AT135434B - Verfahren zum Formen von Hohlkörpern aus plastischen Massen. - Google Patents
Verfahren zum Formen von Hohlkörpern aus plastischen Massen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Formen von Hohlkörpern aus plastischen Massen. Die Verwendung von Rohren, die aus plastischen, zementälmichen Stoffen mit Zusätzen aus Fasermaterial, wie etwa Asbest, hergestellt werden, hat eine bedeutende Entwicklung genommen. In den mit Hilfe dieser Rohre gebildeten Leitungen braucht man stets eine grössere Anzahl von EMI1.1 der Formstücke erhalten werden sollen. Diese Arbeitsweise ist zeitraubend, bedarf besonderer Sorgfalt und ist daher kostspielig. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zu einer vereinfachten Formgebung und gestattet auf sehr leichte Weise die Herstellung von Hohlkörpern, die eine beliebige Form haben können. Die Erfindung besteht darin, dass die beiden Hälften, aus denen der Hohlkörper gebildet wird, unabhängig voneinander geformt werden und dass hierauf eine feste Verbindung der in eine auseinandernehmbare Schalung eingesetzten beiden Teile des Formlings mit Hilfe einer an den Stosskanten der Formstücke entlanggeführten Druckrolle herbeigeführt wird. Die Erfindung sei beispielsweise bei der Herstellung eines einfachen Rohrkrümmers beschirieben. Selbstverständlich lässt sich auch jedes andre Formstüek nach der Erfindung leicht herstellen, wenn es in geeigneter Weise in zwei Schalenteile zerlegt werden kann, die selbst nicht gleichartig zu sein brauchen. In der Zeichnung stellen die Fig. 1 und 2 den Krümmer in Ansieht und im waagrechten Schnitt dar. Die Fig. 3 und 4 zeigen die beiden Schalenteile, in die der Rohrkrümmer zerlegt ist und die auf zwei gesonderten Kernstüeken geformt sind. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen dieselben Schalenteile, nachdem sie in eine äussere Form eingesetzt sind, die aus zwei Teilen besteht. Fig. 7 zeigt die zusammengesetzte äussere Form nach Wegnahme der Kernstück. In die Form wird ein Werkzeug eingeführt, mit dessen Hilfe man die gegenseitige Verbindung der beiden Schalenteile herbeiführt, die den Krümmer bilden. Die beiden Schalenteile ?, , die den Krümmer J bilden, werden mit abgeschrägten Kanten 4,, J versehen, die ineinander eingepasst sind und sich gegenseitig überdeckten. Die beiden Schalenteile werden auf zwei Kernen 6, 7 geformt, von denen der eine derart ausgebildet ist, dass er das Formen eines vorspringenden Randstüekes 5 gestattet. Nach dem Formen der beiden Teile 1, : 2 bringt man diese samt den Kernen 6, 7 in die Hohlformen 8, 9, entfernt darauf vorsichtig die inneren Kernteile 6, 7 und setzt sodann die beiden Formteile 8, 9, wie es Fig. 7 zeigt, zusammen. Hierauf werden sie einem Pressvorgang unterzogen, wodurch man eine innige Verbindung der beiden abgeschrägten Randteile 4,.) erzielt. Dieser Vorgang kann leicht mit Hilfe einer Glättvorrichtung 10 ausgeführt werden, die aus einer Rolle 11 besteht, die die innere Fläche der Formstücke poliert und deren Verbindung herbeiführt. Diese Rolle 11 (Druckrolle) ist in einem Arm 12 gelagert, der gelenkig ist und mit dessen Hilfe die Glättrolle hin und her geführt werden kann, um die Vereinigung der beiden Teile zu erreichen und die Fuge zu schliessen. Selbstverständlich können die beschriebenen Einrichtungen und die Bsarbeitungsvorgänge im Rahmen der Erfindung abgeändert werden, je nach den erforderlichen technischen Zwecken sowie je nach der Natur und der Form der herzustellenden Teile.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 EMI2.2
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1932
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