AT133869B - Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden, insbesondere von selbstbrennenden, für elektrische Öfen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden, insbesondere von selbstbrennenden, für elektrische Öfen.Info
- Publication number
- AT133869B AT133869B AT133869DA AT133869B AT 133869 B AT133869 B AT 133869B AT 133869D A AT133869D A AT 133869DA AT 133869 B AT133869 B AT 133869B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- coal
- production
- carbon electrodes
- particular self
- electric ovens
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 6
- VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N methane Chemical compound C VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N 0.000 title description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 4
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 17
- 229910021382 natural graphite Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 7
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 7
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 6
- 239000003610 charcoal Substances 0.000 description 5
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 3
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000004939 coking Methods 0.000 description 2
- 229910021383 artificial graphite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 1
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden, insbesondere von selbstbrennenden, für elektrische EMI1.1 Kohleelektroden für elektrische Ofen werden bisher meistens dadurch hergestellt, dass eine durch Verkoken von Mineralkohle oder andern geeigneten Stoffen erhaltene Kohle mit einem Bindemittel, wie Teer, zu einer plastischen Masse verarbeitet und diese in Formen gepresst und dann auf Temperaturen von 1000-1500 C erhitzt wird. Man hat dieser plastischen Masse gelegentlich auch geringe Mengen von nichtverkokter Steinkohle zugesetzt. Es war aber bekannt, dass man durch solche Zusätze, besonders wenn sie eine gewisse Menge überschreiten, die Qualität der Elektrode erheblich gefährdet, und es galt daher als Regel, bei dem Herstellen der plastischen. Masse die Zusätze von unverkokter Kohle entweder ganz zu vermeiden oder auf einige wenige Prozente zu beschränken. Anderseits wurde bereits vorgeschlagen, ungeglühte oder nur unvollkommen verkokte Mineralkohle als Grundstoff für Elektroden elektrischer Öfen zu verwenden. Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, dass es möglich ist, aus solcher körniger oder pulveriger Kohle ohne weitere Zusätze brauchbare Elektroden herzustellen, wenn man diese Kohle einfach in einen Behälter, vorzugsweise unter Klopfen oder Rütteln, schüttet, sie in diesem Behälter bis zur vollständigen Verkokung erhitzt und. während sie sich in plastischem Zustand befindet, einem Druck aussetzt. Der Vorteil liegt darin, dass man überhaupt keine Elektrodenmasse mehr herzustellen braucht und dass also die Schwierigkeit der Herstellung solcher Masse ganz in Wegfall kommt. Man wird zweckmässig eine Kohle wählen, die nur geringen Mineralgehalt besitzt. Etwaige stark mineralhaltige Kohle kann man leicht nach irgendeinem der bekannten Verfahren von dem Hauptteil der mineralischen Beimengungen befreien. Man wird ferner eine möglichst gut backende Kohle wählen. Von der Beschaffenheit der Kohle hängt sehr wesentlich die Qualität der fertigen Elektrode ab. Der Druck kann nun in der verschiedensten Weise ausgeübt werden. Man kann die Erhitzung in einer Pressform vornehmen, in der man dann entweder dauernd oder nur in dem plastischen Stadium der erhitzten Masse einen Druck ausübt. Man kann aber auch vorteilhaft durch Auflegen eines Gewichtes auf die im Behälter befindliche Kohle den nötigen Druck hervorrufen. Unter Umständen genügt schon der eigene Druck der Kohlesäule. Dabei treten aber unter Umständen Ungleichmässigkeiten in der Dichte ein, weil die oberen Schichten nicht unter demselben Druck stehen wie die unteren. Es genügt zuweilen schon ein sehr geringer Druck von beispielsweise 0'05 kg/cm2. Je nach der Qualität der verwendeten Kohle, nach der Höhe der Säule des Kohlepulvers und nach den Anforderungen, die an das Endprodukt gestellt werden, muss man den Druck von Fall zu Fall bestimmen. Man kann dabei unter Umständen bis zu Drücken von vielen Kilogramm pro cm2 gehen. Man kann auch in geringer Menge grössere Stücke gebrannter oder ungebrannter Kohle mit einfügen. Die groben Stücke verbinden sich bei der Erhitzung der pulverigen oder körnigen, die Grundmasse bildenden Kohle innig mit dieser. Ebenso können irgendwelche Zusätze, Metalleinlagen od. dgl., die bei Kohleelektroden üblich sind, ohne weiteres dem Kohlepulver innig beigemengt werden, um die gleichen Wirkungen zu erzielen, wie bei den in der üblichen Weise hergestellten Elektroden. Auch kann man z. B. natürlichen oder künstlichen Graphit zur Erhöhung der Leitfähigkeit beimengen. Das Verfahren eignet sich ganz besonders zur Herstellung sogenannter selbstbrennender Elektroden, die am Verbrauchsofen fortlaufend während des Gebrauches hergestellt und in der Hitze desselben gebrannt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden, insbesondere von selbstbrennenden, für elektrische Öfen aus ungeglühter oder nur unvollkommen verkokter Mineralkohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Mineralkohle in pulverigem oder körnigem Zustand in einen Behälter, vorzugsweise unter Klopfen oder Rütteln, gefüllt, in diesem Behälter gebrannt, d. h. bis zur vollständigen Verkokung erhitzt und, während sie sich in plastischem Zustand befindet, einem Druck, vorteilhaft durch Auflegen eines Gewichtes, ausgesetzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der pulverigen oder körnigen Kohle gröbere Stücke von Steinkohle oder von gebrannter Kohlenmasse, eventuell auch natürlicher Graphit oder graphitierte Kohle beigemengt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE133869X | 1929-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT133869B true AT133869B (de) | 1933-06-26 |
Family
ID=5665208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT133869D AT133869B (de) | 1929-11-23 | 1930-05-17 | Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden, insbesondere von selbstbrennenden, für elektrische Öfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT133869B (de) |
-
1930
- 1930-05-17 AT AT133869D patent/AT133869B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE969036C (de) | Verfahren zur Herstellung von Elektroden | |
| DE2535791A1 (de) | Verfahren zum herstellen von formkoerpern aus graphit hoher dichte | |
| DE1904381C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Kohlenstoffkörpern | |
| DE3002971A1 (de) | Verfahren zum drucklosen sintern von siliziumkarbid | |
| DE1956815A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohle- und Graphitkoerpern | |
| DE1177602B (de) | Verfahren zur Vermeidung des Festsetzens oder Verklemmens von Formkoks in Horizontalkokskammeroefen | |
| AT133869B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden, insbesondere von selbstbrennenden, für elektrische Öfen. | |
| DE628619C (de) | Verfahren zur Herstellung von Heizwiderstaenden aus Silichiumkarbid | |
| DE1796129A1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von metallurgischem Formkoks | |
| DE1471120C3 (de) | Elektrodenmasse für die Herstellung selbstbackender Elektroden mit verbesserten Absandungseigenschaften für die schmelzflußelektrolytische Aluminiumerzeugung | |
| DE874268C (de) | Verfahren zur Herstellung von Dolomitsteinen | |
| DE3727464C2 (de) | ||
| DE670193C (de) | Verfahren zur Herstellung feuerfester Steine aus gesintertem Dolomit | |
| DE968148C (de) | Kohlenstoff-Formstuecke, insbesondere Elektroden, und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE903271C (de) | Verfahren zur Herstellung von Aluminium-Silizium-Legierungen | |
| DE751321C (de) | Verfahren zum Erzeugen von stand- und druckfesten Presslingen aus Braunkohlenkoks | |
| DE2015614C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Gleichstückkoks neben Koksgrus in Verkokungsöfen | |
| DE752537C (de) | Kernsandbindemittel | |
| DE2337261C3 (de) | Zuschlagstoff für die Töpferei | |
| DE596001C (de) | Verfahren zum Verkoken von Magerkohle | |
| CH147597A (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohleelektroden für elektrische Öfen. | |
| DE1962567A1 (de) | Verfahren und Reduktionsmittel zur Herstellung von Metallen durch pyrometallurgische Reduktion ihrer Erze | |
| AT242875B (de) | Gießform | |
| AT146012B (de) | Verfahren zur Herstellung von porösen Wärmeschutzsteinen u. dgl. | |
| AT203740B (de) | Kohleelektrode |