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VerschlussdeckelfürAbzweigdosenvonelektrischenUnterputzleitungen.
Zum Verschliessen von Benzinkannen und sonstigen Behältern sind Abschlussdeckel bekanntgeworden, bei denen ein als kreisförmige Platte ausgebildeter Bodenteil mit an seinem Umfang senkrecht
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und die Reaktion für die das Spreizen der abgebogenen Halteglieder hervorrufende Umstellung der Deckel- platte bewirkt wird.
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liegt. Beim Verlegen der Unterputzleitungen auf der rohen Mauerwand ist ein genauer Anhalt über die erst später aufgelegte Putzstärke nicht vorhanden. Das Bestreben, ein wegen der Rostgefahr und aus
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ebene führen.
Man benötigte bisher zum Verschliessen solcher zu tief oder schief sitzender Dosen die sogenannten Ausgleichdeckel von an sich bekannter Art und mannigfaltigster Ausführung, welche mittels besonderer, nachträglich an der Dose oder ihrem Normaldeckel anzubringender Befestigungsglieder auf der Wandebene gehalten werden.
Diese ursächlich in der Verlegung der Dosen begründeten Mängel und Schwierigkeiten werden nach der Erfindung durch einen Verschlussdeckel behoben, der als Einheitsverschluss für jede Sitzhöhe und Lage der Dose zur Wandfläche geeignet ist.
Hiezu unterscheidet sich der Verschlussdeckel von den bekannten Behälterdeckeln mit einer an der Unterseite senkrecht abgebogenen Stege enthaltenden Deckelplatte, die aus einer konvexen in eine konkave Krümmung zum Spreizen der Greifkrallen an den abgebogenen Stegenden überführbar ist, erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch, dass die Kreisfläche des Deckels diejenige der Dosenöffnung übergreift und seine Randauflage auf dem Stirnrand der Dose oder der darüber vorstehenden Wandebene die Reaktion für den Druck zur Umstellung der Deckelplatte aus der gewölbten in die hohle, das Spreizen und Verankern der Greifkrallen im Doseninnern bewirkende Lage bildet.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1-6 mehrere Ausführungsbeispiele eines Verschlussdeckels nach der Erfindung dargestellt.
Bei der in Fig. 1 und 2 im Querschnitt dargestellten Ausführungsform besteht der Verschluss-
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(Fig. 1) in die konkave nach Fig. 2 werden die Stege nach aussen geschwenkt, wobei sich die zahnartig vorstehenden Klauen c in die Innenwandung der Dose oder deren Isolierausfütterung eindrücken und den Deckel gegen Abheben sichern. Die Länge der Stege b bestimmt sich aus ihrem durch die Umstellung der Platte a aus der konvexen Krümmung nach Fig. 1 in die konkave nach Fig. 2 erfolgenden und der für das Einführen und darauf folgendes Verankern erforderlichen Spreizweg. Ihre grösste Länge kann aber auch bestimmt sein durch den Abstand, den die Stirnfläche der Dose von der verputzten Wandoberfläche bei zu tief sitzenden Dosen erreichen kann.
Der Deckelrand findet dann für seine durch Daumendruck auf die Plattenmitte erfolgende Überführung aus der ungespannten konvexen Lage nach Fig. 1 in die konkave nach Fig. 2 seine Abstützung an der verputzten Wandlläehe und die Stege bzw. ihre gezahnten Enden c greifen bis in die Dosenöffnung hinein. Damit können die bisher bei zu tief sitzenden Dosen gebräuchlichen Ausgleiehsdeckel und ähnliche Vorrichtungen in Fortfall kommen. Die Spreizung der Stege b ermöglicht auch ein Aufklemmen des Verschlussdeckels in irgendeinem Winkel zu der Dosenachse, so dass auch schief sitzende Dosen durch einen bündig mit der Wandebene aufgesetzten Deckel verschlossen werden können.
Zum Abnehmen des Deckels ist in der Platte a eine Öffnung al vorgesehen, durch die irgendein Werkzeug, z. B. ein Schraubenzieher, mit seiner Spitze eingeführt, um einen Winkel von etwa 900 gedreht, den Rand an der Unterseite der Öffnung al hinterfasst, worauf unter Übergreifen und Rückhalten des Dosenrandes mit den gespreizten Fingern der linken Hand ein Anziehen des Werkzeuges erfolgt. Hiedurch springt der Deckel aus der in Fig. 2 gezeichneten Krümmung in die nach Fig. 1 zurück und gestattet ein freies Abnehmen des Deckels.
In den Fig. 3 und 4 ist im Querschnitt und einer Draufsicht eine zweite Ausführungsmöglichkeit dargestellt. Danach sind die Stege b aus dem Material der Deckelplatte a, gegebenenfalls aus darüber radial vorstehenden Zungen b, wie strichpunktiert angedeutet, durch Abbiegen gebildet.
Endlich zeigen Fig. 5 und 6 eine Ausführungsform, bei der die Deckelplatte a aus einer ebenen federnden Kreisplatte besteht, deren an der Unterseite angebrachten Stege b durch Umstellung der Platte a in die federnd gewölbte Lage nach einwärts bewegt werden und das Aufsetzen des Verschluss- deckels in der in Fig. 5 angedeuteten Weise bis zum Aufsitzen des Deckelrandes auf dem Dosenstirnrand gestatten. Durch Loslassen des Deckels sucht dieser sich in seine ungefederte ebene Lage zurückzu- stellen, wobei die Griffklauen c radial nach aussen wandern und sich in der Innenwandung der Dose fest verankern. Das Abnehmen des Deckels geht entsprechend wie bei den erst erläuterten Ausführungsformen vor sich.
Ein passendes Werkzeug wird in die Deckelöffnung al eingeführt, so dass es durch eine Teilumdrehung die Unterseite des Öffnungsrandes hinterfasst, worauf durch Anziehen des Werkzeuges und Rückhalten des Deckelrandes die Platte a in die gespannte Lage gemäss Fig. 5 gebracht und der Deckel in dieser Stellung abgehoben wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Versehlussdeckel für Abzweigdosen von elektrischen Unterputzleitungen mit einer kreisförmigen Abschlussplatte aus dünnem Blech, an deren Unterseite, auf dem Umfang verteilt, mehrere senkrecht abstehende Stege mit an ihren freien Enden radial nach aussen abgebogenen Greifkrallen angeordnet sind, die durch Überführung der Deckelplatte in eine konvexe oder konkave Krümmung radial nach innen in die Öffnungslage oder radial nach aussen in die Deckelschliesslage spreizbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelplatte, die Dosenöffnung rings überragend, ausgebildet ist und die Randauflage auf dem Stirnrand der Dose oder auf der darüber vorstehenden Wandebene die Reaktion für den Druck zur Iberführung der Deckelplatte in die hohle,
das Spreizen und Verankern der Greifkrallen im Doseninnern bewirkende Lage bildet.