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Fördereinriehtung, insbesondere fur photographische Papiere.
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Förderung photographischer Papiere in Gestalt von Blättern oder Bändern durch selbsttätig wirkende Entwicklungseinrichtungen benutzt werden. Zu diesem Zweck sind in die Flüssigkeit- hehälter der Entwickleranlage hineinragende Einsätze verwendet worden, die zur Hin-und
Herführung des Papiers durch jeden Entwicklungsbehälter mit vor und hinter den Umlenk- stellen angeordneten Fürderrollensätzen und zwischen diesen angebrachten Leitschienen versehen wurden.
Bei der Förderung des Papiers machen sich insbesondere an den Umlenkstellen Schwierig- keiten bemerkbar, die hauptsächlich durch Stauchungen des Papiers gegenüber den Umlenk- bögen oder auch den Leitschienen beobachtet wurden. Zum Teil werden diese Stauchungen dadurch hervorgerufen, dass sich das Papier zwischen den Auflagestellen. insbesondere in den
Umlenkbögen, durchbiegt, so dass Querwellungen im Papier entstehen, die dann eine glatte Weiterführung des Papiers verhindern, indem sich diese Wellungen gegen eine vorspringende
Kante legen oder auch von den Förderrollen nicht mehr gefasst werden können.
Diese Nachteile werden gemäss vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass einerseits die zwischen den Förderrollen befindlichen Zwischenstücke der Leitschienen mit ihren Leitkanten bis an oder über die Horizontalehene, in der die Achsen der Förderrollen liegen, greifend verlängert werden, anderseits die Zahl der Leitkanten, insbesondere an den Umlenkstellen und hier wieder an besonders gefährdeten Stellen, vergrössert werden.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, die ein besonders zweckmässiges Ausführungsbeispiel darstellt. Die Figur zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil einer Entwickleranlage für Reproduktionsautomaten.
In die Flüssigkeitsbehälter 1 einer Entwicklungsanlage ragen hier nicht besonders dargestellte Einsätze hinein, in denen obere Förderrollen 2 und 3 sowie untere Förderrollen 4 und 5 gelagert sind. Zwischen den oberen und unteren Förderrollen sind. ebenfalls an den Einsätzen befestigt, Leitschienenstücke 6 und 7 angebracht. Zur Umlenkung des durch die Entwickleranlage geförderten photographsichen Papieres dienen obere Umlenkbögen 8 und untere Umlenkbögen 9, wobei die Zahl der unteren Umlenkhögen durch zwischen diesen befindliche Teilbögen 10 vermehrt ist.
Die Leitkanten 11 des mittleren Leitschienenstückes 6 sind bis etwa an eine der durch die Walzenachsen 2, 3, und 4, a gelegte Horizontalebene verlängert, was dadurch erreicht wird, dass die Walzen 2 und 4 Eindrehungen 12 aufweisen. in welche die entsprechend an ihren Enden ausgerundeten Leitschienenstücke 6 hineinragen.
Die oberen Umlenkbögen. :) sind mit den Einlaufstelle ihrer Leitkanten 13 ebenfalls bis in die Ausnehmungen 12 hinein verlängert, da, wie leicht einzusehen ist, die Stauchungen des Papiers ganz besonders leicht an diesen Einlaufstellen entstehen können. Die unteren
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können aus mehreren Scheiben mit gemeinsamer Welle 15 bestehen oder nach Art der grossen Walzen 4 mit Ausdrehungen versehen sein.
Die Leitkanten 16 der Leitschienenstücke 7 weisen an ihren Einlaufstellen Abschrägungen 17 auf, so dass der aus den Förderrollen 4 und 5 herauskommende Papierstreifen in die richtige Bahn umgelenkt wird. In ähnlicher Weise besitzen die Zwischenstücke 10 zwischen den unteren Umlenkbögen 9 abgerundete Anlaufkanten 18, so dass der sich hier bildende Durchhang des Papiers von diesen Leitkanten 18 erst kurz vor dem Einlauf zwischen den Rollen und J auf die Höhe der Leitkanten 14 zurückgebracht wird und das Papier von den Rollen 4 und 5 zur Weiterbeförderung gut erfasst werden kann.
Durch die besondere Ausbildung der Zwischen- stücke 10 mit der zum grössten Teil tieferen Lage ihrer Leitkanten- gegenüber den Leit- kanten-M wird vermieden, dass durch die Einfügung der Zwisc. henstücke 10 eine zu hohe zusätzliche Reibung beim Papiertransport entsteht.
Mit dieser Ausbildung der Fördereinrichtung ist an allen Stellen, an denen Stauchungen auftreten können, eine sichere und zuverlässige Führung für das Papier geschaffen worden. indem alle vorspringenden Ecken im Wege der Förderung durch ihre Verlegung bis weit zwischen die Förderrollen oder durch Anbringen geeigneter Abschrägungen vermieden werden.
Ein in Pfeilrichtung laufendes Blatt Papier wird mit seiner vorderen Kante, nachdem es beispielsweise die Rollen 2 und 3 verlässt, glatt gegen die Kanten 13 der oberen Umlenk- bögen 8 geschoben bzw. bei umgekehrter Richtung unbehindert in die durch die Stücke fJ und 7 gebildete Leitschiene hineingebracht, da jedesmal beim Verlassen der Rollen bereits der Anfang der Leitkante 13 bzw. 11 passiert ist. Eine zu starke Krümmung des Papiers. die es durch die Umlenkung erfahren haben könnte, wird an den Anlaufkanten 17 der Leitschienenstücke 7 aufgehoben.
In ähnlicher Weise vollzieht sich auch die Förderung durch die Rollen 4 und 5 hindurch, so dass auch der untere Umlenkbogen, insbesondere durch die Verwendung der Zwischenstücke 10, keine Gefahren für den glatten Verlauf des Papiers birgt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fördereinriehtung. insbesondere für photographische Papiere, bei der die Hin-und Herführung des Papiers durch die Entwicklungsbehälter mittels vor und hinter den Umlenk- stellen angeordneter Förderrollensätze und zwischen diesen vorgesehener Leitschienen erfolgt. dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung des Papiers dienenden Teile derart ausgebildet sind, dass die vordere Kante des Papiers bereits geführt ist. bevor sie zwischen den Walzen austritt.