AT133654B - Garage aus Wellasbestzementschiefer. - Google Patents

Garage aus Wellasbestzementschiefer.

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AT133654B
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Austria
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garage
wall
struts
asbestos cement
roof
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Inventor
Oskar Ing Tenner
Original Assignee
Oskar Ing Tenner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Garage aus   Wellasbestzementschiefer.   



   Die Erfindung betrifft eine Garage aus Wellasbestzementschiefer, die durch rasche Aufstellung und leichte Zerlegbarkeit ausgezeichnet ist. Die gewellten Asbestzementplatten des Daches und der Wände sind an einem Traggerüst, vorteilhaft einem Stahlskelett, befestigt, das sich durch gemeinsame Knotenpunkte für die Versteifungsstreben in den Seitenwänden und für die Versteifungsstreben in der Deckenebene auszeichnet. Das Strebenwerk in der Deckenebene ist als längs ihres Umfanges geschlossene, innen freie Figur, z. B. als Rhombus, Deltoid, Rechteck, Vieleck, Ellipse, Kreis od. dgl., ausgebildet. Die Verbindung der Dach-und Wandelemente mit dem Tragwerk ist gemäss der Erfindung besonders ausgebildet. Durch die erfindungsgemässe Anordnung ist auch bei geringem Materialbedarf eine grosse Wider. standsfähigkeit gegen Kräfte beliebiger Richtung gewährleistet. 



   In der Zeichnung ist die Garage gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Gesamtschaubild der Garage, Fig. 2 das Traggerüst allein, u. zw. ebenfalls schaubildlich ; Fig. 3 zeigt die Befestigung der Wandplatten und Dachplatten am Traggerüst und Fig. 4 eine Verbindungsart der Wandplatten mit den   Fusswinkeln   des Traggerüstes. 



   In Fig. 1 sind die aus Welleternit hergestellten Seitenwände mit   1   und das aus dem gleichen Material bestehende Dach   mit 2,   das Tor mit   J   und der Torrahmen mit 4 bezeichnet. In Fig. 2 ist das Strebenwerk in der Deckenebene in der Form eines Rhombus angeordnet ; die Streben 5 und 6 sowie die Streben 7 und 8 sind aus je einem Stab hergestellt ; die Knickpunkte 9 und 10 sind durch Abbiegen des Stabes er. halten ; es können aber diese Knotenpunkte auch durch die entsprechende Verbindung von zwei Stäben, z. B. durch Verschweissen, Vernieten od. dgl., erhalten werden und gegebenenfalls durch Knotenbleche versteift sein. 



   Beide Hälften dieses Rahmens sind durch die Gelenke 11 und 12 aneinandergeschlossen. Die
Streben   M, M, 5, 6, 47   und   18,   welche sich in den Ebenen der Umfassungswände befinden, sind derart angeordnet, dass sie abwechselnd in Decken-oder Fundamentpunkten fortlaufend aneinanderschliessen, wobei je zwei Streben 13, 14 sowie 15, 16 und   17, 18   zu einem Einzelteil vereinigt sein können. Je zwei Versteifungsstreben (z. B.   18,   14) der Seitenwände treffen gemäss der Erfindung mit je zwei Versteifungsstreben (z. B. 7,   8)   der Deckenebene in einem Knotenpunkt (z. B. 10) zusammen.

   Durch die erfindunggemässe Anordnung des Tragwerkes wird ein zusammenhängendes Fundament der Garage entbehrlich ; es sind bloss vier Fundierungsstellen 19, 20, 21 und 22 für die Streben bzw. die Ständer des Torrahmens 4, dessen oberer Riegel durch ein Sprengwerk   2 : ;   verstärkt sein kann, erforderlich. Die Glieder 24, 25, 26 und Fusswinkel   27, 28, 29, 30   des   Traggerilstes   dienen hauptsächlich nur der Befestigung der Wandund Daehelemente. Die Garage gemäss der Erfindung kann mit   Rücksicht   auf die Einfachheit des Traggerüstes rasch und ohne besondere Faehkenntnis aufgestellt bzw. zerlegt und ebenso einfach transportiert werden. Die Doppelteile (z.

   B. 5,6 oder 7, 8 oder 13, 14 od. dgl.) ermöglichen es, die Anzahl der erforderlichen Verschraubungsstellen auf ein Minimum zu reduzieren, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Das in Deckenhöhe angeordnete ebene Strebenwerk kann auch als voller, starrer Rahmen ausgebildet sein ; in diesem Fall kann ein nach Schablone gebogenes und   zusammengeschweisstes   Rohr Verwendung finden. 



   Fig. 3 stellt zum Teil im Querschnitt die Befestigung der Wand-und Daehplatten an dem Traggerüst und Fig. 4 die Verbindung zwischen Wandplatte und Fusswinkel dar. 



   Die Wellplatten des Daches 2 und der   Wand J   werden an dem Stabe 24 durch eine einzige Haken-   schraube : 31 befestigt.   Die Dachplatte endet als abgebogene Tropfkante 32, so dass ein Abrinnen der Niederschläge an den Wandelementen 1 ohne jedes Hilfsmittel, wie Dachrinne od. dgl., vermieden wird. 

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  In der Anordnung nach Fig. 4 steht die Wellplatte der Seitenwand 1 auf dem einen Schenkel-4 des Fusswinkels   30   auf, an dessen anderm Sehenkel 35 sie befestigt ist.   Als Befestigungsmittel JJ kann   eine Spannschraube mit einem Klemmbügel verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Garage   aus Wellasbestzementschiefer, dadurch gekennzeichnet,   dass   dieVersteifungsstreben (J,. M   bzw.   15, 16 bzw. 17, 18)   des Traggerüstes in den Seitenwänden und die Versteifungsstreben (5, 6, 7, 8) in der Deckenebene gemeinsame Knotenpunkte (9, 10,   11,   12) haben.

Claims (1)

  1. 2. Garage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Strebenwerk in der Deckenebene als längs ihres Umfanges geschlossene, innen freie Figur, z. B. als Rhombus, Deltoid, Rechteck, Vieleck, Ellipse, Kreis od. dgl., ausgebildet ist.
    3. Garage nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellplatten der Wand (1) und die Wellplatten des Daches (2) mittels eines Schraubenbolzens (31) an dem Träger (24) des Traggerüstes befestigt sind, wobei die Dachelemente den obersten Streifen der Wandelemente (1) berührend überdecken und in einer Tropfkante (32) endigen.
    4. Garage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellplatten der Wand (1) auf einem Schenkel (") des Fusswinkels (30) aufstehen, mit dessen anderm Schenkel (35) sie mittels einer Klemmvorrichtung (. 33) verbunden sind. EMI2.1
AT133654D 1932-03-12 1932-03-12 Garage aus Wellasbestzementschiefer. AT133654B (de)

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