AT135891B - Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallwellen auf einen beim Aufzeichnen in Bewegung befindlichen lichtempfindlichen Träger. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallwellen auf einen beim Aufzeichnen in Bewegung befindlichen lichtempfindlichen Träger.

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AT135891B
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Heinrich Koenemann
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Heinrich Koenemann
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  Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallwellen auf einen beim Aufzeichnen in Bewegung befind- lichen lichtempfindlichen Träger. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallwellen auf einen beim Aufzeichnen in Bewegung befindlichen lichtempfindlichen Träger unter Verwendung einer Wolframbogenlampe als aufzeichnende Lichtquelle und sieht eine Anordnung vor, die eine reinere Tonaufzeichnung als bisher ermöglicht. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass das Bogenlicht der Wolframbogenlampe nicht nur eine gute chemische Wirksamkeit besitzt, die es zur photographischen Wiedergabe geeignet macht, sondern auch ausserordentlich schwingungsfähig und insbesondere bedeutend trägheitsloser ist als das sonstige von derselben Lampe ausgesandte Licht, insbesondere das Licht der Elektroden. 



   Deshalb hält die Erfindung durch die im folgenden angegebenen Mittel die Einflüsse fern, die den Charakter der Aufzeichnungslichtquelle als den eines reinen Lichtbogens stören. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Aufzeichnungsvorrichtungen gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig.   l   einen Längsschnitt einer Wolframbogenlampe mit abgeschirmtem reinem Lichtbogen und Fig. 2 einen Schnitt durch eine Aufnahmeapparatur mit in der optischen Anordnung liegender Abschirmung dieses Lichtbogens. 



   Zunächst sei an Hand dieser Figuren beschrieben, wie das störende Elektrodeneigenlieht ferngehalten wird. 
 EMI1.1 
 Stromzuleitungen, die im Glasfuss 5 der durch die Glashülle nach aussen abgeschlossenen Lampe sitzen. 



   Schirme 7 und   8,   die an den Stromzuleitungen bzw. Haltern 3 und   4   der Elektroden 1 und 2 sitzen, dienen dazu, nur das gut schwingungsfähige   Bogenlicht   der Aufzeiehnungslampe auf den   lichtempfind-   lichen Träger gelangen zu lassen, das   weniger schwingungsfähige,   von den Elektroden der Aufzeichnunglampe ausgehende Licht dagegen von dem lichtempfindlichen Träger fernzuhalten. 



   Die Schirme 7 und 8 können zu einer einzigen, elektrisch nicht leitenden   Abschirmplatte   zusammengefasst werden, die für den Durchtritt der Lichtbogenstrahlen durchbrochen ist. Ein solcher Schirm verleiht den beiden Elektroden eine sehr   erwünschte   Versteifung. 



   Bei der in Fig. 2 schematisch dargestellten optischen Anordnung stimmt die verwendete Wolframbogenlampe vollständig mit der in Fig. 1 dargestellten überein, nur fehlen die Schirme 7 und   8,   so dass das gesamte Licht der Wolframbogenlampe frei ausstrahlt. Der Kondenser 10 entwirft bei 11 ein vollständiges Bild der Aufzeichnungslampe ; ein hier angebrachter Schirm 12 lässt aber nur das gut schwingungsfähige Licht des Bogens durch die Linse 11 gehen. Dieses wird bei 15 auf dem Film 14 abgebildet. 



   Statt der dargestellten Abschirmung lässt sich auch jede andersgeartete Abschirmung verwenden, sofern sie geeignet ist, nur die von dem gut schwingungsfähigen Lichtbogen ausgehenden Lichtstrahlen auf den lichtempfindlichen Träger gelangen zu lassen. 



   Dazu treten Mittel zur Fernhaltung weiterer   Störungsfaktoren.   wie z. B. Wandern des Lichtbogens, ungleiche Erwärmung der Elektrodenenden, die die Homogenität des Bogens stört, und Abweichung des Bogens von der zur Aufzeichnung günstigsten Gestalt. 



   Ein Hauptmittel ist, die Elektroden so zu gestalten, dass ihre einander zugekehrten Enden je   die Form einer flachen Kuppel haben. Versuche haben bewiesen, dass man durch solche Formgebung ein Wandern des Lichtbogens und jegliche ungleiche Erwärmung der Elektrodenenden ausschliessen kann.   

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   Als wesentlich hat sieh. auch erwiesen, bei der Bemessung des Elektrodenabstandes und des in der Lampe'herrschenden Gasdruckes nach dem Gesichtspunkt zu verfahren, dass eine gedrungene zylin- drische Gestalt des Lichtbogens erzielt wird. Schnürt sieh der Bogen zusammen oder wird er an der
Kathode sehr breit und an der Anode sehr schmal, so verliert er an   Aufzeichnungskraft.   Der beste Elek- trodenabstand ist bei einer Maximalstromstärke von 1 bis 2 Amp. rund 3   MM.   Der beste Druck liegt bei etwa 150 mm   Quecksilbersäule.   Doch sind das keine scharf ausgeprägten Optima ; insbesondere kann man die eine   Massnahme (Abstand   oder Druck) zum Teil durch die andere ersetzen. 



   Um den einmal ermittelten günstigsten Elektrodenabstand unverrückbar festzuhalten, bemisst man die Elektrodenhalter bzw. Leitungen. 3 und 4 recht kräftig. Dadurch wird die Gefahr beseitigt, dass bei   Erschütterungen   der Lampe ein Schwanken der Elektrodenarme eintritt, das den Abstand der Elektroden voneinander und dadurch die Kontinuität der Aufzeichnungen stören würde. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallwellen auf einen beim Aufzeichnen in Bewegung befindlichen lichtempfindlichen Träger unter Verwendung einer Wolframbogenlampe als aufzeichnende Lichtquelle, gekennzeichnet durch eine Abschirmung, die nur das gut   schwingungsfähige   Bogenlicht der Wolframbogenlampe auf den lichtempfindlichen Träger gelangen lässt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung in die Wolframbogenlampe selbst verlegt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1, 2) auf ihrer dem Film zugewendeten Seite mit einem Schirm (7, 8) versehen sind (Fig. 1).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen beiden Elektroden gemeinsamen, für den Durchtritt der Liehtbogenstrahlen durchbrochenen Schirm.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung in der optischen Anordnung der Aufnahmeapparatur liegt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stelle, wo ein vor der Auf- zeiehnungslampe befindlicher Kondenser (10) ein Bild des Bogens und der Elektroden erzeugt, ein Schirm ss) angeordnet ist, der das Licht der Elektroden auffängt, aber dasjenige des Bogens durchlässt (Fig. 2).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden der Wolframbogenlampe an ihren den Lichtbogen aussendenden Enden die Form einer flachen Kuppel haben.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenabstand sowie auch der Gasdruck in der Lampe so bemessen sind, etwa 3 mm Elektrodenabstand bei 150 mm Gasdruck, dass der Lichtbogen möglichst zylindrische gedrungene Gestalt hat. EMI2.1
AT135891D 1929-07-06 1930-06-30 Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schallwellen auf einen beim Aufzeichnen in Bewegung befindlichen lichtempfindlichen Träger. AT135891B (de)

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