AT135859B - Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Eiern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Eiern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Eiern. Mit den bekannten Vorrichtungen zum Konservieren von Eiern, bei welchen die in Behältern verstauten Eier vorzugsweise in Zeitabständen von 24 Stunden einmal gewendet werden, derart, dass das innerhalb der das Eiklar einschliessenden Haut vorhandene Luftbläsehen nach der jedesmaligen Wendung um 180 Grad auf die gegenüberliegende Fläche des Eies gebracht wird, ist man nicht in der Lage, eine Konservierungsdauer des Eies von einem Jahr und darüber zu erzielen und das Ei brutfähig zu erhalten. Die Ursache dieses Mangels liegt darin, dass bei der Wendung das Luftbläschen immer wieder nach einer oder mehreren Wendungen an dieselbe Stelle der Eihaut zu liegen kommt und infolge- dessen bei längerer Lagerdauer das Eihäutchen trotz der periodischen Wendungen des Eies an den Stellen, an welchen das Luftbläsehen mit der Eihaut in wiederholte Berührung kommt, dennoch brüchig wird und der Luft Zutritt durch diese brüchig gewordene Stelle ermöglicht. Dieser Übelstand ist erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass der die zu konservierenden Eier aufnehmende Behälter gleichzeitig um zwei Drehachsen, die miteinander Winkel bilden, gedreht wird, so dass bei geeigneter Verschiedenheit der Umdrehgesehwindigkeiten der beiden Achsen das Luftbläschen niemals ein zweites Mal an eine Stelle der Eihaut gelangen kann, an der es sich während einer Ruheperiode bereits einmal befunden hat. Es wurde auch durch vergleichende Versuche festgestellt, dass die Behälter, in denen die Eier verstaut sind, nicht, wie man bisher angenommen hat, in gleichen Zeitabständen gewendet werden müssen. um eine gute Konservierung zu erzielen, sondern dass vielmehr mit zunehmender Lagerdauer die Zeitabstände zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Wendungen immer kürzer werden müssen, wenn die Eier frisch und brutfähig erhalten werden sollen. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt und zeigt Fig. 1 die Gesamtausbildung der Vorrichtung und Fig. 2 schematiseh ein Detail der die Vorrichtung betätigenden Schaltung. Im Behälter 1 sind die zu konservierenden Eier in beliebiger Weise derart verstaut, dass durch das Wenden der Behälter kein Bruch der Eier erfolgen kann. Der Behälter 1 ist innerhalb eines Rahmens : ; um die Welle 4 drehbar. Der Rahmen : ; ist ferner um die Antriebswelle 2 innerhalb des Gestelles 6 drehbar gelagert. Auf der Antriebswelle 2, deren Antrieb vom Elektromotor 11 mittels der Schnecken und EMI1.1 tragen und mittels der Schnur 18 von der auf der Motorwelle 20 sitzenden Schnurscheibe 19 bewegt werden, oder es kann auch das Kegelrad 5 am Gestell 6 durch geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel, wie Hebel od. dgl., festgestellt und dadurch an seiner Drehung verhindert werden. Durch geeignete Wahl der Durchmesser der Kegelräder. 5 und 7 ist man in der Lage. die nach bestimmten Zeitabständen durch den Motor 11 vorgenommenen Wendungen des Behälters 1 derart einzustellen, dass die in den Eiern enthaltenen Luftbläsehen innerhalb der Eihaut bei der Wendung des Behälters einen schraubengangartigen Weg nehmen. Der Motor 11 ist von einer Schaltuhr beeinflusst, welche den Motor innerhalb bestimmter Zeitabstände anspringen lässt und so lange in Betrieb belässt, bis der Behälter 1 eine Wendung von z. B. 180 Grad vollführt hat, und die sodann die Stromzufuhr zum Motor 11 unterbricht, um dieses Spiel nach Ablauf eines weiteren Zeitabstandes wieder von neuem zu beginnen. Diese Schaltuhr ist mit einer Vorrichtung ausgestattet, welche es ermöglicht. da) ss die Schaltuhr die zwischen je zwei aufeinander- <Desc/Clms Page number 2> folgenden Schaltperioden verstreichende Zeitspanne in immer kurzer werdender Zeit durchläuft. Zu diesem Zwecke ist an der Unruhe 21 einer an sieh bekannten Schaltuhr der die Unruhefeder 22 verlängernde bzw. verkürzende, auf dem drehbaren Ringe 24 vorgesehene Unruhehebel, der noch einen Zahnkranz 8' mit den Zähnen 10' trägt, von einem Vorschubrädchen 9 beeinflusst, welches vom Triebwerk der Schaltuhr durch geeignete. in der Zeichnung nicht dargestellte fbersetzungsräder derart betrieben wird, dass EMI2.1 Unruhefeder pro 24 Stunden jedesmal verkürzt und läuft daher die Sehaltuhr nach je 24 Stunden rascher als während der vorangegangenen 24stündigen Periode. Dadurch wird erzielt, dass die zur Bewirkung der Wendung des Behälters 1 einsetzende Schaltung in immer kürzer werdenden Zeitabständen erfolgt und damit die Ruheperioden des Behälters bei zunehmender Lagerdauer immer kurzer werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Konservieren von Eiern, bei welchem die in Behältern verstauten Eier in Zeit- abständen eine Lage. veränderung erfahren, d. h. mit dem Behälter gewendet werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass die die Eier aufnehmenden Behälter bei der Wendung gleichzeitig um zwei miteinander Winkel bildende oder einander kreuzende Drehachsen gewendet werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehungen mit voneinander verschiedenen Drehgeschwindigkeiten erfolgen.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitabstände, innerhalb welcher die Behälter zwischen je zwei Wendungen in Ruhe verharren, mit zunehmender Lagerzeit verkürzt werden.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die die Eier aufnehmenden Behälter (1) innerhalb eines um eine Antriebswelle dreh- baren Gestelles (3) um eine Welle drehbar gelagert sind und dass auf den Antriebswellen (2) z. B. ein Kegelrad lose bzw. am Lagergestell (6) feststellbar vorgesehen ist, welches in ein auf der Welle (4) vorgesehenes Zahnrad (7) einkämmt.5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass an der Unruhe der die Einschaltung des Antriebsmotors bewirkenden Schaltuhr ein Stellhebel (8) vorgesehen ist, der von einem vom Triebwerk der Schaltuhr betriebenen Schaltrade (9) durch die Schaltzähne (10) vorgeschoben wird. EMI2.2
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1932
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