AT134913B - - Google Patents

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AT134913B
AT134913B AT134913DA AT134913B AT 134913 B AT134913 B AT 134913B AT 134913D A AT134913D A AT 134913DA AT 134913 B AT134913 B AT 134913B
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AT
Austria
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differential
converter
protection
current
phase
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Inventor
Walter Buetow Dr.
Original Assignee
Elektrizitaets-Actien-Gesellschaft Vorm. W. Lahmeyer & Co.
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Differential-, Maximal- und Erdschlussschutzeinrichtung. 



   Die   Schutzanlage   von wertvollen elektrischen Maschinen besteht in der Regel aus einer   Maximal-   schutzeinrichtung, einem Differentialschutzsystem und einer Vorrichtung zur Abschaltung bei Gestelloder Erdschluss. Für den Erdschlussschutz von Generatoren oder Motoren werden im allgemeinen wattmetrische Relais benutzt, bei welchen die Spannung des Maschinennullpunktes im Zusammenwirken mit dem durch den Erdschluss hervorgerufenen Unsymmetriestrom zur Auslösung herangezogen wird. 



  Der Unsymmetriestrom wird entweder von einer Unsymmetriestromsehaltung mehrerer Einzelstromwandler oder von einem besonderen Unsymmetriewandlcr (Fig. 1) abgenommen. Der Eisenkern E eines solchen Unsymmentriewandlers muss sämtliche Phasen R, S, T und den Nulleiter 0 der Maschine umfassen. 



   Ausser dem   Erdschlussschntz   wird bei den meisten Maschinen noch eine Differentialsehutzeinrichtung eingebaut. Das Differentialrelais wird von Stromwandlern in Differenzschaltung oder besonderen Differentialstromwandlern (Fig. 2) gespeist. Diese werden so angeordnet, dass der Eisenkern   EI, E2, Ea am   Phasenende R, S, T und Phasenende x, y, z der zu schützenden Phase liegt. 



   Der Maximalschutz besteht aus einem im Zuge der zu   schützenden   Phase liegenden Stromwandler und dem an dessen Sekundärseite angeschlossenen   Uberstromrelais.   Bei Generatoren werden die Strom-   wandler aus Isolationsgründen gern in die zum Nullpunkt zusammengefassten Phasenenden gelegt. 



  Für den Differential-und Maximalschutz kann man mit einem einzigen Wandler je Phase, der      <    13 Summen-und Differentialwandler (Fig. 3) nach Patent Nr. 130431 ausgebildet ist, auskommen. Es werden Phasenanfang H und Phasenende R, wie bei einem einfachen Differentialwandler, durch den gleichen Eisenkern geführt. Zwischen den beiden Leitern H, R liegt ein direkt mit dem Wandlerkern E zusammengebauter Eisensteg St, der die Wicklung S für den Anschluss des Überstromrelais trägt. Die 
 EMI1.1 
 und gegeneinandergeschaltet, so dass ein an die Klemmen K der Gegenschaltung gelegtes Differentialrelais von einem Strom durchflossen wird, welcher der Differenz der Primärseite entspricht. 



   Ausser der Vereinigung von Maximal- und Differentialschutzstromwandlern zu einem   Summen-   und Differentstromwandler besteht die   Möglichkeit,   auch den   Erdschlusssehutz   direkt mit der Differentialschutzanordnung zu kombinieren. 



   Die neuartige Anordnung eines kombinierten Erdschluss- und Differentialschutzes vereinfacht den Aufbau der Schutzeinrichtungen weiter. An Stelle   eines Unsymmctriewandlers   und der einzelnen Differentialwandler wird jeweils ein kombinierter Differentialerdschlusswandler (Fig. 4) verwendet. Der   E@senkern E1, E2, E3   dieser Wandler muss in gleicher Weise wie bei dem Differentialwandler   Phasenanfang   
 EMI1.2 
 



   Man spart durch die neue Anordnung einerseits an Stromwandler, anderseits wird die Empfindlichkeit des   Erdsehlusssehutzes   erhöht, da der Eisenweg der Wandler gegenüber einem Wandler, der alle sechs Schienen umfasst, verkürzt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 zu klein ist, bringt man zweckmässig eine Tertiärwieklung mit höherer Windungszahl auf den Wandler an. An die Enden dieser Tertiärwicklung wird die Kondensatorbatterie gelegt, deren   Kapazität   so zu bemessen ist, dass der Magnetisierungsstrom annähernd aufgehoben wird. In manchen Fällen, insbesondere wenn Störungen von Oberwellen zu befürchten sind, kann man nach Patent Nr. 130431 parallel zur
Kondensatorenbatterie einen auf die   Störungsharmonische   abgestimmten Resonanzkreis anordnen. 



   Die Kapazität des Resonanzkreises soll gleichzeitig den Magnetisierungsstrom der Grundwelle ganz oder teilweise aufheben. Die Kompensierung des Magnetisierungsstromes bringt ausser der Erhöhung der ) Empfindlichkeit des Differential- und Erdschlussschutzes auch eine solche für den Überstromschutz mit sich. Bei höheren Sättigungen bildet die Einstellung der Kipperscheinung durch Veränderung der   Kapa-   zität ein Mittel, gleichzeitig die Ansprechstromstärke des Relais zu regeln und das Auftreten von höheren 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. EMI2.3
AT134913D 1928-08-25 1928-10-08 AT134913B (de)

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AT130431D AT130431B (de) 1928-06-11 1928-08-25 Summen- und Differenzwandler.

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AT134913B true AT134913B (de) 1933-10-10

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AT134913D AT134913B (de) 1928-08-25 1928-10-08

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