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art des Gasmessers nach der gewählten Art der Steuerungsvorrichtung gerichtet worden, und stets hätte bei den bisher bekannten Konstruktionen der Übergang von einer Art zur andern den vollständigen Neubau des ganzen Messers nötig gemacht. Die Erfindung betrifft im Gegensatz dazu einen Gasmesser, dessen Messkastensatz den wahlweisen Anbau einer Schiebersteuerung oder einer Hubventilsteuerung, sowie das Austauschen der einen gegen die andere Art der Steuerungsvorrichtung mittels nur weniger Handgriffe zulässt.
Der sich daraus ergebende Vorteil liegt weniger in der Möglichkeit des Austauschens, als vielmehr in der Möglichkeit, die wesentlichen Bestandteile des Gasmessers, wie Messkästen, Membranen, Gehäuse und Zählwerk in der gesamten Erzeugung einheitlich und mit nur einem Satz maschineller Einrichtungen herstellen zu können. Bloss die Steuerung spaltet sich in der Herstellung in zwei Teile und die Fertigstellung der Gasmesser kann dann je nach Bedarf als Schiebergasmesser oder als Hubventilgasmesser geschehen.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise in Fig. l im Schaubild ein Messkastensatz gemäss der Erfindung ohne Steuerungsvorrichtung dargestellt. Fig. 3 und 3 zeigen den Satz mit aufgesetzter Schieber-und Hubventilsteuerung.
1, 2 und 3, 4 sind die Messkästen, in deren Innern die nicht dargestellten Membranen schwingen und dabei die aufrecht stehenden Achsen 5 antreiben. Auf den Achsen sind die Schwinghebel 6 mit je einem Loch 7 und einem Zapfen 8 befestigt. Die zu den Messkammern
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einer Ebene liegen.
Wird auf den Messkastensatz gem1iss Fig. 1 eine Schiebersteuerung aufgebaut, so ergibt sich die Anordnung gemäss Fig. 2. Die äusseren Rostöffnungen der Grundplatte 17 der Schiebersteuerung passen auf die Flanschen 13, 14, 15 und 16. Zur Befestigung dienen die Spann- brücken 18 und 19 und die Schrauben 20. Die Spannbrücken greifen unter die Flanschen, während zwischen die Flanschen und die Platte 17 Dichtungsrahmen 21 (Fig. 1), z. B. aus Leder. eingelegt sind. Ein an der Spannbrücke befestigtes Abstandstück, 3. 3 ist von solcher Höhe, dass
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parallel liegen, was erforderlich ist, weil die Schrauben. 30 einseitig zu den Spannflächen sitzen.
In die Löcher 7 der Hebel 6 sind die Pleuelstangen, 3. 3 eingehängt, welche die Hauptsteuerwelle 24 vermittels der Kurbeln 25 antreiben. Auf die Zapfen S der Hebel 6 sind die
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inneren Rostöffnungen sind durch den unterhalb der Platte 17 verlaufenden Ausgangskanal 28 verbunden, von wo aus das Ausgangsrohr 29 zum (nicht gezeichneten) Gehäuseausgangsrohr führt. Das Zählwerk wird in irgendeiner bekannten Art von der Welle 24 aus angetrieben.
Wird auf den Satz gemäss Fig. 1 eine Hubventilsteuerung aufgebaut, so ergibt sich die Anordnung nach Fig. 3. In diesem Falle ist die Grundplatte. 30 Träger der gesamten Hubventilsteuerung und sie wird wieder auf den Flanschen 13, 14, 15 und 16 mit Hilfe von
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Der Kanal 31 auf der Grundplatte 80 verbindet die Rohre 9 und 12, also die Messräume 1 und 4 miteinander und der Kanal 32 die Rohre 10 und 11. also die Messräume und 3. Zwischen den Kanälen 31 und 32 befindet sich ein Raum 33, der durch eine Öffnung in der Platte 30 über den Ausgangskanal 34 mit dem Ausgangsrohr 85 in Verbindung steht.
Die Kanäle 31 und 32 grenzen also je mit einer Wand an den Ausgangsraum 33 und mit der gegenüberliegenden Wand an den Eingangsraum an, der von dem Gasmessergehäuse begrenzt-wird. Diese vier Wände sind mit Öffnungen versehen, die sämtlich in einer Richtung liegen und mit Ventilsitzen ausgestattet sind. Die zugehörigen Ventilteller 36. 37. 38, 39 sitzen auf einer gemeinsamen, alle Räume durchquerenden Stange 40 11. zw. so. dass in der einen linken Stellung der Stange die Ventile 37 und 39 geschlossen, die Ventile 36 und 38 aber offen sind, während in der andern rechten Stellung der Stange 40 die Ventile 37 und 39 offen und 36 und 38 geschlossen sind.
Die Stange 40 erhält ihren hin und her gehenden Antrieb von dem Kippspannwerk- aus. das wieder durch die Kurbel 42 angetrieben wird, die mit der Klemmvorrichtung 43 auf einer der Achsen 5 aufgeklemmt ist.
In die Bohrungen 7 der Hebel 6 sind die Gelenkstangen 44 eingehängt. Diese greifen mit ihren andern Enden an den Enden des zweiarmigen und gleichschenkeligen Hebels 45 an, der auf dem festen Zapfen 46 gelagert ist. Dieses Gestänge kuppelt die beiden Membranen miteinander derart, dass sie sich nur gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit. jedoch in entgegengesetzter Richtung, bewegen können.
Durch die beschriebene Kanalanordnung verteilt sich auch das zuströmende Gas jeweils entweder auf die beiden äusseren oder, nach Umschaltung der Ventile, auf die beiden inneren Flächen der Membranen, so dass also schon der treibende Druck dasselbe Bewegungsverhältnis erzeugt. das durch das Kupplungsgestänge 44, 45 nur noch geregelt wird. Die beiden Membranen wirken in diesem Falle gemeinsam wie die eine Membrane sonst bekannter Ventilgasmesser.
Auch hier kann die Verbindung zum Zählwerk in irgendeiner bekannten Weise ausgeführt werden.
Der Messkastensatz gemäss Fig. 1 bedarf keiner noch so kleinen Veränderung, um ihn
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steuerung verwendet, so wird die Grundplatte 17 mit den zugehörigen Spannbrücken aufgeschraubt, in die Löcher 7 werden die Pleuelstangen eingehängt und auf die Zapfen 8 werden die Schubstangen ausgelegt. Bei der Hubventilsteuerung ist ebenfalls die Grundplatte 30 mittels
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eingehängt und auf eine der Achsen 5 wird die Triebkurbel 42 des Kippspannwerkes aufgeklemmt. Die Zapfen 8 bleiben leer.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Messkastensatz für trockene Zweimembrangasmesser mit vier Messräumen, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verbindung mit der Steuerung herstellenden Passflächen und die Antriebsvorrichtung für die Steuerung den wahlweisen Anbau einer schleichende oder einer plötzlich bewegten Steuerungsvorrichtung zulassen.