<Desc/Clms Page number 1>
Fensterverbinder für Frühbeete, Gewächshäuser od. dgl.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die an sich schon bekannten Verbinder zum
Zusammenhalten der Fenster an der Firstkante von Frührbeeten, Glas-bzw. Gewächshäusern od. dgl. Erfindungsgemäss besteht der Verbinder aus einem einzigen Stück Flacheisen, das ungefähr die Form eines eckigen Z oder S hat, also aus zwei aneinander hängenden, mit der Öffnung einander entgegengesetzt gerichteten Taschen besteht, von denen eine U-eisentormig und die andere winkeleisenförmig ist, wobei die beiden aneinanderschliessenden Schenkel der zwei Taschen im stumpfen Winkel zueinander gestellt sind.
Von den bisher bekannt gewordenen, dem gleichen Zweck dienenden Verbindern hat insbesondere nur einer eine gewisse Ähnlichkeit mit jenem der vorliegenden Erfindung, indem er gleichfalls zwei Taschen aufweist, in die die oberen Rahmenteile der im Winkel zueinander geneigten Fenster Aufnahme finden. Dieser ältere Verbinder besteht aus zwei, wohl entsprechend zueinander gestellten, aber U-förmigen
Flacheisen, die untereinander verschweisst und überdies durch eine Verstärkungsstrebe miteinander verbunden sind. Dieser Verbinder ist sohin nicht nur teurer und weniger einfach als der Ver-
EMI1.1
einzelnen, aneinandergefügten Teile sich leicht voneinander ablösen. Am nachteiligsten aber ist der Umstand, dass dieser ältere Verbinder so geformt ist, dass das Lüften des Beetes bzw.
Hauses nur durch gänzliches Auseinandernehmen der Eindeckung (Verglasung) erfolgen kann, was sehr umständlich ist. Beim Verbinder gemäss der vorliegenden Erfindung aber, der aus einem einzigen Flacheisen besteht, ist hingegen das Lüften leicht und ohne Wegnahme der gesamten Verglasung möglich, da er das Aufklappen jedes zweiten, auf der tiefer liegenden Seite befindlichen Fensters ohne weiteres zulässt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schaubildlich dargestellt. Fig. 1 zeigt den Verbinder allein und Fig. 2 im kleineren Massstab seine Anwendung.
Der Verbinder besteht aus einem einzigen Stück Flacheisen, das ungefähr die Gestalt
EMI1.2
andere die Form eines Winkeleisen besitzt. Wichtig ist es besonders, dass die Schenkel CC'DD'und DD'EE', mit denen die beiden Taschen zusammenhängen, einen stumpfen Winkel (vorteilhaft von 160 ) miteinander einschliessen, so dass die obere Tasche z. B. von parallelen Wänden, die untere Tasche von nach aussen hin auseinanderlaufenden Wänden gebildet ist.
Beim Gebrauch wird je ein Fenster mit höher liegendem Rahmen (in Fig. 2 links) in seine geneigte Lage gebracht und hierauf die obere Tasche AABB'CCDD'des Verbinders in
EMI1.3
gestülpt ; hierauf wird das gegenüberliegende Fenster (in Fig. 2 rechts) in seine geneigte Lage gebracht und sein oberer waagrechter Rahmenteil von oben herab in die untere Tasche
EMI1.4
gegenüberliegenden Fenster statt und wird ein Zusammenfallen derselben durch den Verbinder verhindert. Wie zu ersehen ist, ist dieser Verbinder ein wohlfeile, einfaches und leicht zu handhabendes, einstückiges Gerät.
Soll nun bei wärmerem Wetter das Beet bzw. Glashaus gelüftet werden, so kann ohne weiteres z. B. jedes zweite Fenster der tiefer liegenden Feusterreihe (in Fig. 2 rechts) gehoben
<Desc/Clms Page number 2>
(Drehpunkt im Verbinder) oder ganz entfernt werden (was nur durch den stumpfen Stoss der beiden Schenkel Ce/DD'und DD'EE'ermöglicht wird), ohne dass die Dachform der Einglasung zerstört zu werden braucht.