AT132390B - Poröser Belüftungskörper, insbesondere für die Belüftung von Gärflüssigkeiten. - Google Patents

Poröser Belüftungskörper, insbesondere für die Belüftung von Gärflüssigkeiten.

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AT132390B
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  Poröser Belüftungskörper, insbesondere für die Belüftung von   Gärflüssigkeiten.   



   Zur Belüftung von Flüssigkeiten, insbesondere von gärenden Flüssigkeiten, kennt man poröse Körper der verschiedensten Art. beispielsweise solche von zylindrischer Form, die an einem Ende geschlossen und am andern Ende offen sind. Diese Belüftungskörper werden in grosser Zahl in Gärbottichen aufgestellt und von einer gemeinsamen Leitung aus mit Gas beschickt, welches durch die feinen Poren in die   Gärflüssigkeit   übertritt. Zerbricht ein solcher Belüftungskörper, so   gelangt  e Gärflüssigkeit   in das ganze System von   Belüftungskörpern.   



  Hiedurch können sämtliche Belüftungskörper verunreinigt werden. Da sie an einem Ende geschlossen sind, gestaltet sich ihre Reinigung schwierig. Die Erfindung vermeidet die Übelstände mit der durch die angeschlossenen Ansprüche und in der nachfolgenden Beschreibung an Ausführungsbeispielen näher erläuterten Einrichtung. 



   Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines neuen Belüftungskörpers im Längsschnitt, die Fig. 2 und 3 sind zwei weitere Ausführungsformen in der gleichen Darstellungsweise. 



   Der eigentlich poröse Belüftungskörper gemäss Fig. 1 wird gebildet durch ein an beiden Enden offenes Rohr t, das durch Deckel b, bl abgeschlossen werden kann. c ist ein gelochtes Metallrohr, das auf seinem gelochten Teil von einer Gummihülse d umschlossen ist. Der Deckel b ist auf dem Metallrohr c befestigt, während der Deckel bl lose auf einem Gewindeschaft Cl sitzt, der fest mit dem zugehörigen Ende des Metallrohres c verbunden ist ; eine   Mutter C2   gestattet es, den Abschlussdeckel b, b1 fest gegen das poröse Belüftungsrohr a, welches nicht nur zylindrisch ist, sondern auch einen sonstigen beliebigen Querschnitt aufweisen kann, zu pressen. Das Gummirohr d ist nun mit zahlreichen feinen, zweckmässig mit Hilfe einer Nadel ausgeführten Einstichen versehen.

   Wird durch die   Bohrung &    Gas unter Überdruck in das Rohr c eingeführt, so werden die Einstiche in dem Gummirohr cl geöffnet und es gelangt das Gas in den Raum R. Da der Durchgang des Gases durch die porösen Belüftungskörper a einen gewissen Widerstand bietet, insbesondere auch mit Rücksicht auf den aussenstehenden hydrostatischen Druck, so muss in dem   Raum-B   der Gasdruck so weit ansteigen, bis das Gas durch die Wandung des   Belüftungskörpers   in die Gärflüssigkeit eintreten kann.

   Sinkt aber aus irgendeinem Grunde der Gasdruck in dem Rohr c, so schliessen sich die   Einstiehöffnungen   unter dem im   Raum R herrschenden Überdruck und   in letzterem bleibt dann der Überdruck erhalten, so dass auch die Gärflüssigkeit nicht in das Innere des Belüftungskörpers   a   dringen kann. Letztere lassen sich im übrigen durch ihre doppelseitige Öffnung gut reinigen. Es sind eine beliebige Zahl von   Belüftungseinrichtungen gemäss   Fig. 1 mit ihren   Öffnungen   b2 an ein Rohrleitungssystem angeschlossen zu denken. 
 EMI1.1 
 richtung die gleiche wie gemäss Fig. 1. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die   durchstochene     Gummihülse   vermieden ; für bestimmte Gase ist die Anwendung von Gummi nicht zulässig. Aus diesem Grunde ist ein ungelochtes Melallrohr/'in einem z. B. kegelförmigen, porösen Beleuchtungskörper g gasdicht 
 EMI1.2 
 

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 durch ein metallenes Kugelventil oder ein sonstiges Abschlussorgan von dem Raum R abgeschlossen werden können. In dem beiderseits offenen Belüftungsrohr f befindet sich eine Feder i, 
 EMI2.1 
 herrschenden Gasdruck und schliesst sich, sobald derselbe abfällt. Die   Schliesswirkung   wird unterstützt durch die Feder i. Eine Verschlussschraube kl schliesst das eine freie Ende des Rohres f ab.

   Dieses ist luftdicht durch die beiden Muttern   1n   gegen den Belüftungskörper y bzw. dessen Boden gl angedrückt. 



   Anderseits könnten dort, wo die Anwendung von Gummi als selbsttätig wirkendes Verschlussorgan zulässig ist, die   Öffnungen fl durch   einen Gummiring it verschlossen werden, der die gleichen Durchstechungen wie die   Gummihülse d aufweist   oder ohne solche sein kann. 



   Metallrohre mit durchstochenen Gummiüberzügen sind zur Belüftung von Flüssigkeiten an sich bekannt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Poröser Belüftungskörper, insbesondere für die Belüftung von Gärflüssigkeiten,   gekenn-   zeichnet durch ein äusseres, hohles   Belüftungselement   und ein darin befindliches gelochtes Gaszufuhrrohr, das in an sich bekannter Weise mit einer elastischen, zweckmässig aus Gummi bestehenden, mit Durchstichen versehenen Hülse überzogen ist. deren   Durchstichstellen   sich automatisch   schliessen, wenn   die für den Durchtritt der Luft durch das äussere   Belüftung-   element erforderliche Luftspannung abfällt, so dass die im Belüftungsraum   (R)   befindliche Luftmenge ihre Spannung beibehält und den Eintritt der Flüssigkeit in diesen Raum bzw. die angeschlossene Apparatur verhindert.

Claims (1)

  1. 2. Poröser Belüftungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle eines elastischen Verschlussorgans ein metallenes, zweckmässig unter regelbarer Federkraft stehendes Verschlussventil ( im Innern des Luftzufuhrrohres (f) vorgesehen ist.
    3. Poröser Belüftungskörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austritts- öffnungen (fl) des Metallrohres durch einen Gummiring (, it), der durchstochen sein kann. an Stelle des metallenen Verschlussventils (o nach dem Belüftungsraum (R) hin abgeschlossen sind. EMI2.2
AT132390D 1931-01-15 1931-12-21 Poröser Belüftungskörper, insbesondere für die Belüftung von Gärflüssigkeiten. AT132390B (de)

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