AT132926B - Tragvorrichtung für Waschbecken, Spülbecken u. dgl. keramische Körper. - Google Patents

Tragvorrichtung für Waschbecken, Spülbecken u. dgl. keramische Körper.

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AT132926B
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Austria
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Friederike Katzenberger
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Friederike Katzenberger
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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine   Tragvorriehtung für Waschbecken, Spülbecken u.   dgl. keramische Körper zur Befestigung derselben an Wänden mit Hilfe von Tragarmen, die in den Körper eingreifen. 



  Bei den bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art greifen die Tragarme in unausgekleidete Hohlräume der Körper ein, was aber mit RÜcksicht auf die durch den Brand der Körper entstehenden Ungleiehmässigkeiten und Unebenheiten nicht vorteilhaft ist. da schwer ein Ausgleich zu schaffen ist, was zu Brüchen der Körper Veranlassung geben kann. Anderseits war es bekannt, die an sich gegebenen Hohlräume der keramischen Körper auszugiessen und in die Ausgiessungen Trageisen fest einzubetten. Dadurch werden aber die Körper für den Transport sehr schwer und ihre Form ist infolge der herausragenden Trageisen sperrig. Erfindungsgemäss sind diese Nachteile dadurch vermieden, dass in Ausgiessungen von Hohlräumen der Körper   lehrenhaltige   Kanäle vorgesehen sind zum Einfügen der konsolenartigen Tragarme. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben. Fig. 1. zeigt ein an der Wand freitragend montiertes Waschbecken in Draufsicht ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig.   1.   ; Fig. 3 zeigt einen Schnitt wie Fig. 2 durch ein Waschbecken mit einer Tragvorrichtung anderer Form ; Fig. 4 ist die Vorderansicht eines   Sockelteiles   mit   Tragarmen   ; Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch ein auf den Sockelteil der Fig. 4 aufgesetztes Becken längs eines Tragarmes, und u.   zw.   in grösserem Massstab wie Fig. 4, und Fig. 6 ist eine Draufsicht auf den an der Wand liegenden Teil des gemäss Fig. 4 und 5 befestigten Beckens im Massstab der Fig. 4. 



   Das Waschbecken 1 der Fig.   l,   das aus Feuerton, Steingut, Hartsteingut od. dgl. bestehen kann, ist an seinen Randteilen in der üblichen Weise doppelwandig ausgeführt. Die zur Befestigung dienenden Schmalseiten 2 und 3 sind demgemäss hohl und ihre Hohlräume sind an der Rückseite des Beckens offen. 



  Sie werden gemäss Fig. 2 mit erstarrender Masse   4,   wie Beton, Asphalt od.   dgl.,   ausgegossen unter Freilassung zweier Kanäle   J,   deren Lage und Genauigkeit entweder durch   lehrenmässige   Kerne oder durch Einsetzung von   Futterrohren   6 gesichert wird. Im ersteren Fall sind die Kanäle   6   lediglich durch die entsprechend gewählte Ausgussmasse begrenzt, im letzteren Fall durch die Innenwandungen der in der Ausgiessung 4 verbleibenden Futterröhren 6. Der Querschnitt der Kanäle   6   bzw. der Futterröhren 6 stimmt derart mit dem der Tragarme 7 der Konsolen 8 überein, dass die Arme 7   möglichst   zügig in sie eingeschoben werden können und eine satt sitzende Abstützung ergeben.

   Die Länge der Kanäle 5 bzw. der Röhren 6 entspricht der Länge der Tragarme 7. Die Konsolen 8 werden im Abstand der Achsen der Kanäle   5   an der Wand in üblicher Weise befestigt, worauf dann das Becken auf die Arme 7 aufgeschoben und beispielsweise mit Hilfe von Stiftschrauben 9, die durch den Beckenrand von unten her hindurchgeführt werden, auf den Armen   7 gesichert. Hiezu können   in die   Ausgiessung   des Beckens noch entsprechend Hülsen 10 eingesetzt werden. 



   Bei der Ausführungsart gemäss Fig. 2 ist   es gleichgültig, welche Querschnittsform   den Armen 7 und den Kanälen   6   bzw. den Futterhülsen 6 gegeben wird. Bei entsprechender Gestaltung der Konsolen 8 können mit der beschriebenen Tragvorrichtung die keramischen Körper, z. B. Waschbecken mit Rückwand, auch an der tragenden Wand dicht anliegend befestigt werden, so dass kein Zwischenraum zwischen dieser und dem Körper vorhanden ist und die Konsolen unsichtbar sind. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist jede Konsole unterteilt in einen Sockelteil1, der an der Wand befestigt wird, und in einen Tragarm   12,   der zylindrisch, gegebenenfalls röhrenförmig ist und mit Hilfe einer   Klemmschraube   1. 3 im Sockelteil 11 befestigt werden kann. In   die Ausgiessungen   der Körper- 

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 sind in die Füllmasse 4 Muttern 14 eingefügt, die an den inneren Enden der beiden Kanäle 6 sitzen und auf die mit Gewinde versehenen Enden der Arme 12 passen.

   Bei der Montage werden die für sich selbständigen Arme 12 in die Futterrohren 6 des Körpers eingeschoben und mit den   Muttern 11 verschraubt,   
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 dass die Sicherung des keramischen Körpers auf den Konsolen keine besonderen, die Körperwandungen durchsetzenden   Klemmschrauben   od. dgl. erfordert. Es ergibt sich auch hier ein dauernd spielfreier Sitz des Beckens auf den Konsolen, der in jeder Richtung gesichert ist. 



   Eine ähnliche, aber noch vollkommenere   Ausführungsform   zeigen die Fig. 4-6. Dabei wird zweek- 
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 zylindrische Futterhiilsen 23 eingesetzt, deren innere Enden gestaucht oder aufgebördet sein können,   um   eine gute Verankerung der Hülsen in der Ausgiessung 4 zu ergeben, und deren äussere Enden, die frei 
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 auf den Gewindeenden der   Futterhülsen   2. 3 wird das Becken an der Wand montiert und sicher festgehalten. Dabei können zwischen BEckenrückwand bzw. Stirnseite der Futterhülsen   23   und den Bunden der Trag- 
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   auszuführen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Tragvorrichtung für Waschbecken, Spülbecken u. dgl. keramische Körper, dadurch gekenn- zeichnet. dass in   Ausgiessungen   von Hohlräumen der Körper   lehrenhaltige   Kanäle   vorgesellen sind zum  
Einfügen konsolenartiger Tragarme.

Claims (1)

  1. 2. Tragvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle aus Metall- hülsen (6, 2. 3) bestehen, die auf die Konsolenarme (7, 12, 16, 17) passen und in die Ausgiessungen der Körperhohlräume eingebettet sind.
    3. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass die die Kanäle ergebenden Metallhülsen (6, 23) in den Ausgiessungen (4) der Körperhohlräume verankert sind.
    4. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (7, 12, 16, 17) in den Kanälen (6, 23) gesichert sind. EMI2.6 und Tragarme (12) voneinander trennbar sind und dass in die Kanäle (6) Verschraubungsteile fl od. dgl. eingesetzt sind zur Sicherung der an den Sockeln (11) zu befestigenden Tragarme (12).
    6. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalhülsen (23) an ihren freiliegenden Enden zur axialen Verschraubung mit den am Sockel (1J) sitzenden Tragarmen (16, 17) eingerichtet sind.
    7. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die freiliegenden äusseren Enden der in den Körper eingegossenen und verankerten Kanalhülsen 23) mit Gewinde ver- sehen sind und dass auf den am Sockel (15) befestigten Tragarmen (16, 17) unverschiebbare Überwurfmuttern (19) sitzen, die auf die Hülsengewinde passen.
AT132926D 1932-05-09 1932-05-09 Tragvorrichtung für Waschbecken, Spülbecken u. dgl. keramische Körper. AT132926B (de)

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