AT133503B - Verfahren zur Verringerung der Quellfähigkeit von Hydratzellulose. - Google Patents

Verfahren zur Verringerung der Quellfähigkeit von Hydratzellulose.

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AT133503B
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 EMI1.1 
   Im Stammpatent Nr. 117862 ist ein Verfahren zur Verminderung der Quellfähigkeit von Hydratzellulose beschrieben, das darin besteht, dass man die frisch ausgefällte oder bereits fertig getrocknete Hydratzellulose in wässrigen oder schwach alkalischen Lösungen von Kondensationsprodukten oder von Stoffen, welche solche Kondensationsprodukte bilden können, tränkt, und alsdann in der mit den Produkten getränkten Hydratzellulose die Kondensation zu unlöslichen Stoffen, gegebenenfalls unter Verwendung eines weiteren zur Kondensation notwendigen Stoffes, wie Formaldehyd, vollendet. 



  Es wurde nun gefunden, dass sieh die Behandlung der Hydratzellulose auch in schwach sauren Lösungen, zweckmässig unter Anwendung von Puffergemisehen, wie einem Gemisch von primären und sekundärem Natriumphosphat oder von Essigsäure und Natriumacetat u. dgl., durchführen lässt. Da t die schwach saure Reaktion der Lösung der Kondensationsprodukte eine starke Beschleunigung der Kondensation bzw. Polymerisation bewirkt, wird bei dieser Arbeitsweise eine bedeutende Verringerung der Trockenzeit und eine Erniedrigung der für die Kondensation erforderlichen Temperaturen erreicht. 



  Die wässrigen Lösungen der Kondensationsprodukte können zusammen mit gewissen Mengen organischer Lösungsmittel, wie Alkoholen, wasserlöslichen Estern, Glykolen oder Monoglykolestern oder-äthern, Formamid, Glycerin, oder geeigneten Weichmaehungsmitteln, wie Triacetin, und gegebenenfalls unter Zusatz von Benetzungsmitteln, wie Seifen, Sulfonaten usw., verwendet werden. Die Behandlung kann   
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 erhöhten Druckes, durchgeführt werden. 



   Die Behandlung von   Hydratzellulose,   insbesondere von Kunstseide, mit Formaldehyd in saurer Lösung ist zwar schon vorgesehlagen worden, doch handelte es sich bei diesen früheren Verfahren entweder um organische Säuren, wie Milchsäure, die selbst mit dem Formaldehyd eine Kondensation eingehen, oder um eine Behandlung mit Formaldehyd allein in Gegenwart sauer reagierender Salze : von der Verwendung von Kondensationsprodukten aus Formaldehyd und Harnstoff oder Thioharnstoff ist bei den älteren Verfahren keine Rede. 



   Werden zur Behandlung der Hydratzellulose Lösungen von Kondensationsprodukten aus Harn- stoffen und Aldehyden verwendet, so ist es zweckmässig, diese in Form von   Methylolverbindungen,   insbesondere von Mono-oder Dimethylolharnstoff oder   Dimethylolthioharnstoff     usw.,   zu benutzen. 



   Beispiel 1 : 100   Gewichtsteile Viskoseseide werden   eine Stunde lang in eine schwach   angewärmte  
Lösung von 40 Gewichtsteilen Dimethylolharnstoff und 0-2 Teilen eines Gemisches von primärem und   sekundärem Natriumphosphat   in 1000 Teile Wasser getaucht und dann einem 24stündigem   Troekungs-   
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 von der verwendeten Kunstseidenart, insbesondere von deren Titer, abhängig.   Die gespulte und geseifte   Seide weist eine Erhöhung der Nassfestigkeit um   100%   auf. 



   Beispiel 2 : 100 Gewichtsteile   Kupferoxydammoniakseide   werden eine Stunde lang in einer   Lösung   von 40 Gewichtsteilen Dimethylolharnstoff und   0'2   Teilen eines Gemisches von   primärem   und sekundärem Natriumphosphat in 950 Gewichtsteilen Wasser und 50 Gewichtsteilen   Glykolmonnäthyl-   ester getaucht und dann in der in Beispiel 1 angegebenen Weise weiterbehandelt. Durch die Behandlung wird die Nassfestigkeit des Produktes um 50% erhöht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verringerung   der Quellfähigkeit   von Hydratzellulose nach Patent   Nr.     117862.   dadurch   gekennzeichnet, dass   man die Behandlung der Hydratzellulose in   sehwach sauren, wäissrigen   Lösungen, zweckmässig unter Anwendung von   Puffergemisehen,   durchführt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Zusatz zur Pufferlösung Kondensationsprodukte von Methylolverbindungen, Harnstoff oder Thioharnstoff verwendet. EMI1.4 gegebenenfalls Benetzungsmittel, wie Seifen oder Sulfonate, den Lösungen der Kondensationsprodukte zusetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT133503D 1926-10-05 1928-05-12 Verfahren zur Verringerung der Quellfähigkeit von Hydratzellulose. AT133503B (de)

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