AT133117B - Vorrichtung zur Belüftung von Gärflüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zur Belüftung von Gärflüssigkeiten.

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AT133117B
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Eugen Stich
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Eugen Stich
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  Vorrichtung zur Belüftung von   Gärflüssigkeiten,   
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Belüftung von Gärflüssigkeiten unter Verwendung von   feinporigen   Körpern.   Erfindungsziel   ist eine solche Ausgestaltung der Belüftungsapparatur, dass innerhalb der Flüssigkeit eine möglichst grosse Zahl von   Luftbläschen   entsteht, dass die so entstandenen Bläschen in bezug auf Anzahl und Dimension auch erhalten bleiben und dass die Belüftungsdichte gesteigert wird, während im übrigen die Vorrichtung geeignet ist, den an ihr auftretenden, mechanischen Bean-   spruchungen   zu entsprechen, also gegen Bruch möglichst gesichert ist.

   Die Erfindung geht dabei von der wesentlichen Erkenntnis aus, dass die Porenweite einen ganz bedeutsamen Einfluss besitzt, wenn die Apparatur den vorstehend gestellten Anforderungen entsprechen soll. Würden nämlich die Poren, die relativ gegenüber den gewöhnlichen, gelochten Blechen noch sehr klein sein müssen, beispielsweise 100   li   betragen, so schliessen sieh die aus den Belüftungskörpern austretenden Luftbläschen wieder zu grösseren Luftkörpern innerhalb der Flüssigkeit zusammen ; die photographische Platte gibt diesen Vorgang in der Weise wieder, dass einzelne grosse, helle Stellen in dem sonst dunkel erscheinenden Flüssigkeitskörper enthalten sind.

   Durch die Erfindung ist nun festgestellt worden, dass, wenn die Porengrösse etwa 25 li nicht überschreitet, die ganze Flüssigkeit gleichmässig milchartig weiss oder getrübt erscheint, ein Beweis dafür, dass die   Luftbläschen   gleichmässig und in unendlich grosser Zahl in der Flüssigkeit verteilt sind und in dieser Verteilung auch erhalten bleiben. Die Steigerung der Belüftungsdichte erfolgt 
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 keitskörper verteilt sind. 



   Zur Erläuterung der Erfindung sind Ausführungsbeispiele auf der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Anordnung der   Belüftungskörper   in Stirnansicht, Fig. 2 einen Grundriss, Fig. 3 in der Seitenansicht. Die Fig. 4-6 sind Querschnitte von Ausführungsformen für die Lagerung der Belüftung-   hohlkörper.   



   Die   Belüftungskörper   bestehen aus   keramischem   Material und sind im Ausführungsbeispiel als zylindrische Hohlkörper ausgebildet, die am einen Ende geschlossen sind ; mit ihrem andern, offenen Ende sind sie auf Nippel   J.   von   Metallrohren j ! aufgesehraubt,   die von einem Zuführungsrohr 14 abzweigen. Sie besitzen eine verschiedene Winkelstellung zu den   Längsachsen   13'der einzelnen Verteilungsrohre 13 und sind ausserdem in ihrer Länge abgestuft. Hiedureh entstehen in der belüfteten Flüssigkeit Strömungen bzw. Wirbelbildungen, denn über jedem Körper herrscht je nach der Winkelstellung ein verschiedener Flüssigkeitsdruck.

   So wird beispielsweise aus dem gleichen Körper   11',   der unter einem Winkel von   450 steht,   mehr Luft austreten als aus dem Körper   11",   bei dem der Winkel etwa nur 43  beträgt. 



   Bei der Ausführung der   Belüftungsapparatur   nach Fig. 4 ist zur Bildung der einzelnen Belüftungsrohre ein Metallstab   16   zur Anwendung gebracht, der auf seiner Gesamtlänge eine Anzahl von ringförmigen Rohrstützen 16 trägt, üb ? r welelhe dann längere Rohrstüeke 17 aus keramischem Material von sehr geringer Porenweite   aufgeschoben   sind. 
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 benutzt, um welche ein feinporiges Rohr 19 aus   keramischem   Material herumgelegt ist. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist das kreisförmig gestaltete Rohr 18 durch ein im Querschnitt wellenförmiges Rohr 20 ersetzt. Die Ausführung bietet den Vorteil, dass die feinporigen Rohre durch 

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 die   Metallrohre. M   oder 20 gut unterstützt und versteift sind und somit recht   dünnwandig   gehalten werden können, so dass auch der Widerstand der durchtretenden Luft oder Gase gering ist. 



   Es ist zweckmässig, die inneren Schichten der Rohrstücke mit Poren von grösserem Durchmesser zu versehen als die Poren der mittleren und äusseren Schichten. Aussen sind die Poren am kleinsten ; dadurch ist es möglich, die Belüftungsrohre in grösserer Wandstärke und in grossem Durchmesser auszufuhren und so ihre Oberfläche und den   Belüftungseffekt   zu steigern, während der Widerstand gegen den   Luft-oder Gasdurchgang   herabgesetzt wird. Dabei ist es möglich, den ganzen lichten Raum der porösen Rohre für die Luftzufuhr zu verwenden. 



   An Stelle von keramischem Material könnten auch andere Baustoffe, wie poröse Metalle, poröser Gummi oder poröses Glas Verwendung finden. Auch kommen Web-und Faserstoffe, insbesondere poröse Gummiwebstoffe oder Gummifaserstoffe, in Betracht, wobei durch die Wirkung der elastischen Ausdehnung des Gummis oder der Fasern derselbe Effekt entsteht wie durch die feinen Poren der Diafragmenmasse. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Belüftung von Gärflüssigkeiten unter Verwendung von feinporigen Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Poren wenigstens an der   Luftaustrittsfläche   der fein- 
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 bestehen, die am einen Ende geschlossen und am andern Ende mit metallenen   Tragrohres fur   die Zuführung der Luft in die Hohlkörper verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungskörper (11) unter verschiedenem Winkel zueinander in der Flüssigkeit aufgestellt sind. EMI2.2 EMI2.3
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009021939A1 (de) * 2009-05-19 2010-11-25 Interkonzept Gmbh Vorrichtung zur Belüftung einer Flüssigkeit

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