AT132201B - Verfahren zur Befestigung abnehmbarer Metallkronen bzw. Brückenkronen. - Google Patents
Verfahren zur Befestigung abnehmbarer Metallkronen bzw. Brückenkronen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Befestigung abnehmbarer Metallkronen bzw. Bruekenkronell. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Befestigung abnehmbarer Zahnkronen bzw. Brückenkronen. Die Konstruktion abnehmbarer Kronen bzw. Brücken ist ein Problem, das bisher noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden hat. Die Vorteile einer abnehmbaren Krone bzw. Brücke sind bekannt. Eine abnehmbare Krone bzw. Brücke gestattet das Abnehmen derselben ohne Anwendung von Gewalt und ohne Zuhilfenahme von Instrumenten, wie Bohrer, Kronenschlitzer usw., was insbesondere bei bestehender Periodontitis von grossem Vorteil ist, wo das gewaltsame Entfernen der fix befestigten Kronen bisher für den Patienten eine qualvolle Operation bedeutete, bei der auch die meist ans Edelmetall bestehende teuere Krone zugrunde ging oder mindestens total deformiert wurde. Vorliegende Erfindung löst das Problem der abnehmbaren Krone bzw. Brücke, insofern nach dem erfindungsgemässen Verfahren Kronen bzw. Brücken hergestellt werden können, die einerseits mit den Zähnen fest und unverrückbar verbunden sind. anderseits aber bei einer etwas über Mundternperatur liegenden Temperatur leicht, ohne Anwendung von Gewalt heruntergezogen werden können. Im Sinne des erfindungsgemässen Verfahrens wird eine Metallkrone mittels einer zähen. bei Mundtemperatur elastisch festen, aber bei höherer Temperatur bereits plastischen nicht metallischen Zwischenkrone (Hülse) an den vorbereiteten Zähnen befestigt. Es wird zunächst in bekannter Weise nach einem Abdruck eine Metallkrone angefertigt. wobei vorteilhaft dafür Sorge getragen wird, dass die innere Weite um ein ganz geringes (1-11/2 nun) grösser ist als es zum genauen Anpassen an das Zahnbein erforderlich ist. In eine derartige Metallkrone wird eine kleine Menge eines zähen, plastischen, in der Wärme erweichbaren Materials, wie Balata, eingetragen und die mit Balata versehene, auf etwa 50 bis 700 C erwärmte Krone auf den vorteilhaft mit Fett oder Vaselin präparierten Zahn geschoben, Nach kurzer Zeit wird nunmehr die Metallkrone mitsamt ihres Balata-Inhaltes von dem Zahn heruntergezogen und durch kaltes Wasser abgekühlt, worauf sich die Balata-Schichte durch sanften Zug unverletzt aus der Metallkrone entfernen lässt. Diese Balata-Schichte bildet EMI1.1 passt und soll hier Zwischenkrone genannt werden. Diese Zwischenkrone wird nunmehr getrocknet, nachdem das allenfalls an den Rändern übergequollene Balata mittels der Schere entfernt wurde und mittels Zahnzement auf dem Zahn befestigt. Es ist zweckmässig, zum Aufzementieren der Zwischenkrone ganz dünnflüssigen Zahnzement in sehr geringer Menge zu verwenden. Hierauf wird die Metallkrone vorteilhaft in schwach erwärmtem Zustand auf den mit der Zwischenkrone versehenen Zahn aufgeschoben. In gleicher Weise kann man beim Aufsetzen einer Zahnbrücke verfahren. Man kann auch so verfahren, dass man die Zwischenkrone (Balatakrone) gar nicht aus der Metallkrone herauszieht, sondern dieselbe mitsamt der Metallkrone einfach mittels Zement auf dem Zahn befestigt. Die gewerbliche Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann auch derart erfolgen, dass die oben beschriebenen Zwischenkronen auf Vorrat hergestellt werden, so dass der Zahnarzt bzw. Zahntechniker die Zwischenkronen nicht selbst anzufertigen braucht, sondern diese von einer Fabrik fertig beziehen kann. Es genügt beispielsweise eine Zusammen- <Desc/Clms Page number 2> Stellung von 30 bis 40 in Form und Grösse verschiedenen Zwfsehenkronen, um den Zahnarzt in die Lage zu versetzen, stets die für den betreffenden Zahn passende Zwischenkrone auszuwählen. Allfällige kleine Unterschiede in der Form und Grösse werden dadurch ausgeglichen, dass beim Aufschieben der schwach erwärmten Metallkrone das in der Wärme ungemein plastische Material der Zwischenkrone (Balata) sich der Form des Zahnes auf das genaueste- anpasst. Anstatt Balata als Zwischenschichte zu verwenden, kann man auch Gemenge von Balata mit anderen Körpern, die ähnliche Eigenschaften wie Balata zeigen, verwenden ; überhaupt irgendeine andere thermoplastische Substanz, die bei Zündtemperatur zähe und elastisch bleibt. wie beispielsweise Kautschuk oder Kautschukderivate, Harze und Kunstharze. In allen Fällen muss das Material der Zwischenschichte der Bedingung entsprechen, dass es bei Mundtemperatur nicht erweicht, aber bei einer über Mundtemperatur liegenden Temperatur, etwa 50-800, weich wird. Gemenge von Balata mit den oben genannten Stoffen, wie Kautschuk, Guttapercha oder mit ausgesprochenen Harzen, wie Dammarharz, Copal usw., können durch Zusammenkneten der Komponenten in erwärmtem Zustand leicht hergestellt werden ; es ist vorteilhaft, nicht mehr als etwa 20 Gewichtsprozente des Kautschuks bzw. des Harzes der Balata zuzusetzen. Auch können Gemenge von Balata mit den genannten Stoffen durch Lösen beider Kom- ponenten in geeigneten Lösungsmitteln, wie Benzol oder Schwefelkohlenstoff, und darauffolgendes Verdunsten des Lösungsmittels hergestellt werden. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, zwischen Metallkrone und Zwischenkrone ebenfalls. eine dünne Zementschicht anzubringen ; bei pünktlichem Anpassen der Zwischenkrone und Metallkrone ist diese Massregel aber meist überflüssig. Die im Sinne der Erfindung aufgebauten Zahnkronen bzw. Zahnbrücken sitzen auf den Zähnen unverrückbar fest, doch lassen sie sich bei Anwendung von gelinder Wärme (50--80 C). leicht, ohne Anwendung von Gewalt, abnehmen. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 zeichnet, dass sie mittels zäher, bei Mundtemperatur elastisch fester, bei höherer Temperaturplastischer nicht metallischer Zwischenkronen (Hülsen) an den vorbereiteten Zähnen befestigt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallkronen bzw.Metallbrückenkronen auf die die Zähne überziehenden und an denselben mit Zahnzemel1t befestigten Zwischenschichten (Zwischenkronen) geschoben werden.3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekenn- zeichnet, dass die Metallkronen bzw. Brückenkronen mittels Zahnzement an den Zwischenkronen befestigt werden.4. Zwischenkrone für das Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet. dass. als Material für die Zwischenschichte (Zwischenkrone) Balata oder ein Gemenge von Balata, mit Körpern der Kautschuk-oder Harzklasse verwendet wird.
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