AT131616B - Einrichtung zum Absaugen der Spreu und zur Reinigung der Frucht bei Dreschmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Absaugen der Spreu und zur Reinigung der Frucht bei Dreschmaschinen.

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AT131616B
AT131616B AT131616DA AT131616B AT 131616 B AT131616 B AT 131616B AT 131616D A AT131616D A AT 131616DA AT 131616 B AT131616 B AT 131616B
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Austria
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cleaning
fruit
chaff
vacuuming
sieve
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Inventor
Kunes Stanicek
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Kunes Stanicek
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Es ist bei   Dreschmaschinen bekannt,   in der ersten Reinigung   Vorrichtungen   zum Absaugen der Spreu vorzusehen, durch welche die von den Strohschüttlern abfallenden Körner mit der Spreu. über einen Schüttelboden einem mit einem Sauggebläse in Verbindung stehenden Saugrüssel zugeleitet werden, der die Spreu absaugt. Diese Vorrichtungen haben aber den   Nachteil, dass sie keine vorhergehende Abtrennung der Spreu samt Beimengungen von dem   Korn bewirken und   daher   ungenügend reinigen.

   Um die Wirkung dieser bekannten Absaugvorrichtungen zu erhöhen und die Reinigung des Gutes schon in der ersten Reinigung möglichst weitgehend zu gestalten, ist gemäss der   Erfindung die schräge   Endplatte des Schüttel- 
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 Lage und   Bedarf pine kleinere oder   grössere   Vertiefung bilden kann. Weiters schliesst   die Mündungsebene des dicht an die Endplatte des   Schüttelbodens herameichenden Saugrüssels   mit der Endplatte erfindungsgemäss einen spitzen Winkel ein, wobei die Abfallkante der Platte 
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 steilsten Lage. so dass der Exhaustor nicht nur   auf deren Oberfläche, sondern auch   beim freien Fall der Frucht über die Abfallkante der Endplatte und auch noch auf dem darunter angeordneten Boden intensiv einwirken kann. 



   Die durch Verstellung der   Endplatte des Schüttelbodens gebildete Vertiefung wird   der Grösse der Getreideart angepasst und zugleich wird dadurch die Geschwindigkeit des rutschenden Getreides und der Spreu samt   Beimengungen   verringert, so dass die Absaugwirkung des Rüssels verlängert werden kann. Infolge der   Schüttelbewegung   sinkt das   schwerere   Korn in der Ver- 
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   saugung der ersteren wesentlich unterstützt wird.   



   Im zweiten Putzwerk bei Dreschmaschinen geschieht die Reinigung bisher hauptsächlich durch Wind, was eine kostspielige Konstruktion der   ReinigulJgsvorrichtnng   erfordert. Besonders   bei kleineren Putzdreschmaschinen kann   man auf diese Weise eine vollkommene Reinigung der Frucht schwer erzielen. Aber auch die bis jetzt   bekanntgewordenen,   mit   Saugwind   
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 erfindungsgemäss in der zweiten Reinigung im oberen Teil eines mit einem Exhaustor verbundenen Schüttelkastens beim Eintritt der Frucht in den Kasten ein Sieb angeordnet, das um eine waagrechte Achse nach Bedarf verdreht und festgestellt werden kann.

   Hiedurch kann das eine Ende des Siebes zu der zum   Exhaustor   führenden Öffnung in lotrechter Richtung ver-   schiedene   Lagen einnehmen, das andere Ende gleichzeitig in   entsprechender Höhe gegenüber   
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   gebotene Fallhöhe   der Frucht auf das Sieb gleichzeitig geändert werden kann;

   sohin wird die reinigende Saugwirkung auf das Sieb der Gattung der Frucht angepasst und deren   Intensität   durch die verschiedenen Änderungen der Lage des Siebes beeinflusst, 

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Um den Grad der   Reinigung zu erhöhen, können   die beschriebene erste   und zweite Reinigung   an ein und derselben Putzdreschmaschine angewendet werden, wobei sie von einem einzigen   Exhaustor bedient werden können,   der   allfällig     auch die abgesaugte Spreu einem abseits liegen-   den Platz zufördert. 
 EMI2.1 
   rlreschmaschine.   



   Gemäss Fig. 1   gelangt@ das zu reinigende Gut (Korn mit Spren und Beimengungen) auf   
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 kasten 7, in welchem oben beim Eingang der Frucht ein Sieb 8 angebracht ist. auf das die   Fruclit   fällt. Das Sieb 8 ist um eine waagreehte Aclise 9 verdrehbar und in seiner jeweiligen Lage feststellbar; es kann somit mit einem Ende gegenüber der Saugöffnung 11 des Ex- 
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 ändert wird, so dass sowohl die Intensität der Saugwirkung während des freien Falles der Frucht auf das Sieb 8 als auch während des Aufenthaltes der Frucht auf dem Sieb und dadurch auch der Grad der Reinigung nach Bedarf und nach der Gattung der Frucht änderbar ist. 



   Die durch das verstellbare Sieb 8 gesiebte Frucht fällt auf einen darunter angeordneten   Rutschboden   14, welcher die Frucht den Sortiersieben 15 und 16 zubringt. Das obere Sortiersieb 15 hat ausserdem noch die Aufgabe, die groben Verunreinigungen, welche noch bis 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Absaugen der Spreu und zur Reinigung der Frucht bei Dresch-   maschinen,   bei denen in der ersten Reinigung das   Reinigungsgut über einen Schüttelboden   einem Saugrüssel zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die schräge Endplatte (z) des 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> 4. Einrichtung zum Absaugen der Spreu und zur Reinigung der Frucht bei Dresch- EMI3.1 angeordnetes Sieb (8), welches um eine waag@echte Achse (9) verdrehbar und in seiner jeweiligen Lage feststellbar ist, so dass es mit einem Ende gegenüber der Saugöffnung (11) des Exhaustors (10) und mit dem andern Ende gegenüber der Ansaugöffnung (12) für die Aussenluft verschiedene Höhenlagen einnehmen kann. EMI3.2
AT131616D 1929-07-12 1929-07-12 Einrichtung zum Absaugen der Spreu und zur Reinigung der Frucht bei Dreschmaschinen. AT131616B (de)

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