DE468201C - Rollenlager, dessen zweiteiliger Gusskoerper eine aeussere Rollenlaufbahn und an deren Enden Unterlegscheiben enthaelt - Google Patents

Rollenlager, dessen zweiteiliger Gusskoerper eine aeussere Rollenlaufbahn und an deren Enden Unterlegscheiben enthaelt

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DE468201C
DE468201C DEM82702D DEM0082702D DE468201C DE 468201 C DE468201 C DE 468201C DE M82702 D DEM82702 D DE M82702D DE M0082702 D DEM0082702 D DE M0082702D DE 468201 C DE468201 C DE 468201C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/58Raceways; Race rings
    • F16C33/64Special methods of manufacture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Rollenlager, dessen zweiteiliger Gußkörper eine äußere Rollenlaufbahn und an deren Enden Unterlegscheiben enthält Die Erfindung bezieht sich auf Rollenlager, insbesondere für Wellen und Räder. Der Zweck der Erfindung ist, ein Rollenlager billig herzustellen, das sich beispielsweise für Güterwagen und Lastwagen, wie Grubenhunde, Kippwagen, leichte Eisenbahnwaggons ui. dgl., eignet. Die Verbilligung bei der Herstellung wird dadurch erzielt, daß eine maschinelle Bearbeitung des Lagers ganz oder beinahe ganz fortfällt.
  • Man hat zwar schön eine billige Herstellung @-on Rollenlagern versucht, indem man zur seitlichen Begrenzung Unterlegscheiben und als Laufring einen, zum Ring gebogenen und an der Fuge offenen oder verschweißten Bandstahl verwandte. War die Fuge offen, so war keine geschlossene Laufbahn vorhanden; @@erschweißt man die Fuge, so erfordert das ein Nacharbeiten. In beiden Fällen aber war das Rundbiegen des Ringes nötig. Zudem war der Zusammenschluß der Unterlegscheiben und der Laufbahn schlecht, weil der Lagerkörper, wie üblich, durch eine axiale Ebene geteilt war.
  • Die Erfindung hilft diesen Übelständen dadurch ab, daß der die eigentliche Rollenlaufbahn bildende Teil aus dem unbearbeiteten Abschnitte eines nahtlosen Rohres besteht, wie es im Handel erhältlich ist, und daß der Gußkörper winkelrecht zur Lagerachse unterteilt und aus zwei ebenfalls unbearbeiteten Gußstücken gebildet ist, deren nach innen vorspringende Flansche das Rohr, die Unterlegscheiben und die Dichtungsringe in der Richtung der Lagerachse durch Druck zusammenhalten.
  • Nachdem die Dichtungsringe aus Filz o. dgl. sowie die Unterlegscheiben und das Rohr in die erforderliche Lage gebracht worden sind, werden die Gußstücke, die das Lagergehäuse bilden; zusammengeschraubt, so daß die das eigentliche Lager bildende Zelle im wesentlichen ein starres Gefüge bildet und die gegen die Welle angedrückten Dichtungsringe das Eindringen von Schmutz und das Auslaufen des Schmiermittels verhindern.
  • . In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das Lager, Abb.2 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie A-A der Abb. i, Abb. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform und Abb. q. eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 ist das Lagergehäuse i mit seinem Fuß 2 aus zwei Teilen gegossen und in seiner Mitte senkrecht zur Lagerachse geteilt. Die Gußteile können mittels der durch die Ansätze 3 hindurchgesteckten Bolzen oder sonstwie zusammengehalten werden. Die die Rollenlaufbahn bildende Hülse 4 wird von einem nahtlosen oder anderen glattwandigen, im Handel erhältlichen Rohr abgeschnitten. An jedem Ende- der Hülse 4 ist eine lose metallene Unterlegscheibe 5 vorgesehen. Werden die Hülse 4 und die Unterlegscheiben 5 in das Lagergehäuse eingesetzt und dessen beide Teile miteinander verschraubt, so bilden die Hülse 4 und die Unterlegscheiben eine starre Zelle zur Aufnahme der Welle mit den Rollen. Die Unterlegscheiben 5 nehmen dabei den Enddruck der Rollen 6 oder ihrer Käfige 611 auf. Gleichzeitig bilden sie die innere Wandung einer ringförmigen Nut 7 für einen Dichtungsring 8 aus Filz o. dgl.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist das Lager seitlich der Mitte geteilt und der ganze Fuß des Lagers aus einem Stück mit dem größeren Teil des Lagerkörpers gegossen.
  • Die Gußstücke für das Gehäuse werden mit einem sehr glatten Kern oder in Schalen gegossen oder, falls notwendig, höchstens roh maschinell bearbeitet. Zwischen die beiden Gußstücke wird eine Scheibe 9 aus weichem Metall, beispielsweise Bleidraht, oder aus Faserstoff, z. B. Filz, eingelegt.
  • Das Schmiermittel kann beispielsweise durch die Öffnung io eingeführt werden und die Hülse 4 einen Ausschnitt erhalten, damit das Schmiermittel unmittelbar zu den Rollen gelangt. Wenn ein vorspringender Ansatz an der Öffnung io hinderlich ist, kann man nach Trennung der beiden Gußstücke voneinander das Schmiermittel unmittelbar auf die Rollen bringen.
  • Liegt das Ende der Welle, wie Abb. 4 erkennen läßt, innerhalb des Lagerkörpers, so wird nur eine Unterlegscheibe 5 und ein Filzring 8 nötig. Die Kappe des Lagers kann, wie bei i i veranschaulicht ist, ausgespart und nach innen gewölbt sein, so daß sich das Ende der Welle 12, dagegenlegt. Noch besser wird eine linsenförmige Scheibe 13 aus gehärtetem Stahl zwischen das Ende der Welle 12, und die Innenfläche der Kappe eingelegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCii Rollenlager, dessen zweiteiliger Gußkörper eine äußere Rollenlaufbahn und an deren Enden Unterlegscheiben enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Rollenlaufbahn (4) aus dem unbearbeiteten Abschnitte eines nahtlosen Rohres besteht, und daß der Gußkörper aus zwei winkelrecht zur Lagerachse unterteilten, ebenfalls unbearbeiteten Gußstücken (i, i) gebildet ist, deren nach innen vorspringende Flansche das Rohr, die Unterlege scheiben (5, 5) und die Dichtungsringe (8, 8) in der Richtung der Lagerachse durch Druck zusammenhalten.
DEM82702D 1923-10-07 1923-10-07 Rollenlager, dessen zweiteiliger Gusskoerper eine aeussere Rollenlaufbahn und an deren Enden Unterlegscheiben enthaelt Expired DE468201C (de)

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DE (1) DE468201C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5431133A (en) * 1994-05-31 1995-07-11 General Motors Corporation Low mass two-step valve lifter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5431133A (en) * 1994-05-31 1995-07-11 General Motors Corporation Low mass two-step valve lifter

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