AT132990B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von unzerbrechlichen Uhrgläsern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von unzerbrechlichen Uhrgläsern.Info
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von unzerbreehliehen Uhrgläsern.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von unzerbrechlichen Uhrgläsern aus geeignetem plastischem, durchsichtigem Material. Bekanntlich sind die aus Glas hergestellten Uhrgläser namentlich bei Taschenuhren einerseits leicht zerbrechlich, und anderseits bedarf es oft eines längeren Zeitraumes, um entsprechend passende Uhrgläser im Bedarfsfalle zu verschaffen und genau einzupassen. Diese Schwierigkeiten treffen insbesondere hinsichtlich der kleineren Uhrmacherwerkstätten am Lande zu.
Gemäss der Erfindung werden durch entsprechende Erwärmung plastisch und bildsam gemachte, nicht feuergefährliche, durchsichtige Platten zweckmässig, z. B. aus Cellon, in Verwendung genommen und unter gleichzeitiger Benutzung des vom Gehwerke befreiten Uhrgehäuses bzw. des Gehäusedeckels
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zeigt das Traggestell nebst eingespannter Heizplatte in einem Längsschnitte sowie mit einem aufgesetzten Uhrgehäusedeckel, Fig. 2 eine Draufsicht hiezu mit aufgelegtem Uhrgehäuse und Fig. 3 einen Querschnitt bei aufgelegtem Uhrgehäuse ;
Fig. 4 zeigt einen für die Formgebung der herzustellenden unzerbrechlichen Uhrgläser erforderlichen Spatel, und Fig. 5 zeigt in ihrem linken Teile eine eingedrückte Cellonplatte während der Formgebung zu einem Uhrglas bzw. in ihrem rechten Teile ein in das Uhrgehäuse eingesetztes fertiggeformtes Cellonuhrglas.
Ein metallischer, mit Standfüssen b versehener Rahmen a besitzt in seinem inneren freibleibenden Raum a1 eine durch Stellschrauben c getragene und Wärme gut leitende Metallplatte cl, zweckmässig eine Kupferplatte, welche von einer unter dieselbe gestellte Heizquelle 1, z. B. einer Spirituslampe, erwärmt wird. Über der erwärmten Kupferplatte wird das mit einem neuen Uhrglas zu versehende Uhrgehäuse e bzw. ein Gehäusedeckel f aufgelegt, wobei natürlich das innere Uhrwerk herausgenommen sein muss.
Das Gehäuse bzw. der Deckel wird auf der Heizplatte durch Klemmbügel k, welche unter der Einwirkung von Federn mund Druckschrauben t'stehen, mittels der Schrauben niedergedrückt, während beim Loslösen der Druckschrauben die Klemmbügel durch die Wirkung der Federn wieder selbsttätig abgehoben werden. Über dem oberen Rande des Uhrgehäuses bzw. des Gehäuseringes wird eine Cellonplatte g aufgelegt und wird dieselbe durch die vom erwärmten Gehäuse übertragene Wärme plastisch und schmieg-
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Teilansicht leicht den Umrisslinien des Glasfalzes angepasst werden kann.
Der über den Rand des Gehäuses bzw. des Glasringes hervorstehende Teil Y2 der Cellonplatte wird nach Fertigformung derselben dem Umfange des Uhrglasfalzes entsprechend abgeschnitten, worauf die umgekehrte Cellonplatte g' als fertiges Uhrglas in den Falz fi des Gehäuses e bzw. des Glasringes/* eingedrückt werden kann. In dem Rahmen a können Heizplatten verschiedener Grösse mittels der Stellschrauben c eingesetzt werden.
Ein derartiges unzerbrechliches Uhrglas aus Cellon kann mit Hilfe der vorbeschriebenen Einrichtung in der kürzesten Zeit hergestellt und eingesetzt werden. Die Durchsichtigkeit desselben ist die gleiche wie bei einem solchen aus Glas.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von unzerbrechlichen Uhrgläsern, für Armband- EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> des unzerbrechlichen Uhrglases bestimmten, durch Wärmeeinwirkung bildbaren Platte, z. B. sine Cellonplatte, erwärmt werden und letztere durch Eindrücken in den Rand des Gehäusedeekels bzw. des Uhrglas deckels dem herzustellenden und einzusetzenden Uhrglase entsprechend geformt und EMI2.1 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung aus unter Federdruck stehenden Klemmbügeln nebst Klemmschraube besteht.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seiten des EMI2.2 EMI2.3
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| AT132990T | 1932-03-15 |
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