AT131235B - Verfahren zur Aufbereitung von Eisenverbindungen enthaltenden feuerfesten Stoffen. - Google Patents
Verfahren zur Aufbereitung von Eisenverbindungen enthaltenden feuerfesten Stoffen.Info
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Autbereitung feuerfester Stoffe, wie fenerfester Tone.
Sehiefertone, Dolomite. Magnesite und anderer keramischer Rohstoffe. durch eine stufenweise Hitzebehandlung und zwischengeschaltete magnetische Scheidung.
Rohstoffe der genannten Art werden heute im allgemeinen so aufbereitet, dass sie bei Temperaturen um 1200 C und darüber gebrannt und dann von Hand oder auf magnetischem Wege von den unedlen Bestandteilen befreit m erden. Bei letzterer Methode, die heute für feinkörnige Produkte fast der einzige Aufbereitungsweg ist, werden z. B. aus den feuerfesten Tonen die verunreinigenden Eisenmineralien als magnetisches Produkt und bei Magnesit z. B. die eisenarmen Fremdmineralien, wie Quarz. Kalk u. a., als unmagnetisches Produkt ausgeschieden.
Die Erfinder haben beobachtet, dass dieser bisher übliche Aufbereitungsgang in verschiedener
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diese nach dem vorangegangenen Brande bei den oben erwähnten normalen Brenntemperaturen in ihren magnetischen Eigenschaften ungenügend und auch sehr ungleich sind und dadurch z. B. bei der. Aufbereitung von feuerfesten Sehiefertonen wesentliche Mengen eisenhaltiger Stoffe, darunter solche mit hohem Eisengehalt, nach der Scheidung noch im gereinigten Produkt verbleiben.
Anderseits behindert die Anwesenheit der eisenhaltigen Verunreinigungen während des Brandes die Anwendung höherer Brenntemperaturen, da solche eisenhaltige Mineralien einen niedrigeren Schmelzpunkt als das Reinprodukt haben, im Ofen Schlacke bilden und damit nicht nur den Ofengang beträchtlich stören, sondern auch grosse Mengen Reinproduktes durch Auf-und Anschmelzung verderben. Ähnlich liegen auch die Nach- teile bei der heutigen Form der Aufbereitung des Magnesites od. dgl., dessen magnetische Scheidung
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zuscheidenden unmagnetisehen Mineralien durch den Sinterbrand bereits mit dem magnetischen Reinprodukt verschmolzen sind.
Ausgehend von der Erkenntnis, dass durch Wärmeeinwirkung auf die im Rohzustande praktisch unmagnetischen Mineralien die magnetische Permeabilität erheblich gesteigert werden kann. haben die Erfinder eingehende Untersuchungen angestellt, die zeigten, dass es gelingt. (He in den feuerfesten Rohstoffen enthaltenen eisenhaltigen Bestandteile, meistenteils bestehend aus mehr oder weniger innigen Verwachsungen des Rohstoffes mit Eisenkarbonaten (Spateisenstein. Toneisenstein u. a. ), Eisen- oxyden u. a. Eisenverbindungen, auch in den kleinsten Verwachsungsmengen durch Behandlung in
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bzw. zwischen 400-600 C bei Magnesit zwischen 900-1100 C ganz unerwartet und gut magnetisch permeabel zu machen.
Für verschiedene Eisenerze sind ähnliche Verfahren einer der Magnetseheidung vorangehenden Wärmebehandlung bekanntgeworden. Erfindungsgemäss sind nun solche an sich be- kannte. Verfahren auf feuerfeste Rohstoffe derart anzuwenden. dass diese Stoffe einer Vorbehandlung bei Temperaturen von 300-1100 C die also unterhalb der sonst üblichen Brenntemperaturen liegen. je nach ihrer Art. unterworfen, hierauf magnetisch geschieden und schliesslich bei hohen Temperaturen nachgebrannt werden, wie es der \. eitere Verwendungszweck der Stoffe verlangt.
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In Erweiterung der älteren Verfahren für die. Aufbereitung von Eisenerzen. bei denen meist ein engklassiertes Material, oft auch ein auf Pulverfeinheit zerkleinertes Korn vorgeschrieben ist. wurde ferner gefunden. dass bei Einhaltung bestimmter Temperaturgrenzen und bestimmter Behandlungszeiten ein rohes oder sehr weit klassiertes Haufwerk dem Prozess unterworfen werden kann. da innerhalb der für den Vorbrand vorgeschriebenen Temperaturen die magnetische Permeabilität sehr beständig ist und
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Produkte von grossem Werte, da es bei den verhältnismässig unedlen Rohstoffen auf Verwendung möglichst einfacher Aufbereitungsanlagen ankommt.
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gungen vor dem Garbrande ausgeschieden werden.
die Anwendung sehr viel höherer Temperaturen beim Fertigbrennen als bisher und ermöglicht auf diese Weise die Herstellung von Verkaufsprodukten, die nicht nur sehr rein. sondern auch sehr viel besser gebrannt und damit für ihren Verwendungszweck besser geeignet sind als die bisher gewonnenen Produkte.
Nach dem Verfahren lassen sieh eisenhaltige Bestandteile keramischer Rohmassen in hinreichendem Masse magnetisch machen, um eine weitgehende, praktisch vollkommene Reinigung der Ausgangsstoffe zu erreichen, und dies. ohne dass eine Zerkleinerung oder engere Klassierung des Gutes erforderlich ist.
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senken, womit eine ganz erhebliche Wertsteigerung des Rohstoffes erreicht wird.
PATENT-ANSPRUCHE : l. Verfahren zur Aufbereitung von Eisenverbindungen enthaltenden 1 feuerfesten Stoffen, wie feuerfester Tone, Schiefertone, Dolomite, Magnesite u. a., durch Hitzebehandlung und magnetische Abtrennung der eisenhaltigen Bestandteile, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffe zunächst bei niedrigeren, unterhalb der sonst üblichen Brenntemperaturen liegenden Temperaturen (300-1100 C)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2479435A (en) * | 1946-05-14 | 1949-08-16 | Standard Oil Dev Co | Process of reducing iron group metal oxides |
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1927
- 1927-07-20 AT AT131235D patent/AT131235B/de active
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