AT134228B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bandeisen u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bandeisen u. dgl.

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AT134228B
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Cold Metal Process Co
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bandeisen u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Bandeisen oder Streifen aus andern Metallen, die insbesondere zur Erzeugung von Blechbüchsen od. dgl. geeignet sind. Das neue Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass nur die Ränder des in einem Bandeisen- walzwerk gewalzten kalten Streifens geglüht (normalisiert) und sodann an der Luft gekühlt werden, worauf der Streifen verzinnt und in   Längsstücke   geschnitten wird. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 eine schematische Darstellung, welche den Walzvorgang, das Randausglühen und das Verzinnen des Materials veranschaulicht, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie   1-1   der Fig.   l   und Fig. 3 stellt eine   Blechbüchse   im Schnitt dar, die aus dem Material gemäss dem vorliegenden Verfahren hergestellt ist. Fig. 1 stellt schematisch die aufeinanderfolgenden Schritte bei der Erzeugung eines verzinnten Streifens nach dem Verfahren gemäss der Erfindung dar. Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Walzwerk besitzt zwei Arbeitswalzen mit kleinen Durchmessern, die von zwei grösseren Stützwalzen unterstützt werden und weist beiderseits des Ständers Haspeln 14, 15 auf, welche das Walzgut abwechselnd auf-und abwickeln. Das Material wird den Haspeln über Führungsrollen 40 zugeführt. 



   Nachdem das Material auf die gewünschte Dicke gebracht wurde, wird es durch eine Heizvorrichtung 41 hindurchgeführt, welche ein   Ausglühen     oder Normalisieren"nur   der Ränder allein bewirkt. Fig. 2 zeigt diese Vorrichtung im Schnitt. Die Heizvorrichtung besteht aus mit Nuten versehenen Blöcken 42 und aus in diesen angeordneten Heizelementen 43, die von Isoliermaterial 44 umgeben sind. 



  Die ganze Vorrichtung kann ständig in einer nicht oxydierenden Atmosphäre angeordnet sein, damit die Ränder blank bleiben. Vorzugsweise werden leichte Deckstreifen 45 vorgesehen, welche die Enden der Nuten, in welche die Materialstreifen mit ihren Rändern reichen, möglichst abschliessen und dadurch in der Heizvorrichtung eine nichtoxydierende Atmosphäre aufrechterhalten, welche durch Zuleitung von Gas, z. B. Wasserstoff, durch Düsen 46 in die Nuten erzeugt wird. Nachdem die Ränder des Streifens auf diese Weise behandelt wurden, wird der Streifen durch das Zinnbad 47 gezogen und auf einem Haspel 48 aufgewickelt. 



   Das Material erhält vorzugsweise eine Breite, die der Dimension eines Arbeitsstücke für eine Blechbüchse entspricht, da auf diese Weise die Notwendigkeit der Seitenbearbeitung des Arbeitsstückes entfällt und zwei Ränder des Arbeitsstücke mit Zinn überzogen werden. Bei gewissen Büchsen wird auf diese Weise die Beschaffenheit des Saumes vereinfacht. 



   Fig. 3 zeigt schematisch eine Büchse, deren Wandung 50 aus einem Arbeitsstück hergestellt ist, dessen Ränder in einem Saum 51 vereinigt sind. Die Deckel 52 sind an der Wandung 50 durch Säume   53     angeschlossen. Das Metallist hinsichtlich seines Säumens und Umbiegens sehr strengen Arbeitsbedingungen   unterworfen. Es ist daher wertvoll, ein Metall zu verwenden, dessen Kornstruktur eine derartige Beschaffenheit aufweist, dass es den Deformationen erfolgreich widersteht. Da das verbesserte Grundmaterial Deformationen in grösstem Ausmass ohne Brüche und Risse aushält, so weist auch das überzogene Material dementsprechende Vorteile auf. 



   Gewünschten Falles kann ein   bimetallischer Körper durch   Aufbringen eines Überzuges und nachfolgende Behandlung nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellt werden. 

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 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE   :      1. Verfahren zur Herstellung von Bandeisen u. dgl., welches insbesondere zur Erzeugung von Blechbüchsen geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Ränder des in einem Bandeisenwalzwerk   gewalzten kalten Streifens geglüht (normalisiert) und sodann an der Luft gekühlt werden, worauf der
Streifen verzinnt und in   Längsstucke   geschnitten wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an das Bandeisenwalzwerk sich eine Heizvorrichtung zum Normalisieren der Ränder des Arbeitsstücke anschliesst, die aus blockförmigen mit Nuten versehenen und mit einem Isoliermaterial (44) umgebenen EMI2.2 eine nicht oxydierende Atmosphäre aufrechtzuerhalten, die ihr durch die Schlitze mittels Düsen (46) zugeführt wird. EMI2.3
AT134228D 1929-12-19 1930-02-21 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bandeisen u. dgl. AT134228B (de)

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