AT131316B - Kurzwellengenerator. - Google Patents

Kurzwellengenerator.

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AT131316B
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short
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Leopold Hans Dr Stieboeck
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Leopold Hans Dr Stieboeck
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Description


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    Kurzwellengenerator.   



   Die Erfindung betrifft eine   verstärkte   Kurzwellengeneratoranlage nach dem Patente Nr. 118393 zur medizinischen Hochfrequenzbehandlung der Wellenlänge von ungefähr   60-1 In   und darunter. 



   Bisher konnte man die effektive Generatorleistung bei den oben   angeführten   kurzen und überkurzen Wellenlängen nicht über ein gewisses Mass, welches durch die elektrischen Eigenschaften der die Schwingungskreise bildenden Elemente gegeben war. steigern. Zur Erreichung einer höheren thermo-elektrischen   Heilwirknng     mussten   daher statt der in der Radiotechnik   gebräuchlichen,   ungewöhnlich dimensionierte Elektronenröhren verwendet werden. 



   Bei der vorliegenden Erfindung sind nun zwei oder mehrere Generatoren für   Hochfrequenz-   strahlung mittels eines   strahlungsarll1en   Speiseleitungssystems. auf welchem sich reflektierte. stehende Wellen ausbilden, miteinander verbunden, so zwar dass ihr Endeffekt einer   Summen-   
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 leitungen in das Innere der Röhre verwendet werden müssten. Aber auch eine Beeinflussung der von den   Erregungspunkten ausgehenden Strahlung   im Sinne einer Modulierung der Grundoder Trägerwelle ist gewährleistet, wenn in dem bezeichneten System Oberschwingungen in 
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   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele angegebeu. in der Fig. 1 die   Schaltunlr   von mehreren   Generatoren,   die im Sinne der Erfindung auf eine gemeinsame Speiseleitung derart arbeiten, dass ihre   Anzapfungen   je eine halbe Wellenlänge gegeneinander verschoben sind. Einer oder mehrere der Geneiatoren können gegebenenfalls als   Oszillatoren   von weit höherer Eigenfrequenz als der Grundschwingung des Systems entspricht, aus- 
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 mit einer Zuleitung von je einer halben   Wellenlänge     auf Leitungen Li und La arbeiten, an   welchen die Bestrahlungsapparatur P in dem bestimmten Abstande abzweigt. 



   Als Unterschied zwischen der Fig. 1 und   Fig. 2 wäre hervorzuheben, dass die Generatoren   zur Erreichung einer   Summenleistung   nach Anordnung Fig. 1 je um 1800 gegeneinander 
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 leitung (Sammelleitung) stehende Wellen ausbilden. Durch Anschliessen der einzelnen Generatoren an den bestimmten Punkten (Schwingungsknoten) ist so eine   optimale Wirkung durch Amplituden-   
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 ein ganzzahliges Vielfaches davon ausmacht. Gegebenenfalls können fehlende Leitungslängen durch Kunstleitungen ersetzt sein. 



   Die beschriebene Anordnung kann selbstverständlich ausser für medizinische Zwecke auch für sonstige   hochfrequenztechnische   Anwendungsgebiete (Nachrichtenübermittlung. Eisenbahnsicherungsdienst) verwendet werden ; sie unterscheidet sich prinzipiell von Einrichtungen in der Schwachstromtechnik, bei welch letzterer eine Summierung der Energie durch einfache   Zusammen-   schaltung mehrerer Generatoren ohne weiteres möglich ist. 



   Ferner erlaubt die beschriebene Einführung einer Sammelleitung, die   kurzwellige Energie   über Distanzen zu tragen, die bisher nicht erreicht werden konnten und die ein Vielfaches der Wellenlänge betragen. Es ergibt sich in der Praxis daraus der sehr   wichtige Vorteil, dass   nicht transportfähige Patienten von einem räumlich weit entfernten Bestrahlungsgerät auf ihrem 
 EMI2.2 
 gewinnen kann.

   Insbesondere kommen hier die schweren   Herzkomplikationen bei Sepsis (Endo-   carditis), bei denen sogar das Aufrichten der Erkrankten im Bette gefährlich ist, in Betracht.   Iudern   jedoch nun eine zentral angeordnete Erzeugungsstelle der hochfrequenten Energie mit einem radiären Leitungssystem für die einzelnen Krankenzimmer in die Therapie eingeführt wird.   können   die oben angeführten Gefährdungen vermieden werden und es erscheint damit das Problem der 
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Es wird endlich ausdrücklich hervorgehoben. dass ohne weiters die Möglichkeit besteht, dass einer oder mehrere der Generatoren durch einen über eine Funkenstrecke   oder einen   Lichtbogen erregten Schwingungskreis dargestellt sein kann oder dass eine weitere   Emi-sions-   quelle (Ultraviolettgenerator.

   Infrarot.   Röntgen-oder Radiumstrahler usw.) gemeinsam in irgend-   einem Teile der oben gekennzeichneten Leitung zur Wirkung kommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kurzwellengenerator nach Patent   Nr.   118393 für hohe Leistungen,   dadurch gekenn-     zeichnet,   dass zwei oder mehrere Röhrengeneratoren bzw. Hochfrequenzstromerzeuger anderer 
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 addieren.

Claims (1)

  1. 2. Kurzwellen generator nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass die Sammelleitung eine derartige Länge hat. dass sich auf ihr reflektierte, stehende Wellen ausbilden.
    3. Kurzwellengenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur medizinischen Hochfrequenzbehandlung. aber auch für technische Zwecke das Leitungssystem zentral erregt wird. wobei die Energieabnahme sowohl am selben Orte als auch an einer räumlich von ersterem getrennten Stelle (Bett des Patienten) erfolgt. EMI2.5 EMI2.6 EMI2.7
AT131316D 1930-08-09 1932-01-08 Kurzwellengenerator. AT131316B (de)

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AT131316T 1932-01-08

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