig. 6 zeigt eine Verbindung unter Verwendung eines   Wulstrahmens-M, welcher ähnlich   wie im zweiten   Ausführungsbeispiel   Fig. 2 die übereinanderliegenden Ränder von Sohle und Oberleder überdeckt und mit ihnen durch eine Naht verbunden ist. Der Wulst des Rahmens kann auch nach aussen liegen und der flache Ansatz 14 zwischen Oberleder und Futter eingeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schuh (Opanken) nach Patent Nr. 131271, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des aufwärts gebogenen Schuhbodens (6) nach aussen abgebogen ist, an welchem abgebogenen Rand (4) das Oberleder (1) direkt oder indirekt angeschlossen ist.
    2. Schuh (Opanken) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Oberleders von einem Bande (2) aus Leder od. dgl. eingefasst und mit diesem am abgebogenen Rande (4) des Schuhbodens (6) mittels einer Naht befestigt ist..
    3. Schuh (Opanken) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der allenfalls umgeschlagen Rand des Oberleders (1) mit dem abgebogenen Rand (4) des Schuhbodens unter Verwendung eines Rahmens (7, la) mittels einer Naht verbunden ist.
    4. Schuh (Opanken) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abgebogene Rand des Schuhbodens und der auf ihm liegende Rand des Oberleders durch einen Lederstreifen (9, 11) überdeckt werden ; welcher mit ihnen durch eine Naht verbunden ist. EMI2.1
AT137214D 1932-02-09 1932-06-23 Schuh (Opanken). AT137214B (de)

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