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die beim nächsten Förderhub eingespritzt werden soll, genau zu bemessen. Eine derartige Einrichtung ist in der österr. Patentschrift Nr. 114335 beschrieben. Der Anschlag, der mit dem Pumpenkolben zusammenarbeitet, ist fest an einer drehbaren Welle angebracht, die vom Regler eingestellt wird. Eine solche Ausführung hat zur Folge, dass die Einregelungen auf
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förderung durch die Düse in den Brennraum hervorrufen können. Dadurch entstehen Brennstoffverluste sowie durch unverbrannten Brennstoff verdorbene Abgase. u. zw. hauptsächlich dann, wenn die Einregelung während des AuspuNhubes des Maschinenarbeitskolbens stattfindet.
Ausserdem können in der Auspuffleitung Nachzündungen auftreten.
Für Maschinen, bei denen die Einstellung des Pumpenhubes verhältnismässig selten erfolgt,
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aber der Pumpenhub häufig verändert werden muss, wie dies bei Fahrzeugmaschinen der Fall ist, verursachen die Unregelmässigkeiten in der Brennstoffzufuhr erhebliche Übelstände.
Es sind Regeleinrichtungen bekannt, deren Begrenzungsvorrichtung für den Saughub des Pumpenkolbens aus einer Schraubhülse besteht, die zwecks Verstellung in Richtung der Schraubenachse in ihrem Muttergewinde verschraubt wird. Da der Verstellwiderstand des selbsthemmenden Gewindes solcher Schraubhülse sehr beträchtlich ist, kann unter Umständen die Verstellkraft des Reglers zur Herbeiführung des Reglervorganges nicht ausreichen, und es wurde
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Regler kraftschlüssig zu verbinden.
Gemäss der Erfindung wird die selbsthemmende Schraubhülse und somit ein übergrosser Verstellwiderstand dadurch vermieden, dass die verstellbare Begrenzungsvorrichtung durch einen Anschlag gebildet wird. der an einer auf einer Welle drehbaren und durch eine Feder mit dieser Welle kraftschlüssig verbundenen Hülse angebracht ist, deren Drehbewegung begrenzt ist.
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sehen ist, in welche der Flansch 19 des Pumpenkolbens 7 hineinragt. Mit der Welle 12 ist die Hülse IS krattschlüssig durch die Feder 21 verbunden (Fig. 2).
Die Begrenzung der Hülsenbewegung erfolgt durch den in die Welle 12 eingeschraubten Stift 22, der mit seiner Spitze in die der Begrenzung der Bewegung dienende Aussparung 23 der Hiilse eingreift,
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Beim Verdrehen der Welle 12 im Uhrzeigersinn.. nimmt die Spitze des Stiftes 22 die Hülse IS mit. Diese Spitze ist konisch abgedreht, so dass durch Verschrauben des Stiftes der Berührungs-
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feder 11 des Pumpenkolbens 7 ruft also einen grösseren Saughub hervor. Wenn nun bevor der Nocken S den Stössel 10 zum Förderhub hebt, der Druck auf den Fusshebel 19 nach-
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entgegen dem-Uhrzeigersinn. Die Hülse IS wird. aber nicht mitgenommen,. sondern nur die Feder 21 gespannt. Die-Kraft dieser Feder ist. so bemessen.. dass. sie kleiner ist als der.
Wider-
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Belastungsfedern der Druckventile 4 einwärts bewegt werden. Erst muss der Nocken 8 mit Hilfe des Stössels 10 den Pumpenkolben. aufwärts-drücken, ehe die Hülse 18 so weit dem Flansch 19 nachfolgt, bis die Feder. 21 wieder entspannt ist. Die Spannung der Feder 21 richtet sich nach der Grösse der Abweichung, der neuen Einstellung. der Welle 12 von der bisherigen Einstellung der Hülse 18. Die Rückführfeder 11 anderseits ist nicht stark. genug, um die Hülse 18 durch den Pumpenkolbenflansch, 19 zu verdrehen.
In der-Fig. 4 ist die Stellung. des Hebels 17 und des Stiftes 22 veranschaulicht, wenn
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spritzmenge. stattgefunden. hat, bevor der-Stössel. 10 den. Pumpenkolben 7 aufwärts bewegte. Der Hebel 17 ist auf die kleinste Einspritzmenge eingestellt@ da : er am Anschlag 25 anliegt.
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Hülse 18 abgerückt (Fig. 5).
Die Fig. 6@ zeigt den Beginn des Druckhubes. Der Stössel. 10 hat : den Pumpenkolben
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den Saughub des Pumpenkolbens so begrenzen, dass nur die Leerlaufbrennstoffladung angesaugt wird. Die obere Kante der Hülse 18 liegt am konischen Ende des-Stiftes-5/ ? an. (Fig. 7).
In den folgenden Ausführungsbeispielen nach den Fig. 8-12 sind verschiedene andere Arten der kraftschlüssigen. Verbindung zwischen. der Regelvorrichtung und. der Begrenzungs
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sie braucht deshalb hier-nicht. besonders. erläutert zu. werden.
In den : Fig. 8 und 9 ist. die kraftschlüssige Verbindung zwischen Welle 15 und. Hülse IS
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Die Stellschraube 77 am Hebelarm 78 hat infolgedessen den Arm 76 verlassen. Die Feder 66 kann jedoch die Hülse 18 erst nachführen, wenn der Pumpenkolben 7 vom Nocken S zum Druckhub bewegt wird. Der'nächste Saughub wird durch die Hülse 18 entsprechend der Einstellung des Hebels 49 begrenzt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 11 ist die kraftschlüssige Verbindung zwischen Hülse 18 und Hebelarm 78 durch die Druckfeder 82 erreicht, die am Führungsarm 45a abgestützt ist und gegen dey arme an der Hülse 1S drückt.
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Schraube 83 der Hebel 74 mit der Stellschraube 75 befestigt ist. Die Schraube 75 wirkt auf den Flansch 71 der Hülse 69 ein, die den Anschlag 70 zur Begrenzung des Saughubes des
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festen Führungsarm 45 ist zur kraftschlüssigen Verbindung z, vischen Stellschraube 75 und Anschlag 70 die Feder 72 eingespannt. Diese Feder ist ebenfalls schwächer als die Kraft der Rückführfeder 11 und der Belastungsfedern der Druckventile.
Infolgedesspn vermag die Feder 72 die Hülse 69 nicht aufwärts zu bewegen, trotzdem der Hebel li und die Stellschraube 75 bereits auf eine kleinere- Brennstofl'menge eingestellt sind. Erst muss die Nockenwelle 9 mit Hilfe des Nockens 8 den Pumpenkolben 7 einwärts drücken, ehe die Feder 72 die Hülse 69 nachführen kann. um den folgenden Saughub entsprechend der Einstellung des Hebels 17 zu begrenzen.
Beliebig viele der beschriebenen Hubbegrenzungsvorrichtungen, je nach der Anzahl der Brennstoffpumpen einer Brennkraftmaschine, können mit jener Weile kraftschlüssig verbunden
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begrenzt ist, z. B. durch einen an der Welle (12) befestigten Stift (22), der in eine Aussparung (23) der Hülse eingreift (Fig. 2, 3).
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