AT132818B - Alarmgeber. - Google Patents

Alarmgeber.

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AT132818B
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Austria
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alarm
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Inventor
Edgar Hoenig
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Edgar Hoenig
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Alarmgeber. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung.   überfallenen   oder sonst in Not befindlichen Personen auf einfache Weise ein Alarmsignal zu ermöglichen und dem Angreifer oder anderen die Abstellung dieses
Signales unmöglich zu machen. 



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Alarmgeber mit einer zwischen Triebmittel und   Tongeber liegenden Einschaltvorrichtung für das Triebmittel (Gas. Uhrwerk, Batterie od. dgl. ). Er-   findungsgemäss ist der Alarmgeber als Stahlkapsel ausgebildet, so dass sie von der gegen Überfälle zu schützenden Person bei sieh getragen und im Bedarfsfalle fortgeschleudert werden kann, wobei die Ein- schaltvorrichtung bei erstmaliger Auslösung nicht mehr abgestellt werden kann, der Alarm also bis zum völligen Verbrauch des Triebmittels nicht mehr ausser Betrieb gesetzt werden kann. Gemäss der Erfindung kann die Einschaltvorrichtung nur durch besondere, nicht jedem ohne weiteres   zugängliche   Mittel, wie Spezialschlüssel, abgestellt werden.

   Die   Einrichtung   kann auch mit einem Liehtsignal verbunden werden, so dass   neben dem tönenden Signal auch ein demAuge wahrnehmbares Signal ausgelöst wird.   



   In einer Stahlkapsel   A.   ist eine Gaskammer B angeordnet. In dieser Gaskammer befindet sich hoehkomprimiertes Gas oder es wird in ihr nach Auslösen der   Verschlussvorrichtung   hochkomprimiertes
Gas auf chemischem Wege erzeugt. Über dieser Gaskammer ist eine Kanüle C angeordnet, die durch eine Vorrichtung D verschlossen gehalten wird. Diese Kanüle führt zu einer Pfeife oder Sirene oder einem anderen tongebenden Instrument E. Wird durch Auslösen einer Zug-oder Hebelvorrichtung F die Kanüle geöffnet, so tritt ein Druckstrom in die Pfeife oder Sirene, wodurch sie in Tätigkeit gesetzt wird. 



  An Stelle der Gaskammer B kann auch ein Uhrwerk treten, dessen Spannung durch den Hebel F ausgelöst wird, ohne dass die Spannung wieder gehemmt werden kann. Durch das Uhrwerk wird eine Sirene oder eine Klingel betätigt. Ferner kann auch statt der Gaskammer B eine elektrische Batterie angeordnet werden ; durch Betätigung des Hebels F wird ein Kontakt geschlossen, der nicht mehr gelöst werden kann. Durch den Strom der Batterie wird ein Membran betätigt. 



   Die überfallene oder in Not befindliche Person reisst den Zug F ab, wodurch das Gas in die Sirene eindringt und dauernd bis zur Entspannung des Gases die Sirene ertönen lässt. Für den Fall, dass die Funktionsfähigkeit des Alarmgebers geprüft werden soll, respektive dass der Alarmgeber in ganz besonderen Fällen ausser Tätigkeit gesetzt werden kann, kann in der Kanüle C ein Hahn   C'angeordnet   werden, der nur durch einen, in die Kanüle C eintretenden Spezialschlüssel J zu öffnen und zu   schliessen   ist. Es ist auch denkbar, die Anordnung so zu treffen, dass an der Aussenfläche der Stahlkapsel A durch einen besonderen Schlüssel die Abstellung sich ermöglichen lässt. 



   An sich ist es bekannt, mit tönenden, ortsfesten Alarmvorrichtungen auch ein Lichtsignal zu verbinden. um eine schnellere Feststellung des Ortes des Hilferufes zu ermöglichen. Gemäss einer weiteren Ausführungsform des oben beschriebenen   Alarmgebers   soll dieser mit einer zweiten Einschaltvorrichtung versehen sein, die ihrerseits ein Lichtsignal auslöst, das ebenfalls bis zum völligen Verbrauch des Triebmittels in Betrieb bleibt. Dieses Lichtsignal kann auf chemischem oder pyrotechnischem Wege erzeugt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Alarmgeber mit einer zwischen Triebmittel und Tongeber liegenden Einsehaltvorrichtung für das Triebmittel (Gas, Uhrwerk. Batterie od. dgl.), dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmgeber als eine <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT132818D 1930-07-18 1931-06-25 Alarmgeber. AT132818B (de)

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