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Es ist bekannt, bei Bodenfräsen mit elastisch nachgebenden Werkzeugen die Elastizität in Federn zu verlegen, die um die die Werkzeuge antreibende Welle nicht nur angeordnet. sondern gewunden sind und als Stiele für die eigentlichen Werkzeuge dienen.
Die Erfindung betrifft nun eine Bodenfräse mit auf der Antriebswelle unter Zwischen- schaltung von diese umgebenden Schraubenfedern angeordneten Werkzeugen, bei welcher erfindungsgemäss die die Werkzeuge tragenden. um die Antriebswelle herum gewundenen Federn in mehreren nebeneinanderliegenden Windungen auf der Antriebswelle selbst derart angeordnet
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einwärtig und rings um die (nicht notwendigerweise runde) Welle herum satt aufwickeln, dass eine weitere Deformation der Federn durch Verzerrung in Richtung des Zuges (an Steinen oder Wurzeln u. dgl.) nicht möglich ist.
während die Hebelarme der gleichzeitig auftretenden Biegungsmomente bedeutend verkürzt werden, wodurch die Federn erheblich geschont werden.
Bei dieser Bauart kann die im Verhältnis zur Schnittrichtung rückwärtige Nachgiekbigkeit sehr gross gehalten werden, während die einwärtige Nachgiebigkeit kleiner sein wird als bei Verlegung des Federdrehzentrums ausserhalb der Antriebswelle.
Durch die Windung der Federn um die Antriebswelle herum wird durch das Verschwinden der exzentrisch angeordneten Gelenkfedel'l1 (s. z. B. D. R. P. Ni.'255086) so viel Platz für
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mässiger Schnittgeschwindigkeit genommen werden können. wodurch man eine gröbere Krü- meldung, wie sie der bäuerische Acker im Gegensatz zum gärtnerischen Acker verlangt, erhält.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erssndungsgegenstandes darge- stellt ; bei denen Rundstahlfedern verwendet werden.
In Fig. 1. 2 und 3, welche eine beispielsweise Ausführung darstellen, ist um die Antriebswelle a herum eine Rundstahlfeder b in mehreren nebeneinanderliegenden Windungen derart
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ein Verzerren der Feder vermieden wird. während dadurch gleichzeitig auch eine Verkürzung des Hebelarmes der dann auftretenden Biegungsmomente am Werkzeug eintritt. Die Feder b ist in bekannter Weise als nach beiden Seiten gegensätzlich geneigt bzw. von der Mitte aus nach den Seiten symmetrisch gewundene Doppelfeder ausgebildet.
Dieselbe besitzt an ihren zwei der Antriebswelle angeschmiegten, kurzen Befestigungsenden bl Ausschnitte c, mittels deren diese Enden unter niedrig aus dem Wellenkörper vorstehende Haken d mit kräftiger axialer
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krallen /verwendet werden, die besser als die bekannten, nach vorn gebogenen Krallen Unkraut und Stoppeln rasieren und bei rückwärtiger Neigung ihrer Schneidkante weniger als jene Krallen hinter Wurzeln oder Steinen hängenbleiben und Unkraut sich ansammeln lassen.
Zur Befestigung solcher Krallen an den Federn wird das äussere Ende derselben bei b5 zu einer kurzen Klaue umgebogen, ähnlich wie ihr inneres Ende. während das innere Ende der Flachstahlkralle j als Flachschleife umgebogen ist, die federnd und nachher einschnappend über das Klauenende der Federn geschoben wird und durch eine Schulter oder einen ändern Anschlag gegen weiteres Rutschen auf der Feder nach innen gesichert werden kann.
Fig. 6 zeigt eine Ausführung der Befestigung mehrerer symmetrischer Doppelfedern auf der Antriebswelle c in solcher Weise, dass die Werkzeugkrallen im Umfangssinne zueinander etwa um 1800 versetzt liegen. Diese Befestigung erfolgt hier mittels auf der Welle a verkeilter Büchsen M. die je an einem Ende mit zwei zueinander entgegengesetzt gerichteten tb ergreif- haken d1 versehen sind. Die Enden jeder Doppelfeder werden von den Übergreifhaken zweier benachbarter Büchsen M erfasst : so liegt z.
B. das linke Ende der in Fig. 6 zu äusserst links liegenden Feder im Haken der links äussersten Buchse und ihr rechtes Ende im untern Haken der benachbarten Büchse, deren oberer Haken als Befestigung für das linke Ende der zweiten Feder dient usw. Diese Befestigungsart mittels getrennter Büchsen erleichtert die Montage der Federn auf der Antriebswelle.
Weil bei den begrenzten Streckgrenzen der in Frage kommenden Wellen- und Windungsdurchmesser und Drahtdicken das zulässige radiale Spiel zwischen den Federdrahtwindungen und deren Aufwickelfläche auf der Welle sehr beschränkt ist, ist es schwierig, die Windungen von der Seite her über die Befestigungshaken c ? gemäss Fig. 3 zu schieben, bis die Enden
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mieden. dass die Federenden von der Seite in die Haken ( der vorhergehenden Federhaltebüchse u eingeschoben werden; hiedurch kaun das radiale Spiel zwischen den Federn und der Wickelstelle der Welle möglichst verringert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bodenfräse mit auf der Antriebswelle unter Zwischenschaltung von um diese herum-
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im Boden sich satt auf die runde oder unrunde Antriebswelle (a) aufwickeln, um unter Ver- kürzung des Hebelarmes der dann auftretenden Biegungsmomente ein Verzerren oder Brechen der Feder zu vermeiden.