AT133376B - Doppelsäckchen aus Papier od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Doppelsäckchen aus Papier od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT133376B
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Austria
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pockets
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Arnold Ing Benesch
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Arnold Ing Benesch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Doppelsäckchen   aus Papier od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Die   üblichen,   aus einer einzigen Tasche bestehenden Säckchen aus Papier od. dgl. weisen den Nachteil auf, dass sie, wenn sie als Verpackung für Obst oder andere, nach dem Konsum Abfälle   zurücklassende   Waren verwendet werden, zur Aufnahme dieser Abfälle, z. B. der Kerne, Schalen od. dgl., ungeeignet sind. Die Abfälle werden infolgedessen meist fortgeworfen, wodurch die Umgebung beschmutzt wird und unter Umständen auch Unfälle herbeigeführt werden können. 



   Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist schon vorgeschlagen worden, an eine Tüte von üblicher Form eine zweite, kleinere Tüte anzukleben, die die Abfälle aufnehmen soll. Solche   Doppeltüten   sind aber, da aus mehreren Teilen zusammengesetzt, nur durch kostspielige und mühsame Arbeit herstellbar und bieten auch nicht genug Fassungsraum für voluminöse Abfälle. 



   Es sind auch   Doppelsäckchen   bekannt, die aus einem einzigen Stück Papier od. dgl. bestehen und aus zwei Abteilen mit einer gemeinsamen Trennwand bestehen. Solche Packungen eignen sieh wohl z. B. für gemeinsam zu entleerende Chemikalien usw., nicht aber für Obst, da sie nicht genug Raum bieten und die zweite Tüte erst nach fast vollständiger Entleerung der ersten ganz gefüllt werden kann. 



   Gemäss der Erfindung wird um ein wohlfeil herzustellendes   Doppelsäckchen   mit reichlicher Aufnahme sowohl für die eigentliche Ware als auch für die Abfälle dadurch erzielt, dass zwei aus einem zusammenhängenden Stück Papier od. dgl.   gebildete Tüten   verwendet werden, die lediglich mit einem schmalen Längsrand untereinander in Verbindung stehen. 



   Auf diese Weise wird eine völlige Unabhängigkeit der beiden Taschen voneinander erzielt. 



   Dabei ist es von Vorteil, die Enden des Papierstückes an jenen Stellen zu verkleben, an der die Papierbahn des einen Teiles in die des andern Teiles übergeht. 



   Die Anordnung und Form der Taschen kann hiebei beliebig sein, je nach der Art der Waren, für die das Säckchen bestimmt ist. Die Taschen können auch von verschiedener Grösse sein, da für die Aufnahme der Abfälle oft eine kleinere Tasche genügt. 



   Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung bestehen die Taschen aus zylinder- ähnlichen Gebilden, die einseitig offen sind und längs einer Erzeugenden zusammenhängen. Diese Doppel-   säckchen   lassen sich leicht und billig herstellen, indem ein rechteckiger Streifen aus Papier od. dgl. um eine zu einer Seite parallele Linie gefaltet wird, die zur Faltlinie parallelen Kanten in der Nähe derselben 
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 Umbiegen und Verkleben abgeschlossen werden. 



   Die Zeichnung zeigt als Beispiel diese bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, u. zw. ist Fig. 1 ein Schaubild des   Doppelsäckchens,   Fig. 2 stellt das Netz des Papierstreifens, aus dem dasselbe hergestellt wird, dar, und Fig. 3 zeigt den zusammengebogenen und geklebten Streifen vor dem Abschluss der Enden. 



   In Fig. 1 sind 1 und 2 die beiden Taschen, die bei. 3 zusammenhängen und bei 4 geklebt sind. Die Enden 5 der Taschen sind bei diesem Beispiel durch Umbiegen und Verkleben abgeschlossen. 



   Der Streifen, aus dem das in Fig. 1 dargestellte   Säckchen   gebildet wird, hat rechteckige Form (Fig. 2) und besteht aus den beiden Feldern 1 und   2,   die dann die beiden Taschen bilden. Der Streifen wird um die Linie 3 gefaltet, dann werden die auf der   Rückseite   (Fig. 2) befindliehen Zonen 14 mit den Stellen 4 auf der Vorderseite zur Deckung gebracht und festgeklebt, wodurch die in Fig. 3 dargestellte 

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Form entsteht, die dann flachgedrückt wird. Zum Abschluss der Enden wird jede der Taschen 1 und 2 um die Linie   5   umgebogen und diese Enden durch Verklebung geschlossen. Um das Umbiegen zu erleichtern, kann der Schlitz 13 vorgesehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Doppelsäckehen   aus Papier od.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass zwei aus einem zusammenhängenden Stück Papier od. dgl. gebildete Tüten lediglich mit einem schmalen Längsrand untereinander in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. 2. Doppelsäckehen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Papierstückes an derjenigen Stelle verklebt sind, an der die Papierbahn des einen Teiles in die Papierbahn des zweiten Teiles übergeht.
    3. Säckchen nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei ungefähr längs Erzeugenden zusammenhängenden zylinderähnliehen Gebilden besteht, die auf einer Seite offen sind.
    4. Verfahren zur Herstellung von Säckchen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein rechteckiger Streifen aus Papier od. dgl. um eine zu einer Seite parallele Linie gefaltet wird, die zur Faltlinie parallelen Kanten in der Nähe derselben festgeklebt werden und die dadurch entstandenen beiden zylinderähnliehen Gebilde einseitig durch Umbiegen und Verkleben abgeschlossen werden. EMI2.1
AT133376D 1931-09-05 1931-11-14 Doppelsäckchen aus Papier od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung. AT133376B (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2628013A (en) * 1948-06-02 1953-02-10 Clarence W Vogt Article for packaging materials
US2688435A (en) * 1949-03-05 1954-09-07 Clarence W Vogt Chained enwrapment
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DE1228184B (de) * 1964-02-14 1966-11-03 Reuther Papierwerk Gmbh P Verschliessbarer Flachbeutel
US4548322A (en) * 1984-04-02 1985-10-22 Multiform Desiccants, Inc. Dual compartment powder cartridge
USD300004S (en) 1985-11-01 1989-02-28 Korey Nowell N Bag

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