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Pfeifellkopfreiniger.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Pfeifenköpfen, bestehend aus einer drehbaren und in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Achse, auf der ein Messer od. dgl. ange- ordnet ist, das zum Entfernen des Belages aus dem Innern des Pfeifenkopfes dient. Sie bezweckt bei
Handhabung dieser Vorrichtung eine Beschädigung der Pfeife zu verhüten. Dies wird dadurch erreicht, dass die für die jeweilig erforderlichen Bohrungstiefen nötigen Axialbewegungen der Achse gegenüber dem feststehenden Pfeifenkopf durch auf ihr sitzende Aufsteckhülsen gewährleistet werden, die zwischen dem
Lager und der Kurbel liegen und eine solche Länge haben, dass der Spielraum zwischen ihnen und dem
Lager der Tiefe des auszubohrenden Pfeifenkopfes entspricht.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in
Ansicht ; Fig. 2 ist eine Einzelheit.
Im Ständer 1 lagert eine Achse 2, die an einem Ende ein Schraubengewinde 3 zum Aufschrauben der Kurbel 4 trägt und am andern Ende 5 einen Schlitz aufweist, in welchem das Messer 6 mittels der
Schrauben oder Nieten 7 befestigt ist. Die Breite des Messers 6 entspricht dem Durchmesser des zu reinigenden Pfeifenkopfes. Die Achse 2 lässt sich im Lager des Lagerständers 1 nicht nur drehen, sondern auch in der Längsrichtung verschieben. Sie hat am Rande einen Schlitz, der den Ständer 1 umgreift, und ihr Boden ist dem waagrechten Teil des Bügels 9 angepasst. An Stelle des Messers 6 kann auch jeder beliebige, entsprechend geformte Fräser, beispielsweise wie in Fig. 2 dargestellt, verwendet werden. Zum Befestigen der Vorrichtung auf der Tischplatte ist ein Bügel 9 mit einer Flügelschraube 10 vorgesehen.
Die abnehm- bare Blechschale 11 dient zum Auffangen des aus dem Pfeifenkopfe entfernten Materials. Auf der Welle 2 zwischen dem Lager 1 und der Kurbel 4 sitzt eine Hülse 8, deren Länge so gewählt ist, dass die Axialverschiebung der Welle 2 der Tiefe des auszubohrenden Pfeifenkopfes entspricht. Um Pfeifenköpfe verschiedener Tiefe reinigen zu können, sind Hülsen 8 in verschiedenen Längen vorgesehen. Die Fräser oder Messer 6 können für jeden in Betracht kommenden Pfeifenkopf angefertigt werden. Das Auswechseln der Messerss erfolgt entweder nachLösen der Schraubend oder zusammen mit der Achse 2 nachAbschrauben der Kurbel 4 und HerauszieHen aus dem Lager 1.
Bei Verwendung der Vorrichtung wird zunächst das Messer 6 bis an den Lagerkopf zurückgedrückt und die zu reinigende Pfeife an ihm angesetzt und in dieser Stellung festgehalten. Beim Drehen und gleichzeitigen Vorschub des Messers dringt dieses in die Pfeife ein, u. zw. so lange, bis die Hülse 8 mit dem Lagerständer in Berührung kommt. Da das Spiel zwischen Hülse und Lager der Tiefe der auszubohrenden Pfeife entspricht, kann auch beim Weiterdrehen der Kurbel der Pfeifenboden nicht angegriffen werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Pfeifenkopfreiniger, bestehend aus einem auf einem Tische od. dgl. anbringbaren Ständer, in welchem eine mittels einer Kurbel drehbare und verschiebbare Achse sitzt, an deren freiem Ende das Reinigungswerkzeug befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die für die jeweilig erforderlichen Bohrungtiefen nötigen Axialbewegungen der Achse gegenüber dem feststehenden Pfeifenkopf durch auf ihr sitzende Aufsteckhülsen gewährleistet werden, die zwischen dem Lager und der Kurbel liegen und eine solche Länge haben, dass der Spielraum zwischen ihnen und dem Lager der Tiefe des auszubohrenden Pfeifenkopfes entspricht.
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