AT136396B - Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2.3-dimethyl-4-alkylpyrazolonen-(5). - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2.3-dimethyl-4-alkylpyrazolonen-(5).

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Darstellung von l-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-alkylpyrazolonen- (5).   



   Von den Alkylhomologen des   l-Phenyl-2.     3-dimethylpyrazolons- (5)   ist das   l-Tolyl-2.   3-dimethylpyrazolon- (5) und das   1-Phenyl-2-äthyl-3-mfthylpyrazolon- (5)   bekannt. Beide Verbindungen sind dem   1-Phenyl-2.   3-dimethylpyrazolon- (5), wenn überhaupt, so nur in sehr geringem Masse überlegen. 



   Eine weitere   Möglichkeit   der Bildung von Homologen ist in der Einführung von Alkylgruppen in 4-Stellung gegeben. Von den in 4-Stellung   alkylierten 1-Phenyl-2. 3-dimethylpyrazolonen- (5)   sind das   l-Phenyl-2.     3-dimethyl-4-methyl- und das -4-äthylpyrazolon- (5)   bekannt (s. deutsche Patentschrift   Nr. 206637).   Von diesen Derivaten wird der   4-Methylverbindung   eine die in 4-Stellung nicht methylierte Verbindung übertreffende, aber offenbar nicht auffallend starke Wirkung zugeschrieben. Irgendwelche praktische Bedeutung hat keine der erwähnten Verbindungen erlangt. 



   Es war daher ein   überraschender   Befund, dass die Einführung von Alkylresten mit drei Kohlenstoffatomen in 4-Stellung zu Verbindungen führt, die die Wirkung des 1-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-dimethyl-   aminopyrazolons- (5)   wesentlich übertreffen, d. h. etwa 6 bis 8mal so stark wie 1-Phenyl-2. 3-dimethylpyrazolon- (5) wirken. Die nach vorliegendem Verfahren darstellbaren Verbindungen sind wohlkristallisiert, in Wasser schwer, in den meisten organischen Lösungsmitteln leicht löslich ; sie werden auf dem üblichen Wege der Methylierung der entsprechenden   I-Phenyl-3-methyl-4-alkylpyrazolone- (5),   in welchen der Alkylrest drei Kohlenstoffatome enthält und gesättigt oder ungesättigt sein kann, gewonnen. 



   Kobert berichtet in der Zeitschrift für Klinische Medizin, 62 [1907] S. 98, über die Wirkung einer von   ihm,, 4-Allylantipyrin" bezeichneten   Verbindung, über deren Herstellung, Schmelzpunkt und Analyse jedoch keine Angaben vorliegen. Sie ist in Wasser leicht löslich und wird in angewärmter Lösung verwendet ; die Löslichkeit steigt durch Sodazusatz. Die Substanz bläut ein Gemisch von Ferricyankalium und Eisenchlorid. 



   Die nach Beispiel 3   erhaltene 4-Allylverbindung"weist   diese Eigenschaften nicht auf. Ihre Konstitution wurde durch Analyse und durch   die Überführbarkeit   in die 4-[n-Propyl]-verbindung durch katalytische Hydrierung festgestellt. Die von   Kobert erwähnte Verbindung war somit nicht   das 1-Phenyl- 2.   3-dimethyl-4-allylpyrazolon- (5).   
 EMI1.1 
 



   Beispiel 1 : 475   Gew. -Teile I-Phenyl-13-methyl-4-isopropylpyrazolon- (5)   (s. deutsche Patentschrift Nr. 565799) werden mit 305 Gew.-Teilen Dimethylsulfat innigst vermischt und langsam auf   125    erhitzt. Nach drei Stunden versetzt man mit 1600 Teilen 3 n-Natronlauge und kocht weitere 30 Minuten. Man giesst das Ganze unter Rühren in Wasser, wobei das   1- Phenyl-2. 3-dimethyl-4-isopropylpyrazolon- (5)   erstarrt : sodann kristallisiert man aus Petroläther um und gewinnt es in Form farbloser Kristalle vom   F = 101-103 .   



   Beispiel 2 : 475   Gew. -Teile 1-Phenyl-3-methyl-4-[n-propyl]-pyrazolon- (5)   werden mit 305 Gew.Teilen Dimethylsulfat innigst vermischt und langsam auf   1250 erhitzt. Nach   drei Stunden versetzt man mit 1600 Teilen 3 n-Natronlauge und kocht weitere 30 Minuten. Man giesst das Ganze unter Rühren in Wasser, wobei das   l-Phenyl-2.   3-dimethyl-4- [n-propyl]-pyrazolon- (5) ertarrt ; man kristallisiert es aus einem Gemisch von Petroläther mit wenig Äther unter starker Abkühlung um und erhält es in Form weicher, fedriger Kristalle vom F   =57 .   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beispiel 3 : 10   Gew. -Teile 1-Phenyl-3-mEthyl-4-allylpyrazolon- (5)   werden in einem Gemisch von 25 Teilen Methylalkohol und 6   Gew.-Teilen Methylbromid 9-10 Stunden auf 100    unter Druck erhitzt. Nach Verdampfen des Lösungsmittels versetzt man mit überschüssiger Natronlauge und äthert den alkaliunlöslichen Teil aus. Nach dem Trocknen und Verdampfen des Äthers hinterbleibt das 1-Phenyl- 2.   3-dimethyl-4-allylpyrazolon- (5),   das, aus Petroläther umkristallisiert, farblose Kristalle vom F =   52-530 bildet.   Die Löslichkeit in Wasser bei Zimmertemperatur beträgt 3'9% ; Zusatz von Natriumcarbonat oder Erwärmung auf Bluttemperatur setzen die Wasserlöslichkeit bedeutend herab.

   Ein Gemisch von Ferrieyankalium und   Eisenehlorid   wird durch die alkoholische Lösung nicht gebläut. 



   Durch katalytische Hydrierung geht das 1-Phenyl-2.   3-dimethyl-4-allylpyrazolon- (5)   in 1-Phenyl- 2.   3-dimethyl-4-propylpyrazolon- (5) über..   



   Die in den Beispielen 2 und 3 als Ausgangsstoffe verwendeten Produkte werden durch Konden- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-alkylpyrazolonen- (5), dadurch gekenn- zeichnet, dass man 1-Phenyl-3-methyl-4-R-pyrazolone- (5), worin R einen gesättigten oder ungesättigten drei Kohlenstoffatome enthaltenden aliphatischen Rest bedeutet, in üblicher Weise methyliert.
AT136396D 1931-10-09 1932-09-20 Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2.3-dimethyl-4-alkylpyrazolonen-(5). AT136396B (de)

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