AT131752B - Fördereinrichtung, insbesondere für photographische Papiere. - Google Patents

Fördereinrichtung, insbesondere für photographische Papiere.

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AT131752B
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fördereinriehtung,   insbesondere fur photographische Papiere. 
 EMI1.1 
 
Förderung photographischer Papiere in Gestalt von Blättern oder Bändern durch selbsttätig wirkende Entwicklungseinrichtungen benutzt werden. Zu diesem Zweck sind in die   Flüssigkeit-   hehälter der Entwickleranlage hineinragende Einsätze verwendet worden, die zur Hin-und
Herführung des Papiers durch jeden   Entwicklungsbehälter mit vor und   hinter den Umlenk- stellen angeordneten   Fürderrollensätzen   und zwischen diesen angebrachten Leitschienen versehen wurden. 



   Bei der Förderung des Papiers machen sich insbesondere an den Umlenkstellen Schwierig- keiten bemerkbar, die hauptsächlich durch Stauchungen des Papiers gegenüber den Umlenk- bögen oder auch den Leitschienen beobachtet wurden. Zum Teil werden diese Stauchungen dadurch hervorgerufen, dass sich das Papier zwischen den   Auflagestellen. insbesondere   in den
Umlenkbögen, durchbiegt, so dass   Querwellungen   im Papier entstehen, die dann eine glatte   Weiterführung des   Papiers verhindern, indem sich diese Wellungen gegen eine vorspringende
Kante legen oder auch von den Förderrollen nicht mehr gefasst werden können. 



   Diese Nachteile werden   gemäss   vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass einerseits die zwischen den Förderrollen befindlichen   Zwischenstücke   der Leitschienen mit ihren Leitkanten bis an oder über die Horizontalehene, in   der die Achsen   der Förderrollen liegen, greifend verlängert werden, anderseits die Zahl der   Leitkanten,   insbesondere an den Umlenkstellen und hier wieder an besonders gefährdeten Stellen, vergrössert werden. 



   Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, die ein besonders   zweckmässiges   Ausführungsbeispiel darstellt. Die Figur zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil einer Entwickleranlage für Reproduktionsautomaten. 



   In die   Flüssigkeitsbehälter   1 einer Entwicklungsanlage ragen hier nicht besonders dargestellte Einsätze hinein, in denen obere Förderrollen 2 und 3 sowie untere   Förderrollen 4   und 5 gelagert sind.   Zwischen   den oberen und unteren Förderrollen sind. ebenfalls an den Einsätzen befestigt,   Leitschienenstücke   6 und 7 angebracht. Zur Umlenkung des durch die Entwickleranlage geförderten photographsichen Papieres dienen obere   Umlenkbögen   8 und untere   Umlenkbögen   9, wobei die Zahl der unteren Umlenkhögen durch zwischen diesen befindliche Teilbögen 10 vermehrt ist. 



   Die Leitkanten 11 des mittleren Leitschienenstückes 6 sind bis etwa an eine der durch die   Walzenachsen 2, 3, und 4, a gelegte   Horizontalebene verlängert, was dadurch erreicht wird, dass die Walzen 2 und 4 Eindrehungen 12 aufweisen. in welche die entsprechend an ihren Enden ausgerundeten   Leitschienenstücke   6 hineinragen. 



   Die oberen   Umlenkbögen.     :)   sind mit den Einlaufstelle ihrer Leitkanten 13 ebenfalls bis in die Ausnehmungen 12 hinein verlängert, da, wie leicht einzusehen ist, die Stauchungen des Papiers ganz besonders leicht an diesen Einlaufstellen entstehen können. Die unteren 
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 können aus mehreren Scheiben mit gemeinsamer Welle 15 bestehen oder nach Art der grossen Walzen 4 mit Ausdrehungen versehen sein. 



   Die Leitkanten 16 der Leitschienenstücke 7 weisen an ihren   Einlaufstellen Abschrägungen 17   auf, so dass der aus den Förderrollen 4 und 5 herauskommende Papierstreifen in die richtige Bahn umgelenkt wird. In ähnlicher Weise besitzen die   Zwischenstücke 10 zwischen   den unteren   Umlenkbögen   9 abgerundete Anlaufkanten 18, so dass der sich hier bildende Durchhang des Papiers von diesen Leitkanten 18 erst kurz vor dem Einlauf zwischen den   Rollen   und J auf die Höhe der Leitkanten 14   zurückgebracht wird   und das Papier von den Rollen 4 und 5 zur   Weiterbeförderung   gut erfasst werden kann.

   Durch die besondere Ausbildung der Zwischen-   stücke   10 mit der zum grössten Teil tieferen Lage ihrer   Leitkanten- gegenüber   den Leit-   kanten-M wird   vermieden, dass durch die Einfügung der   Zwisc. henstücke 10   eine zu hohe zusätzliche Reibung beim Papiertransport entsteht. 



   Mit dieser Ausbildung der   Fördereinrichtung   ist an allen Stellen, an denen Stauchungen auftreten können, eine sichere und zuverlässige Führung für das Papier geschaffen worden. indem alle vorspringenden Ecken im Wege der Förderung durch ihre Verlegung bis weit zwischen die Förderrollen oder durch Anbringen geeigneter Abschrägungen vermieden werden. 



  Ein in Pfeilrichtung laufendes Blatt Papier wird mit seiner vorderen Kante, nachdem es beispielsweise die Rollen 2 und 3   verlässt, glatt   gegen die   Kanten 13   der oberen   Umlenk-   bögen 8 geschoben bzw. bei umgekehrter Richtung unbehindert in die durch die   Stücke   fJ und 7 gebildete Leitschiene hineingebracht, da jedesmal beim Verlassen der Rollen bereits der Anfang der Leitkante 13 bzw. 11 passiert ist. Eine zu   starke Krümmung   des Papiers. die es durch die Umlenkung erfahren haben könnte, wird an den Anlaufkanten 17 der Leitschienenstücke 7 aufgehoben.

   In ähnlicher Weise vollzieht sich auch die Förderung durch die Rollen 4 und 5 hindurch, so dass auch der untere Umlenkbogen, insbesondere durch die Verwendung der Zwischenstücke 10, keine Gefahren für den glatten Verlauf des Papiers birgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Fördereinriehtung. insbesondere für photographische Papiere, bei der die Hin-und Herführung des Papiers durch die   Entwicklungsbehälter   mittels vor und hinter den   Umlenk-   stellen angeordneter   Förderrollensätze und zwischen   diesen vorgesehener Leitschienen erfolgt. dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung des Papiers dienenden Teile derart ausgebildet sind, dass die vordere Kante des Papiers bereits geführt ist. bevor sie zwischen den Walzen austritt.

Claims (1)

  1. 2. fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Leitkanten der Führungsteile wenigstens mit ihren Einlaufenden bis an die gemeinsame Achsebene der Rollen oder darüber hinaus zwischen diese hineinragen.
    3. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen, welche im Zuge der mit verlängerten Leitkanten ausgerüsteten Leitschienenstücke an- EMI2.1 verlängerten Kanten zwischen sie eingreifen können.
    4. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Umlenkbögen deren Leitkanten, insbesondere an den Einlaufstellen. ebenfalls bis an oder über die gemeinsame Achsebene der Walzen greifen.
    5. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Abschrägen eines Leitschienenstückes an der Einlaufstelle eine Anlaufkante gebildet ist.
    6. Fördereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. dass zur Beseitigung eines Durchhanges des Papiers in der Querrichtung, insbesondere zwischen den unteren Umlenkbögen, weitere Teilbögen, vor allem nach der Ablaufseite zu eingesetzt sind. die ebenfalls eine Anlaufkante für einen gegebenenfalls bereits gebildeten Durchhang besitzen.
    7. Fördereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufkanten der Teilbögen so ausgebildet sind, dass sie erst kurz vor den Walzen auf die Höhe der Leitkanten der Umlenkbögen (9) kommen.
AT131752D 1931-02-23 1931-11-16 Fördereinrichtung, insbesondere für photographische Papiere. AT131752B (de)

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AT131752B true AT131752B (de) 1933-02-10

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