AT131348B - Reibkupplung od. dgl. - Google Patents

Reibkupplung od. dgl.

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AT131348B
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AT
Austria
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friction
clutch according
friction clutch
dependent
cooling openings
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Inventor
Theodor Ing Exel
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Es wurde schon vorgeschlagen. in Reibkupplungen u. dgl. zur besseren Abfuhr der Reibungswärme ein   Kühlmittel einzufuhren. Die   Erfindung betrifft eine Reibkupplung od. dgl. mit verbesserter Luft- oder Flüssigkeitskühlung. Nach ihr wird die Reibungswärme   unmittelbar   am Entstehungsort, an den aneinanderreibenden Fachen, erfasst, indem diese erfindungsgemäss beide von an sich bekannten   Kühlöffnungen durchbrochen   sind und durch sie von der selbst als Kühlmittelheweger wirkenden Kupplung ein Kühlmittel getrieben wird.

   Das im folgenden für Reibkupplungen Gesagte gilt sinngemäss auch für Bremsen und andere Reib-   körpersysteme.   Der Erfindungsgegenstand eignet sich besonders für die   Anlasskupplungen   schwerer Arbeitsmaschinen, wie Zentrifugen u. dgl.   wo grosse Schwungmassenarbeit   in Wärme umgesetzt wird. 



   In den Figuren   J   und 2   der Zeichnung   ist   als Ausführungsbeispiel   eine selbsttätige Fliehkraftreibkupplung dargestellt. Die Welle a treibt den Primärteil b der Kupplung mit den durch die Fliehkraft nach aussen gedrückten beweglichen Reibhacken   r.   Diese reiben an der Reibfläche des mit der getriebenen Welle f verbundenen sekundären Kupplungsteiles e. Ent- 
 EMI1.2 
 



  Die durch sie geförderte   Kühlluft   nimmt den durch die Pfeile angedeuteten Weg. Sowohl die Reibbacken   c als die Wand f. sind siebartig durchlöchert,   so dass die durch diese Löcher nach aussen getriebene Kühlluft die aneinanderreibenden Körper innen durchstreicht und auch auf die Reibflächen selbst auftrifft. 



   Die Anordnung der Durchbrechungen In den Reibflächen kann verschieden sein. Nach Fig. 3 hat z. B. die Reibfläche des Kupplungsteiles e gleichmässig verteilte, kreisförmige Löcher 1, die Reibbacken c enthalten dagegen zur REibrichtung querstehende Schlitz j. 



   Erfahrungsgemäss nutzen sich   durchbrochene     Reibf11ichell   infolge der schabenden Wirkung 
 EMI1.3 
 Nachteil ohne Verzicht auf den   Vorteil wirksamer Kühlung vermieden wird, werden   nach der weiteren Erfindung die Durchbrechungen besonders verteilt. z. B. nach Fig.   4.   Die Durch- 
 EMI1.4 
 der Reibfläche stehenbleiben. Die   Abnutzung an   den ungelochten Streifen ist wesentlich geringer, als wenn allein gelochte   Streifen gegeneinander arbeiten würden. Die sich   weniger abnutzenden ungelochten Streifen   entlasten die gelochten Stellen der Reibkorpcr und verlang-   samen deren Abnutzung, da   sich   die Reibkörper eben hanptsächlich an den ungelochten Streifen gegeneinander stützen. 



   Der gleiche Zweck   kann auch nach Flg.   5 durch Versenken der Lochreihen erreicht werden. Sowohl in die Wand c als in die Reibbacken c sind genügend tiefe Ringnuten   i   eingedreht, die ein Aneinanderschaben der   Lochränder   durch deren Distanzierung verhindern. 



  Dies verkleinert allerdings die wirksame Reibfläche um den   Flächeninhalt der Ringnuten.   Die Anordnung nach   Fig. 4 ist daher günstiger.   



   Die schädliche schabende Wirkung   der Lochränder kann nach Fig. ü weiterverringert   werden. indem die Löcher im einen   Kllpplungsteil im Sinne   der Umlaufrichtung des anderen Teiles c   schräg   angeordnet werden. Die unter einem stumpfen Winkel geneigten Lochwände 

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 haben gegenüber genau radialen wesentlich geringere schneidende oder schabende Wirkung. 



  Die Lochränder können auch ein   konisches Versenk Z'nach   Fig. 7 oder Abrundungen er. halten, oder es können die   Kuhloffnungen   zur Gänze konisch sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 durchbrochenen Reibflächen treiben.

Claims (1)

  1. 2. Reibkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenarbeitenden Reibkörper siebartig durchbrochen sind.
    3. Reibkupplung nach den Ansprüchen 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlöffnungen wenigstens in einer Reibfläche in der Reibrichtung verlaufen und in dieser liegende undurchbrochene Streifen der Reibfläche freilassen.
    4. Reibkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlköffnungen reihenweise in der Reibrichtung angeordnet sind.
    5. Reibkupplung nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass grösseren Schlitzen (j) des einen Reibkörpers (Reibkörpersystems) eine Anzahl kleinerer Öffnungen () des andern gegenüberliegen.
    6. Reibkupplung nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rundungen der Kühlöffnungen versenkt sind.
    7. Reibkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlotmungen am Grunde von in der Reibrichtung verlaufenden Ringnuten (i) münden.
    8. Reibkupplung nach Anspruch l oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlüffnungen schräg in der Reihrichtung an den Reibflächen münden, so dass die dem gegenüberliegenden Reibkörper entgegenstehenden Lochränder stumpfwinkelige Kanten haben. EMI2.2
AT131348D 1931-05-23 1931-05-23 Reibkupplung od. dgl. AT131348B (de)

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