AT132624B - Astronomische Zeitscheibe. - Google Patents

Astronomische Zeitscheibe.

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AT132624B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Verschiebung von Schalthebeln von mit dem Jahresrad fest verbundenen Kurvenscheiben aus gesteuert wird unter Mithilfe von zwischengeschalteten Zahnstangen und mit den Schalthebeln verbundenen Zahnrädern. 



   Gemäss der Erfindung sind die Zahnstangen in parallelen Schlitzen einer   Führungsplatte geführt   und die Schalthebel derart auf den Naben der Zahnräder angeordnet, dass eine beliebige Einstellung der Schalt-bzw. Indexhebel   gegeneinander möglich   ist. 



   Diese   unbeschränkt   Einstellbarkeit der trotzdem voneinander unabhängigen Schalt-bzw. Indexhebel ermöglicht in einfacher Weise die jeweilige Anpassung der ganzen Einrichtung an   örtliche   Verhältnisse (Orte oder Räume von verschiedener Dunkelheit) entsprechend den   hiedureh   bedingten bzw.   gewünschten   Sehaltungszeiten. 
 EMI1.3 
 eine Einzelheit in Ansieht zeigt. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie   VII-VII   der Fig. 3. 



   Auf einer festen Achse   1,   welche als zentrischer Träger des Ganzen dient, ist eine hohle Welle 2 drehbar angeordnet. Diese Welle wird von einem auf der   Zeichnung   nicht angegebenen Uhrwerk angetrieben und trägt eine auf ihr Ende aufgeschobene   Hülse   3. Eine Tagesseheibe 4 ist auf   Hülse.   3 aufgesetzt und ist vermittels einer diese Hülse durchquerenden Schraube 5 auf der drehbaren Welle 2 befestigt. Auf dem freien Ende der festen Achse 1 ist eine Exzenterschraube 6 aufgeschraubt. Auf dem exzentrischen Hals dieser Schraube ist eine doppelzinkige Gabelklinke 7 lose aufgesetzt. Diese Gabel- 
 EMI1.4 
 der Schraube 8'auch von Hand gedreht werden kann. 



   Die in der Tagesseheibe gelagerte Achse 9 des Zahnrades 8 besitzt an ihrem nach hinten gerichteten Ende vier in einem Quadrat angeordnete Zapfen   9',   die in das gezahnte Jahresrad 10 eingreifen. Dieses Jahresrad ist vermittels einer   Mutter 77   fest gegen eine Schulter der mit Gewinde versehenen Hülse 12 angedrückt, so dass letztere mit dem Jahresrad mitdreht. Die Hülse 12 vermag über die obenerwähnte Hülse 3 zu gleiten und trägt an ihrem, dem Jahresrad entfernten Ende die beiden mit ihr fest verbundenen, astronomischen Kurvenscheiben   7-3 und 77.   



   Auf der Peripherie von jeder Kurvenscheibe   13   bzw. 14 gleitet ein Anschlagstift 15 bzw. 16. Diese Stifte sitzen auf Armen der   Zahnstangen 17 und 18, welche mittels   einer Schraubenfeder 19 miteinander verbunden sind, derart, dass die Stifte   1.)   und 16 immer gegen ihre zugehörige Kurvenscheibe anliegen. 



  Diese Stifte sind ausserdem in   senkrechten   Schlitzen   20,   21 einer   Führungsplatte   22 geführt, währenddem die Zahnstangen 17 und 18 ebenfalls mit Führungsstiften 23 und 24 versehen sind, die in Schlitzen 25, 26 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   hebel 29, 30 mit   Passsitz aufgesetzt. Die   Führungsplatte 22   ist vermittels eines auf einem Flansch der Hülse. 3 sitzenden Armes 31 bzw. dessen Stift 32 festgehalten, um sie an einer relativen Bewegung zur Welle   : 2 zu   verhindern. Sie dreht sieh somit ebenfalls mit letzterer und der Tagesseheibe 4. Auf die Nabe der Platte 22 ist ein weiterer Index   33   mit Passsitz aufgesetzt, welche von Hand beliebig eingestellt werden kann. 



   Ein vierter Index   34   ist lose auf der Nabe der Platte 22 aufgesetzt und arbeitet mit einem   Anschlag. 35   der Tagesseheibe 4 zusammen, indem dieser Anschlag beim Drehen der   Tagesscheibe   den Index 34 mitnimmt. Der Anschlag 35 ist in einem ein Viertel des ganzen Umfanges ausmachenden Schlitz 36 der Tagesseheibe verschiebbar angeordnet, trägt ein federndes   Führungsstück   37   (Fig.   7) und einen Zeiger 38.   Die Tagesscheibe 4   besitzt an ihrer Peripherie eine 24-Stunden-Skala zur Einstellung der verschiedenen Indexe und ist mit einem Ausschnitt 40 versehen, zur Sichtbarmachung der Monatsskala 41 des Jahresrades 10, wobei der   gegenwärtige Monat   mittels eines Zeigers auf der Tagesseheibe angezeigt wird. 



   Die Tagesscheibe 4 kann übrigens vermittels des Griffes 43 von Hand gedreht werden. 



   Die Indexe 29, 30 und 33 sind rings um die Tagesscheibe frei verschiebbar, währenddem Indexe 34 nur zwischen dem Anschlag 35 und dem Index 33 einstellbar ist. Alle Indexe oder Schalthebel betätigen bekannterweise Kontakte eines Sehaltwerkes od. dgl. Da jeweils zwei Indexe, z. B. 29 und 34, zum Einschalten und die beiden andern, z. B. 33 und   30,   zum Ausschalten dienen, ist es notwendig, dass jedesmal 
 EMI2.1 
 geschoben werden, und daraus folgt, dass die entsprechenden Indexe sieh gegenseitig aufheben, so dass nur eine Einschaltung und eine Ausschaltung innerhalb der 24 Stunden stattfindet, so dass z. B. die Morgenbeleuchtung aufgehoben ist. 



   Es ist nun von Wichtigkeit, dass die beiden Indexe 29 und 30 astronomisch, d. h. in   Abhängigkeit   von Sonnenaufgang   und-untergang   während des Jahres verschoben werden. Diese Verschiebung findet nun wie folgt statt :
Welle 2 wird von ihrem Uhrwerk einmal in 24 Stunden gedreht, mit ihr dreht sieh auch die Tagesscheibe 4, welche ihrerseits das Zahnrad 8 und das Jahresrad 10   mitnimmt.   Nach einer vollständigen Umdrehung schaltet die Gabelklinke 7 das Zahnrad 8, wegen ihrer Exzentrizität und der Form ihrer Zinken, um einen Zahn weiter. Wegen der speziellen Form der Zinken und   ihrer Anordnung   zueinander ist ein Rückwärtsdrehen des Zahnrades 8 verhindert, so dass diese   Anordnung   eine automatische Sperrung darstellt.

   Die Übersetzung zwischen der Tagesseheibe 4 und dem Jahresrad 10 ist nun derart gewählt, dass nach 365 Umdrehungen der Tagesseheibe das Jahresrad eine Umdrehung im entgegengesetzten Sinne gemacht hat. Mit dem Jahresrad drehen   sich auch   die   Kurvens@heiben 13 und 14, welche wegen   
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 der Zahnstangen (17, 18) von einem auf eine Lagerhülse (3) der Tagesseheibe (4) aufgesetzten Arm (31) festgehalten wird, so dass diese Platte (22) sieh mit der Tagesseheibe (4) dreht.
    7. Zeitscheibe nach den Ansprüchen 1 bis (j, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Nabe der EMI3.2 gegeneinander und zur Tagesseheibe (4) verstellt werden können.
    8. Zeitscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eine auf der Nabe der Fuhrungsplatte (22) aufgesetzte Schalthebel (34) durch leichtes Ausbiegen an dem andern Schalthebel f) vorbeigeführt werden kann, so dass damit die Reihenfolge der Hebel (33, 34) vertauscht werden kann, um ihre Wirkung aufzuheben.
    9. Zeitscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schalthebel dz mit einem in einem Schlitz (, 36) der Tagesscheibe (4) feststellbaren Anschlag (35) zusammenarbeitet, so dass dieser Anschlag (35) den Schalthebel (34) beim Drehen der Tagesseheibe (4) mitnimmt.
    10. Zeitscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der einstellbare Anschlag (35) zwecks genauen Einstellens mit einem auf der Skala der Tagesscheibe (4) zeigenden Zeiger (38) versehen ist.
    11. Zeitseheibe nach den Ansprüchen l bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aussehalthebel (30) EMI3.3 EMI3.4
AT132624D 1931-05-12 1932-05-09 Astronomische Zeitscheibe. AT132624B (de)

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