AT136054B - Staubabdichtung für Achslager mit mechanischer Schmierung. - Google Patents

Staubabdichtung für Achslager mit mechanischer Schmierung.

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AT136054B
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  Staubabdichtung für Achslager   m ! t mechanischer Schmierung.   



   Staubabdichtungen für Achslager mit mechanischer   Schmierung,   bestehend aus einem
Spritzring, einer den Umfang des Achsschenkelnotlaufes umschliessenden, mehrteiligen Staub- abdichtung und einer die Staubabdichtung aufnehmenden, abnehmbaren   Staubtaschenkappe,   sind bekannt. Derartige   Staul) abdichtungen gewähren   die Möglichkeit einer weitgehenden Entlastung der Staubabdichtung vom Ölzutritt. weil bei einer so vorgeschlagenen Anordnung der Spritz- ringdurchmesser ohne Rücksicht auf die abzudichtende Öffnung in der äusseren   Staubtaschen-   wand mit dem zur weitgehenden   Entlastung der Staubabdichtung   vom Ölzutritt ausreichenden
Durchmesser   ausgeführt   werden kann.

   Der Staubabdichtung ist aber nicht nur die Aufgabe gesetzt, den Austritt von Schmiermittel zu verhindern-eine Aufgabe, die durch die oben   erwähnten Massnahmen weitestgehend erfüllt wird-, sondern   sie hat die weitere Aufgabe zu lösen, das Eindringen von Fremdkörpern, insbesondere von Staub, Steinsplittern und Spritzwasser, in das Innere der   Achsbuchse   zu verhindern. Dadurch, dass zur vollkommenen Lösung der erstgenannten Aufgabe eine Mehrteiligkeit der Staubabdichtung in Kauf genommen werden muss, ist der Möglichkeit des Eindringens von   Fremdkörpern   in das Achslagerinnere über die durch die Teilung der Staubabdiehtung entstehenden Fugen nicht genügend vorgebeugt. Man hat zwar versucht, das Eindringen von Fremdkörpern dadurch zu erschweren, dass man die Trennfuge stufenförmig gebrochen ausführte.

   Es zeigte sich jedoch im praktischen Betriebe, dass diese Massnahme nicht ausreichte. um ein Eindringen von Fremdkörpern in grösserem Ausmasse zu verhindern. 



   Vorliegende Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe,   eine gemäss   den obigen Ausführungen vom Ölzutritt weitgehend entlastete Staubabdichtung so auszubilden, dass auch der Fremdkörpereintritt auf ein unschädliches Mass herabgesetzt wird.   Erfindungsgemäss wird   bei einer Staubabdichtung für Achslager mit mechanischer Schmierung, bestehend aus einem Spritzring, einer den Umfang des Achsschenkelnotlaufes umschliessenden, mehrteiligen Staubabdichtung und einer die Staubabdichtung aufnehmenden, abnehmbaren Staubtaschenkappe, eine besondere, die Teilungsfugen der Staubabdichtung abdeckende, unter Dichtungsdruck stehende Dichtung vorgesehen. Die Dichtung besteht dabei zweckmässig aus einer vom kreisförmigen Ausschnitt aus eingeschlitzten, plattenförmigen Lederscheibe.

   Versuche haben bewiesen, dass durch Einrichtungen dieser Art das Eindringen von Fremdkörpern in das Achslagerinnere so weitgehend beseitigt wird, dass   nach grösseren   Betriebszeiten nicht die geringsten Beanstandungen zu treffen waren. 



   Es ist zwar bekannt, neben der am Achsschenkel anliegenden Staubabdichtung besondere plattenförmige Dichtungsteile zu verwenden, die an der Staubkammerwand anliegen und durch diese geführt sind. Die Staubabdichtung selbst ist nicht geteilt, so dass die Anordnung eines die Staubtaschenöffnung im Durchmesser überragenden Spritzringes Schwierigkeiten macht ; demgemäss weisen die bekannten Einrichtungen nicht die günstige Ölabdichtung auf, deren Beibehaltung eine Voraussetzung der   erfindungsgemäss   gefundenen Lösung bildet. Bei geteilten Abdichtungen ohne Spritzring ist es auch schon bekanntgeworden, auf die plattenförmigen Dichtungsteile elastische Dichtungsmittel zu legen.

   Ferner sind an   Abdichtungen   mit Spritzring 

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 einteilige, elastisch auch an den   Staubkammerwänden   anliegende Dichtungsglieder bekannt. Diese bekannten Einrichtungen sind nicht so wirksam gegen Ölaustritt und gegen Stauheintritt wie der Erfindungsgegenstand, weil bei ihnen nur ein Teil der erfindungsgemäss anzuwendenden Massnahmen verwertet wird. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des   Erssndungsgedankens. u. zw.   stellt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäss ausgebildete Staubtaschenabdichtung, Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt nach Linie   lI-lI   der Fig. 1 dar 
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 Staubtasche durch ihre Ausbildung eine besonders grosse Annäherung des Ölbades an den Achsschenkel zulassen soll. 



   In allen Figuren bezeichnet 1 das Achsbuchsgehäuse, das gegen den Notlauf 3 abzudichten ist. Zu diesem Zwecke ist das Achsbuchsgehäuse zunächst in an sich bekannter Weise mit einer abnehmbaren Kappe 4 unter Bildung einer Staubtasche 5 versehen. In der Staubtasche 5 befindet sich die zweiteilige Staubabdichtung 6, 7 mit der Filzeinlage 8 und der Spiralfeder 9, welche über die Laschen 10 und 11 die beiden Teile der Staubabdichtung zusammenhält bzw. die erforderliche radiale Anpressung an den Notlauf herbeiführt. Die Teilungsfuge 12, welche infolge der zweiteiligen Ausbildung der Staubabdichtung notwendigerweise entsteht, wird durch einen unter   Dichtungsdruck stehenden einteiligen Dichtung'sring 13   abgedeckt.

   Diese Dichtung besteht im Ausführungsbeispiel aus einer der inneren   Staubtaschen-   gestaltung angepassten Lederplatte, welche bei   14   eingeschlitzt ist, um ein einfaches Überstreifen über den Spritzring 15 zu   ermöglichen.   Der Dichtungsdruck wird in bekannter Weise durch an den Staubabdichtungsstellen 6, 7 befestigte Blattfedern 16, 17 ausgeübt. die sich gegen die   Aussenwandllng 18   des Achsbuchsgehäuses 1 anlegen, welche in Verbindung mit der Kappe 4 die Staubtasche 5 bildet. Derjenige Teil der Kappe 4, der mit der Dichtung 13 zur Berührung kommt, ist   zweckmässig   bearbeitet, wenn es sieh um eine gusseiserne Kappe handelt, während diese Bearbeitung bei aus Stahlblech hergestellten Kappen entbehrlich ist. 



   Der Einbau der erfindungsgemäss ausgebildeten Staubabdichtung gestaltet sich wie folgt. 



  Zunächst wird die Kappe 4 über den Spritzring 15 geführt. Nach Verlegung der Kappe   4 in   die gezeichnete Lage wird die Dichtungsplatte 13 mit Hilfe des   Schlitzes- ! 4 tiber   den Spritz- 
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 nete Lage gebracht, worauf der Einbau des Achsbuchsgehäuses 1 folgt. Hierauf wird die Kappe 4 mit dem   Achshuchsgehäuse 1   mit Hilfe des Bolzens   19   unter Zwischenlage einer   Dichtung 20 verschraubt.   In der Endlage entsteht eine   Staubabdichtung, welche   allen   Erfor-   dernissen genügt. Durch die Staubabdichtung 6, 7. 13 wird jedes Eindringen von Fremdkörpern in das Achshuchsinnere verhindert.

   Die Abdichtung tritt trotz der Zulassung eines gewissen Achsschenkelspieles gegen das Achsbuchsgehäuse ein. weil die unter Dichtungsdruck stehende Lederscheibe 13 allseitig schliessend an der   Staubtaschenaussenwand anliegt und dem   Achsschenkelspiel folgt. ohne dass die Dichtung unterbrochen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Staubabdichtung für Achslager   mit mechanischer Schmierung, bestehend aus einem Spritzring, einer den Umfang des   Achsschenkelnot1aufes     umschliessenden   mehrteiligen Staubabdichtung und einer die Staubabdichtung aufnehmenden, abnehmbaren Staubtaschenkappe. gekennzeichnet durch wenigstens eine besondere, die Teilungsfugen der Staubabdichtung abdeckende, unter Dichtungsdruck stehende Dichtung.

Claims (1)

  1. 2. Staubabdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besondere Dichtung aus einer vom kreisförmigen Ausschnitt aus eingesehlitzten plattenförmigen Lederscheibe besteht.
AT136054D 1930-10-06 1931-09-07 Staubabdichtung für Achslager mit mechanischer Schmierung. AT136054B (de)

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