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Verschiebung von Schalthebeln von mit dem Jahresrad fest verbundenen Kurvenscheiben aus gesteuert wird unter Mithilfe von zwischengeschalteten Zahnstangen und mit den Schalthebeln verbundenen Zahnrädern.
Gemäss der Erfindung sind die Zahnstangen in parallelen Schlitzen einer Führungsplatte geführt und die Schalthebel derart auf den Naben der Zahnräder angeordnet, dass eine beliebige Einstellung der Schalt-bzw. Indexhebel gegeneinander möglich ist.
Diese unbeschränkt Einstellbarkeit der trotzdem voneinander unabhängigen Schalt-bzw. Indexhebel ermöglicht in einfacher Weise die jeweilige Anpassung der ganzen Einrichtung an örtliche Verhältnisse (Orte oder Räume von verschiedener Dunkelheit) entsprechend den hiedureh bedingten bzw. gewünschten Sehaltungszeiten.
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eine Einzelheit in Ansieht zeigt. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 3.
Auf einer festen Achse 1, welche als zentrischer Träger des Ganzen dient, ist eine hohle Welle 2 drehbar angeordnet. Diese Welle wird von einem auf der Zeichnung nicht angegebenen Uhrwerk angetrieben und trägt eine auf ihr Ende aufgeschobene Hülse 3. Eine Tagesseheibe 4 ist auf Hülse. 3 aufgesetzt und ist vermittels einer diese Hülse durchquerenden Schraube 5 auf der drehbaren Welle 2 befestigt. Auf dem freien Ende der festen Achse 1 ist eine Exzenterschraube 6 aufgeschraubt. Auf dem exzentrischen Hals dieser Schraube ist eine doppelzinkige Gabelklinke 7 lose aufgesetzt. Diese Gabel-
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der Schraube 8'auch von Hand gedreht werden kann.
Die in der Tagesseheibe gelagerte Achse 9 des Zahnrades 8 besitzt an ihrem nach hinten gerichteten Ende vier in einem Quadrat angeordnete Zapfen 9', die in das gezahnte Jahresrad 10 eingreifen. Dieses Jahresrad ist vermittels einer Mutter 77 fest gegen eine Schulter der mit Gewinde versehenen Hülse 12 angedrückt, so dass letztere mit dem Jahresrad mitdreht. Die Hülse 12 vermag über die obenerwähnte Hülse 3 zu gleiten und trägt an ihrem, dem Jahresrad entfernten Ende die beiden mit ihr fest verbundenen, astronomischen Kurvenscheiben 7-3 und 77.
Auf der Peripherie von jeder Kurvenscheibe 13 bzw. 14 gleitet ein Anschlagstift 15 bzw. 16. Diese Stifte sitzen auf Armen der Zahnstangen 17 und 18, welche mittels einer Schraubenfeder 19 miteinander verbunden sind, derart, dass die Stifte 1.) und 16 immer gegen ihre zugehörige Kurvenscheibe anliegen.
Diese Stifte sind ausserdem in senkrechten Schlitzen 20, 21 einer Führungsplatte 22 geführt, währenddem die Zahnstangen 17 und 18 ebenfalls mit Führungsstiften 23 und 24 versehen sind, die in Schlitzen 25, 26
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hebel 29, 30 mit Passsitz aufgesetzt. Die Führungsplatte 22 ist vermittels eines auf einem Flansch der Hülse. 3 sitzenden Armes 31 bzw. dessen Stift 32 festgehalten, um sie an einer relativen Bewegung zur Welle : 2 zu verhindern. Sie dreht sieh somit ebenfalls mit letzterer und der Tagesseheibe 4. Auf die Nabe der Platte 22 ist ein weiterer Index 33 mit Passsitz aufgesetzt, welche von Hand beliebig eingestellt werden kann.
Ein vierter Index 34 ist lose auf der Nabe der Platte 22 aufgesetzt und arbeitet mit einem Anschlag. 35 der Tagesseheibe 4 zusammen, indem dieser Anschlag beim Drehen der Tagesscheibe den Index 34 mitnimmt. Der Anschlag 35 ist in einem ein Viertel des ganzen Umfanges ausmachenden Schlitz 36 der Tagesseheibe verschiebbar angeordnet, trägt ein federndes Führungsstück 37 (Fig. 7) und einen Zeiger 38. Die Tagesscheibe 4 besitzt an ihrer Peripherie eine 24-Stunden-Skala zur Einstellung der verschiedenen Indexe und ist mit einem Ausschnitt 40 versehen, zur Sichtbarmachung der Monatsskala 41 des Jahresrades 10, wobei der gegenwärtige Monat mittels eines Zeigers auf der Tagesseheibe angezeigt wird.
Die Tagesscheibe 4 kann übrigens vermittels des Griffes 43 von Hand gedreht werden.
Die Indexe 29, 30 und 33 sind rings um die Tagesscheibe frei verschiebbar, währenddem Indexe 34 nur zwischen dem Anschlag 35 und dem Index 33 einstellbar ist. Alle Indexe oder Schalthebel betätigen bekannterweise Kontakte eines Sehaltwerkes od. dgl. Da jeweils zwei Indexe, z. B. 29 und 34, zum Einschalten und die beiden andern, z. B. 33 und 30, zum Ausschalten dienen, ist es notwendig, dass jedesmal
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geschoben werden, und daraus folgt, dass die entsprechenden Indexe sieh gegenseitig aufheben, so dass nur eine Einschaltung und eine Ausschaltung innerhalb der 24 Stunden stattfindet, so dass z. B. die Morgenbeleuchtung aufgehoben ist.
Es ist nun von Wichtigkeit, dass die beiden Indexe 29 und 30 astronomisch, d. h. in Abhängigkeit von Sonnenaufgang und-untergang während des Jahres verschoben werden. Diese Verschiebung findet nun wie folgt statt :
Welle 2 wird von ihrem Uhrwerk einmal in 24 Stunden gedreht, mit ihr dreht sieh auch die Tagesscheibe 4, welche ihrerseits das Zahnrad 8 und das Jahresrad 10 mitnimmt. Nach einer vollständigen Umdrehung schaltet die Gabelklinke 7 das Zahnrad 8, wegen ihrer Exzentrizität und der Form ihrer Zinken, um einen Zahn weiter. Wegen der speziellen Form der Zinken und ihrer Anordnung zueinander ist ein Rückwärtsdrehen des Zahnrades 8 verhindert, so dass diese Anordnung eine automatische Sperrung darstellt.
Die Übersetzung zwischen der Tagesseheibe 4 und dem Jahresrad 10 ist nun derart gewählt, dass nach 365 Umdrehungen der Tagesseheibe das Jahresrad eine Umdrehung im entgegengesetzten Sinne gemacht hat. Mit dem Jahresrad drehen sich auch die Kurvens@heiben 13 und 14, welche wegen
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