AT136060B - Stau- und Stützmauer aus Beton und Eisen. - Google Patents

Stau- und Stützmauer aus Beton und Eisen.

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AT136060B
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Maximilian Ing Sachs
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Maximilian Ing Sachs
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    Stau- und Stützmauer aus   Beton und Eisen. 



    Die Dimensionierung der Stau- und Stützmauern aus Beton-oder Bruchsteinmauerwerk wird im Wesen dadurch bestimmt, dass der seitliche Wasser-oder Erddruck durch das Eigengewicht des Mauerwerkes überwunden wird. Der Umstand, dass aus Sicherheitsgründen auf der dem Wasser oder Erdreich zugekehrten Seite des Mauerwerkes keine Zugspannungen zugelassen werden dürfen, und als Folge davon die ungenügende Druckausnutzung des Baumaterials auf der Luftseite führen zu beträchtlichen Sohlenstärken des Mauerwerkes und demzufolge zu grossem Materialaufwand. 



  Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Konstruktion von Stau-oder Stützmauern (Fig. 1), bei der eiserne Spundwände oder zusammengenietete oder zusammengeschweisste eiserne Platten auf der dem Wasser oder Erdreich zugekehrten Seite aufgestellt sind, welche mit dem Betonmauerwerk verbunden werden. Die Verbindung geschieht durch die Haftbarkeit des Betons am Eisen von selbst, kann aber auch durch zusätzliche Verankerungseinrichtungen verstärkt werden. 



  Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, Staumauern auf der dem Wasser oder Erdreich zugekehrten Seite mit einem Belag von Blech, einer"Blechhaut", zu versehen, doch diente ein solcher Belag nur zum Schutze gegen Beschädigungen bzw. um die aus der Porosität des Baumaterial entspringenden Nachteile zu vermeiden und war entsprechend seiner Dimensionierung nicht imstande, die Standsicherheit der Mauer gegenüber den auf sie wirkenden äusseren Kräften irgendwie zu erhöhen. 



  Durch die erfindungsgemässe Bauart wirkt die ganze Mauer als ein unten eingespannter Träger und wird unter voller Ausnutzung der zulässigen Biegungsspannungen nach der Navierschen Biegungstheorie gerechnet. 



  Durch den Schutz, welchen die zusammenhängende Eisenwand bietet, werden nicht nur die in dem Betonmauerwerk so gefährlichen horizontalen, sondern auch die lotrechten Risse vermieden bzw. unschädlich gemacht. Die eisernen Bohlen können nach Aufstellung in den Schlössern (Wulst und Klaue) autogen verschweisst werden. 



  Für hohe Mauern sind Absätze (Fig. 2) vorgesehen. Es werden hiebei in der Längsrichtung der Wand an die Bohlen - ProSIeisen/* befestigt, die mittels Stabeisens s, die durch die Bohlen C-D durchgehen, in der Mauer gegen die Luftseite zu verankert werden. 



  In Fig. 3 ist eine Mauer, die von beiden Seiten von Eisen umfasst ist, dargestellt. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stau-und Stützmauer aus Eisen und Beton, g dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite des Erd-oder Wasserdruckes aneinanderschliessende Spundwandeisen oder miteinander verbundene Eisenbleche aufgestellt und mit dem Beton durch Anhaften oder durch zusätzliche Verankerungen zu einem Tragkörper fest verbunden sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Stau-und Stützmauer aus Eisen und Beton nach Anspruch 1, bei der in der Höhenrichtung der Wand ein oder mehrere Absätze vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 2> die den verschiedenen Absätzen entsprechenden Bohlen (Spundwandeisen oder Eisenbleche) untereinander verankert sind.
    3. Stau- und Stützmauer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand auf beiden Seiten Bohlen (Spundwandeisen oder Eisenbleche) besitzt. EMI2.1
AT136060D 1932-02-16 1932-02-16 Stau- und Stützmauer aus Beton und Eisen. AT136060B (de)

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