AT134864B - Vorrichtung zur Verhütung der Korrosion und gestörter Gär- und Lagerprozesse des Gefäßinhalts, insbesondere der Gär- und Lagergefäße in der Gärungsindustrie. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung der Korrosion und gestörter Gär- und Lagerprozesse des Gefäßinhalts, insbesondere der Gär- und Lagergefäße in der Gärungsindustrie.

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AT134864B
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   Es ist bekannt, dass Metallgär- und -lagergefässe, insbesondere Aluminiumbottiehe und-lagertanks und Gefässe, bei denen verschiedene Metalle zur Anwendung kommen, bisher kaum beherrschbaren elektrolytischen Zerstörungsprozessen ausgesetzt sind. Aber auch   Gär-und Lagerungsstörungen treten   auf, die zu recht beträchtlichen Betriebsstörungen und auch materiellen Verlusten führen. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich diese Prozesse so verzögern lassen, dass sie praktisch nicht mehr in Betracht kommen bzw. ganz ausbleiben, wenn die Gefässe gegen jeden Erdschluss isoliert sind, so dass kein Stromfluss zur Erde stattfinden kann. 



   Eine einfache   Lösungsmöglichkeit   stellen schon zwischen Gefäss und Erdboden gelegte Streifen oder Blöcke aus   stromisolienndem   Material, z. B. Glas, keramischen Stoffen, Hartgummi od. dgl. dar, die zweckmässig in die Sockel oder Füsse eingebaut sind. 



   Da aber, insbesondere in Gär-und Lagerräumen, sich derartige einfache Isolationseinriehtungen eventuell mit   Flüssigkeitshäutchen   aus oft recht elektrolythaltigen Lösungen überziehen können, so kommt es doch eventuell wieder zu   Strombrücke   ; wenn auch sehr verlangsamt, setzen die Zerstörungsvorgänge möglicherweise wieder ein. Es ist immer zu bedenken, dass es sieh um Vorgänge handelt, die sich über sehr lange Zeiträume abspielen. 



   Es ist daher zweckmässig, die Isolatoren derartig auszubilden, dass die Entstehung   überbrückender   Flüssigkeitshäutehen so gut wie unmöglich ist. 



   Es geschieht dies am einfachsten dadurch, dass für diese isolierenden Unterlagen oder Zwischenlagen nach den Erfahrungen der Hochspannungsiolierung teller-oder glockenartig geformte Elemente verwendet werden, so dass immer Strecken grösseren und Strecken engeren Querschnitts aufeinanderfolgen. 



   Die Figuren veranschaulichen zwei beispielsweise Ausführungen. 



   Fig. 1 ist ein runder   Isoliersockel,   wie er zweckmässig zur Unterstützung von starkwandigen Lagergefässen mit frei tragendem Boden dienen kann. Dabei ruht der Gefässboden 1 auf dem kräftigen Klotz 2 aus Gummi, Hartgummi od. dgl., der zentral in dem Scheitelpunkt einer Glocke 3 aus Steinzeug, Hartporzellan od. dgl. sitzt. In der Mitte der   Unterfläche   dieser Glocke ist eine Lagerbüchse 4 aus oxydfestem Metall eingesetzt, in deren Innerem die Spitze 5 einer kräftigen Sehraubspindel 6 gelagert ist. Ungefähr in ihrer Mitte trägt die Sehraubspindel 6 den verbreiterten Bund 7 mit eingebohrten radiären Löchern, so dass die Schraubspindel mittels eines Steckschlüssels gedreht werden kann.

   Die Schraube 6 selbst steht im Eingriff mit der Mutterbüchse   8,   die unverdrehbar in den zylindrischen   Fusssockel   9 aus Isoliermaterial wie oben eingesetzt ist. Die Anordnung von Schraubenspindel und Mutter zwischen den Isolierkörpern 3 und 9 hat den Zweck, Unebenheiten des Fussbodens unter dem Gefäss auszugleichen und den Gefässboden von Spannungen zu entlasten. 



   In einfacherer und billigerer Ausführung kann der Fusssockel 9 wie üblich aus Metall ausgebildet werden, in den dann die Mutterbüchse 8 aus Isoliermaterial eingesetzt ist. Mit dieser Mutterbüchse 8 steht dann wieder die Schraubspindel 6 mit verbreitertem Bund 7 in Eingriff. Unter Fortlassung der Glocke 3 ist dann die Spitze 5 der Schraubspindel 6 direkt in ein am Gefässboden vorgesehenes Schulteroder Spurlager geführt. Das Einsetzen der Mutterbüchse 8 aus Isoliermaterial ist besonders auch an vor- 

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 handenen eisernen Sockeln   möglich,   so dass diese leicht in   Isoliersockel gemäss   der Erfindung umzuwandeln sind. 



   Fig. 2 und 3 veranschaulichen eine Isolierleiste, wie sie zur Unterstützung sehwaehbödiger,   tlacher   oder zylindrischer Gärgefässe zweckmässig ist. Fig. 2 ist ein Querschnitt in Schnittebene B-B, Fig. 3 ein schichtweiser Längsschnitt in Ebene A-A und Teilansicht. 



   Der Gefässboden 1 kommt auf einen prismatischen Gummiklotz 2 geeigneter Länge zu liegen, der in der Schnittlinie einer schwalbenschwanzförmigen Leiste 10 aus Isoliermaterial ruht. Zwischen dieser Leiste und der darunterliegenden Grundleiste 12 ebenfalls aus Isoliermaterial werden kräftige Streifen aus schmiegsamem, aber genügend starrem Material, z. B. Blei, 11 eingesetzt, die mit ihrer unteren Kante in einer Längsnut im Scheitel der   Grundleiste   12 zu liegen kommen. Diese Anordnung ermöglicht es, vermöge ihrer inneren Elastizität auch grössere   Gefässstreeken   spannungsfrei zu lagern. 



   Falls die Gefässe mit einer Wärmeisolierung umgeben werden sollen, so können die Isoliersockel zwischen Gefässaussenwand und Wärmeisoliermantel vorgesehen werden, so dass jede direkte Berührung des Gefässes mit dem Wärmeisoliermantel vermieden ist, sich also zwischen dem Gefäss und dem Wärmeisoliermantel ein gewisser Luftraum befindet. Es kann   natürlich   auch das Gefäss mitsamt der Wärmeisolierung bzw. auch dem zur Versteifung dienenden Material auf die   Isoliersoekel   montiert werden. 



   Je nach Art der Aufstellung lassen sich Isoliersockel und-leisten in der verschiedensten Weise ausbilden. 



   Es sei noch erwähnt, dass die Gefässe auch isoliert aufgehängt werden können, z. B. an Isolatoren 
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AT134864D 1930-06-04 1930-10-29 Vorrichtung zur Verhütung der Korrosion und gestörter Gär- und Lagerprozesse des Gefäßinhalts, insbesondere der Gär- und Lagergefäße in der Gärungsindustrie. AT134864B (de)

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