AT137121B - Verfahren zur Herstellung von Dachziegeln gleicher Dichte aus trockenem oder halbtrockenem Material. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Dachziegeln gleicher Dichte aus trockenem oder halbtrockenem Material.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Dachziegeln gleicher Dichte aus trockenem oder halbtrockenem
Material.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Dachziegeln gleicher Dichte aus trockenem oder halbtroekenem Material und bezweckt, eine den Eigenschaften des jeweiligen Rohmaterials angepasste wirtschaftliche Trocken-bzw. Halbtrockenpressung von Dachziegeln zu ermöglichen. Im Sinne des Verfahrens wird das pulverförmige Ausgangsmaterial beim Vorformen des Dachziegels in den Pressformen so aufgeschichtet, dass es in der Pressrichtung an jeder Stelle gleich dick gelagert ist und der natürliche Böschungswinkel des Ausgangsmaterials überall eingehalten oder unterschritten wird. Auf diese Weise sollen die schädlichen Ungleichheiten der Pressung vermieden werden, die beim Lüften der Pressform im Formling Risse verursachen könnten.
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gestellt.
Das pulverförmige Ausgangsmaterial a muss also beim Vorformen derart aufgeschichtet sein, dass die Materialstärke b in der mit Pfeil J bezeichneten Pressrichtung an allen Stellen gleich ist und die
Oberfläche c des pulverförmigen Ausgangsmaterials in einem Gefälle liegt, welches dem natürlichen Böschungswirkel des Materials entspricht (Fig. l), oder aber es soll das Gefälle der Materialoberfläche ein geringeres sein als der Böschungswinkel. Wird das pulverförmige Ausgangsmaterial beim Vorformen nicht derart geschichtet, sondern in der Weise, dass die Oberfläche c des pulverförmigen Materials ein grösseres Gefälle besitzt, als wel@hes dem natürlichen Böschungswir kel entspricht (Fig.
2), so fällt das pulverförmige Material entlang einer dem natürlichen Reibungswirkel entspreeherden, abfallenden
Fläche d herab urd es werden demzufolge die an den verschiedenen Stellen der Pressform in der Pressrichtung gemessenen Materialstärken g, b b2 usw. verschieden sein. Demzufolge treten beim Pressen Ungleichmässi keifen urd im gepressten Dachziegel Risse auf.
Bei den bisher beschriebenen Massnahmen kann man allerdings von den Dachziegelrärdern, sowie von untergeordneten Aufhängnaseteilen aus praktischen Grüi den absehen, da ja dieselben auf das
Verhalten des Formlings weder während des Krafthubes noch währer. d des Leeihubes der Presse von
Belang si, d.
Die Vorschläge der Erfirdung lassen sich auch auf halbtroekenes, d. h. auch auf ein solches Roh- material anwei den, welches zwar untergeordnete geringe Mengen von Feuchtigkeit enthält, welches sich aber mit Rücksicht auf die beschriebene Aufschichtung urd Vorformung noch immer wie ein völlig
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messenen Feuchtickeit angemacht, welche sich durch die Pressung soweit steigert, dass die durch den
Wassergehalt hervorgerufene Verkittung des Formlings gegen die nach der Pressung folgel de Ent- spannung Widerstard zu leisten vermag.
Die Erfindung soll die Trocken-bzw. Halbtrockenpressung von dünnsten Platten aus den ver- schiedensten Rohstoffen ermöglichen. Die in Rede stehenden Dachziegel werden in der Regel verkehrt, d. h. mit der Aussenseite nach unten gepresst, welche Lage die einleitet ; de Bestreuung der Pressformen mit Glasuren urd Engoben sowie auch eine mannigfache schichtenweise Kombination von gröberen und feineren Rohstoffen gestattet,
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Dachziegeln gleicher Dichte aus trockenem oder halbtrockenem Material, dadurch gekennzeichnet, dass das pulverförmige Ausgangsmaterial beim Vorformen des Dach- EMI2.1 EMI2.2
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1933
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