AT132306B - Ventil. - Google Patents
Ventil.Info
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Description
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Beim Bau von Ventilen ist bekanntlich das Bestreben danach gerichtet, die Durcht'lusswiderstäude auf ein Mindestmass herabzusetzen und es wurde zur Erreichung dieses Zweckes bereits vorgeschlagen,
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mittels anzupassen. Auch wird vielfach getrachtet, tote Räume und scharfe Ecken zur Verhinderung unnötiger Widerstände zu vermeiden. Allgemein liegt diesen Massnahmen die Erkenntnis zugrunde, dass jeder Wirbel und jede Störung des gleichmässigen Durchflusses strömungstechnisch ungünstig ist und eine Erhöhung des Durchströmwiderstandes bedingt.
Gemäss der Erfindung wird diese Erkenntnis bei einem Ventil mit nach einer bestimmten Form
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verhältnisse ergeben. Die Erfindung besteht darin, dass die Achse des Durchströmkanals eine Form aufweist, die der Form des annähernd längs der Ventilachse gelegten Buchstabens"S"ähnelt, wobei die Wandungen des Ein-und Austrittskanales so ausgebildet sind, dass die Querschnitte dieser Kanäle sieh allmählich und unter Vermeidung toter Räume. scharfer Ecken und sonstiger unnötiger Widerstände verändern.
Zweckmässig verläuft der Zuströmkanal nach Art einer gekrümmten Düse. Es kann sich hiebei der Kanalquerschnitt vor dem Ventilsitz auf den Strömungsquerschnitt im Ventilsitz stetig verengen und dahinter wieder stetig auf den vollen Austrittsquerschnitt erweitern. Mit Vorteil ist der Ventilsitz auf der Abströmseite von einem diffusorartig ausgebildeten, exzentrisch zur Sitzachse angeordneten Ringhohlraum umgeben. Durch diesen nach den Regeln für den Diffusor einer Wasserturbine ausgebildeten Ringhohlraum werden die Stromflächen des strömenden Mittels in stetiger Krümmung ohne tote Räume und Wirbelung dem Austritt zugeführt.
Eine weitere Herabsetzung des Strömungswiderstandes wird bei Durehgangsventilen mit senkrecht zur Ventilachse bewegtem Ventilkegel dadurch erreicht, dass die Strömungsachse unter einem spitzen Winkel durch den Ventilsitz verläuft, woraus sich ein besonders flacher, wellenförmiger Verlauf des Druckmittels durch das Ventil mit äusserst geringen Richtungsänderungen ergibt. Die schräge Durchführung der Strömung durch den Ventilsitz ergibt auch, dass die Strömung den Kegel entweder gar nicht oder doch nur unter einem spitzen, nicht hindernden Winkel trifft. Wird die Dichtungsfläche des Ventilkegels und der obere Innenrand des Sitzringes in an sich bekannter Weise konisch abgeschrägt, so ergibt sich eine weitere Herabsetzung der Widerstände.
Eine weitere Verflachung der Strömungskurven wird ferner dadurch erzielt, dass der Ventilsitz nach der Seite des Eintritts-oder Austrittskanals aus der Längsmittelebene des Ventils herausgerückt wird, je nachdem für welchen dieser Kanäle eine schwächere Krümmung erwünscht ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Durchgangsventil, Fig. 2 eine weitere Ausführungsform nach Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2, Fig. 4 ein entsprechend der Ausführungs-
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Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1, 2 und 3 strömt das Druckmittel, beispielsweise Wasser oder Dampf, durch das Ventil gemäss der Strömungsachse J. Bei dem Ausführungsbeispiel'nach Fig. 1 mündet der Zuflusskrümmer 2 schräg in den Ventilsitz 3, so dass sich ein besonders günstiger Strömungverlauf mit nur geringen Änderungen der Strömungsrichtungen ergibt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 3 erfolgt der Durchfluss in Richtung der Sitzringachse. Nach Fig. 1 wird die Reibung, die bei Verwendung eines gewöhnlichen zylindrischen Sitzringes 3 an der Abströmseite an der oberen, inneren scharfen Kante auftreten würde, dadurch vermieden, dass der Sitzring 3 an der Oberseite 4 konisch ausgebildet ist. Die konische Fläche arbeitet mit einer entsprechend koniseh eingestellten Dichtung des Ventilkegels 8 zusammen.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen. ist an der Abströmseite des Ventilsitzes ein diffusorartig ausgebildeter, den Sitzring exzentrisch umgebender Ringhohlraum 6 angeordnet, der besonders günstige Abströmungs- verhältnisse schafft. Der Abflusskrümmer 7 führt abwärts, so dass die Einströmöffnung 9 gleichachsig mit der Ausströmöffnung 9'liegt und das Ventil wie jedes normale Ventil in eine Rohrleitung ohne besondere Vorkehrungen eingebaut werden kann.
Das Rückschlagventil nach Fig. 4 ist entsprechend dem Durehga. ngsventil nach den Fig. 2 und 3 ausgestaltet.
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des Einlaufkrümmers so flach gekrümmt, dass eine Strahlablösung infolge Richtungsänderung nicht erfolgt. Die Strömung wird dann schräg durch den Ventilsitz l.') geführt. Obgleich dieser Ventilsitz die gleiche lichte Weite besitzt wie der Eintrittsquerschnitt 9, ergibt sich eine Querschnittsverengung für die Strömung infolge der schrägen Durchführung. Der Übergang von dem Eintrittsquerschnitt 9 auf diesen verengten Querschnitt li wird stetig durch Heranführen der führenden Kanalwandung 10 an die nicht führende Wandung 11 im Einlaufkrümmer erreicht.
Im Auslaufkrümmer erweitert sich der verengte
Querschnitt 13 wieder stetig auf den Austrittsquerschnitt 9', der ebenso gross ist wie der Eintrittsquerschnitt 9. Die nicht führende Kanalwandung 12 ist auch hier wieder so ausgebildet, dass eine Strahlablösung vermieden wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Ventilsitz nach der Seite des Zuflusskrümmers aus der Längsmittelachse des Ventils herausgedrückt.
In der Ausführungsform nach Fig. 6 verläuft der Kanal 2, 7 in sanfter Krümmung und ohne Ein- schnürung.
Das Ventil nach der Erfindung wird zweckmässig aus Metallguss hergestellt ; es kann jedoch auch aus dem Vollen geschmiedet und nachträglich innen bearbeitet werden, oder es werden einzelne Teile des Gehäuses im Gesenk geschmiedet und nachträglich durch Verschraubung, Verlöten, Verschweissen oder sonstwie geeignet verbunden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ventil, bei dem die Wandungen des Durchströmkanals dem Strömungsverlauf des durchströmenden Druckmittels angepasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (1) des Durchströmkanals eine Form aufweist, die der Form des annähernd längs der Ventilaehse gelegten Buchstabens"S"ähnelt, wobei die Wandungen des Ein-und Austrittskanals (2, 7) so ausgebildet sind, dass die Querschnitte dieser Kanäle sieh allmählich und unter Vermeidung toter Räume, scharfer Ecken und sonstiger unnötiger Widerstände verändern.
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Claims (1)
- sieh bekannter Weise senkrecht in den Ventilsitz (3), also in Richtung der Achse desselben, einmündet.4. Durchgangsventil nach Anspruch 1 mit senkrecht zur Ventilachse bewegtem Ventilkegel, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsachse (1) unter einem spitzen Winkel, durch dem Ventilsitz (3, 13) verläuft.5. Absperrventil nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (13) nach der Seite des Eintritts-oder des Austrittskanals aus der Längsmittelebene herausgerückt ist. je nachdem für welchen dieser Kanäle eine schwächere Krümmung erwünscht ist (Fig. 5).6. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalquerschnitt sich in an sich bekannter Weise vor dem Ventilsitz (3, 13) auf den Strömungsquerschnitt im Ventilsitz stetig verengt und sich dahinter wieder stetig auf den vollen Austrittsquerschnitt erweitert.7. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz auf der Abströmseite von einem diffusorartig ausgebildeten, exzentrisch zu der Sitzachse angeordneten Ringhohlraum (6) umgeben wird (Fig 1).8. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abströmkanal (7) stetig so weit nach abwärts gekrümmt ist, dass Ein- und Ausströmöffnung (9, 9') des Ventils in gleicher Achse liegen (Fig. 6).9. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Innenrand des Sitzringes (3) zwecks Verbesserung der Stetigkeit der Kanalwandung in an sich bekannter Weise konisch abgeschrägt <Desc/Clms Page number 3> ist und mit einer entsprechenden konischen Dichtungsfläche (5) des Ventilkegels zusammenarbeitet (Fig. 1).10. Verfahren zur Herstellung von Ventilgehäusen für Ventile nach Anspruch 1 aus Schmiedeeisen, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise einzelne Teile des Gehäuses im Gesenk geschmiede und sodann durch Schweissen, Löten, Verschrauben od. dgl. miteinander verbunden werden. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT132306D AT132306B (de) | 1929-12-18 | 1930-11-27 | Ventil. |
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1930
- 1930-11-27 AT AT132306D patent/AT132306B/de active
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