AT131213B - Hochdruckverbundlokomotive mit Einrichtung zur Zwischendampfüberhitzung. - Google Patents

Hochdruckverbundlokomotive mit Einrichtung zur Zwischendampfüberhitzung.

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AT131213B
AT131213B AT131213DA AT131213B AT 131213 B AT131213 B AT 131213B AT 131213D A AT131213D A AT 131213DA AT 131213 B AT131213 B AT 131213B
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Schmidt Sche Heissdampf
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  Hoehdruekverblmdlokomotive mit   Einrichtung   zur   ZwischendajnpfiibcrhitzuNg.   
Die Erfindung betrifft eine Hoehdruekverbundlokomotive mit Einrichtung zur   Zwischendampf-   überhitzung, u. zw. insbesondere eine solche, bei welcher dem   Hochdruckkessel,   der zur mittelbaren oder 
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 Zuge der Feuergase ein verhältnismässig kurzer Rauchrohrkessel naehgesehaltet ist, der in der Hauptsache als Speisewasservorwärmer und Schlammabscheider für den Hochdruckkessel dient und nur wenis ;

     Niederdruckdampf   entwickelt, der entweder dem in einem Zwischenüberhitzer überhitzten Abdampf der Hochdruckstufe der Maschine beigemischt werden kann oder unter   Überhitzung   in einem kleinen zusätz-   lichen Überhitzer   zum Betriebe der Hilfsmaschinen ausgenutzt wird. 



   Um die Schwierigkeiten zu überwinden, die wegen der Grenzen der Achsenbelastung   und des   Lichtraummasses bei einer Lokomotive zur Erzielung einer hohen   Zwisehenüberhitzung erheblich grösser   sind, als bei einer ortsfesten oder   Sehiffskesselanlage   wird gemäss der Erfindung im Gegensatz zu allen bisher verwendeten   Rauehrohrüberhitzeranordnungen   für Lokomotiven das Verhältnis zwischen Über- 
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 darin, dass der   Rauchrollrkessel   eine volle oder nahezu volle Besetzung von Grossrohren mit mehr ale   vier Überhitzerrohrsträngen erhält, wobei in der üblichen Weise die Überhitzerschleifen vollständig in diesen   Grossrohren liegen,

   also nicht wie bei der erwähnten bekannten Lösung aus letzteren um einen   erheblichen   Teil herausragen.   Überhitzer   mit voller   Belastung wurden   bisher stets als Klein- oder Mittelrohrüberhitzer mit zwei bzw. höchstens vier Überhitzersträngen in jedem Rauchrohr   ausgeführt,     während Rauch-   rohre mit mehr als vier Überhitzersträngen zwar bereits bekannt sind, aber stets nur als   sogenannte     (trous-   rohrüberhitzerausgeführtwurdenmit2-4ReihensolcherGrossrohreübereinerVielzahlunbesetzter enger Heizrohre. 



   Wenn gemäss der Erfindung der Rauchrohrvorwärmerkessel einer Hochdruckverbundlokomotive 
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 als 1 wird, beispielsweise   1'5   bei einer Hoehdruekverbundlokomotive nach dem Ausführungsbeispiel der   Zeichnung für 60   Atm. im Hochdruckkessel und 14 Atm. im Vorwärmerkessel bei rung 450  überhitzungstemperatur des Hochdruckdampfes und rund 350  Überhitzungstemperatur des   Niederdruckdampf@s.   



   Gegenüber den bekannten erwähnten Lösungen ergibt sich der erhebliche Vorteil, dass trotzdem der Vorwärmerkessel mit seinem Wasserraum sich ein erhebliches Stück unter die   Dampfwassertrommel   des Hochdruckkessels erstreckt, so eine bessere Auflagerung des letzteren gestattet und die Steifigkeit des ganzen Kesselaggregates erhöht, dennoch keine auf Kosten der Überhitzung gehende   Wärmeent-   ziehung durch eine vergrösserte Wasserheizfläehe des   Eauehrohrkessels   stattfindet, weil die   wasserberührte     Heizfläche   wegen der verwendeten Grossrohre mit mehr als vier Überhitzersträngen im Verhältnis zur eingebauten   Überhitzerheizfläehe auch   bei voller   Besetzung verhältnismässig klein   ist. 



   Ferner ist von Anfang an wegen der hohen Gasgeschwindigkeit der   Wärmeaustausch   an der Über-   hitzerheizfläehe   ein guter, die Grossrohre lassen sich mit eingezogenen Enden in die hintere Kesselwand einwalzen und es lässt sich ohne Beeinträchtigung der Überhitzung und ohne Vermehrung der Gefahr des   Durchbrennens der Umkehrenden   hinter dieser Wand durch Weglassung einiger Verdampferrohrreihen des Hochdruckkessels ein Zugangsraum schaffen, in dem sich die Lösche aus den in ihrer Strömungsgeschwindigkeit verminderten Heizgasen abscheiden   kann.   



   Die Zeichnung zeigt eine   beispielsweise Ausführungsform. Fig. l   ist ein   schematischer   Längsschnitt   dureh die Lokomotive. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 1, und Fig. 3 ein Querschnitt   nach der Linie C-D unter Fortlassung des Rahmens und der Triebwerksteile. Die Fig. 4 und die Fig. 5 zeigen im Querschnitt bzw. Längsschnitt andere   AusfÜhrungsformen   des Erfindungsgegenstandes. 



   In der Zeichnung ist 1 der als Wasserrohrkessel   ausgebildete Dampferzeuger für   den   Hochdruck-   
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 des   Betriebskessels   I angeschlossene Leitung in den Eintrittsstutzen 9 des Nassdampfkastens des Hochdruckfrischdampfüberhitzers 4, wird in den Rohrsträngen dieses   überhitzer   hoch   überhitzt und tritt   durch eine an den   Austrittsstutzen.   10 des Heissdampfkastens des Überhitzers 4 angeschlossene Leitung 

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 in den   Eiutrittsstutzen./   des nicht dargestellten Heizkörpers des   Zwisellenüberlützers   6. Nach Abgabe seiner Überhitzungswärme gelangt er durch   einen Austrittsstutzen.

   M   in den Eintrittsstutzen 14 des 
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   dmckdampf   gelangt durch den   Austrittsstutzen 76   des Heissdampfkastens dieses Wiederüberhitzers in den   Schieberkasten   des Hochdruckzylinders 7. Der aus diesem austretende Abdampf gelangt durch eine an den Eintrittsstutzen 18 des Zwischenüberhitzers 6 angeschlossene Leitung in diesen und tritt als überhitzter Dampf durch den Stutzen 19 mittels einer zu den beiden seitlichen, nicht dargestellten Niederdruckzylindern führenden Leitung in letztere. Die mit je   sechs Überhitzersträngen   besetzten   Grossrohre J   sind, wie ersichtlich, am hinteren Ende verjüngt bei 20 eingewalzt.

   Die zum Schutze der Rauchrohrüberhitzer quer in den Rauchgaszug eingebauten Verdampfungsrohre 22 des Wasserrohrkessels sind vor der Hinterwand   des Vorwärmerkessels 2   fortgelassen, so dass ein Zugangsraum 23 entsteht, in dem sich infolge der verminderten Gasgeschwindigkeit die   Lösche   absetzen kann. Die wasserberührte Heizfläche der Gross- 
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 ein Stück zurückgesetzt, da unter Umständen in der Nähe der Vorderwand des Vorwärmerkessels 2 das Temperaturgefälle zwischen den Heizgasen und dem überhitzten Hochdruckdampf zu klein wird,   um   noch eine merkliche   Überhitzung   zu ergeben.

   Unter Umständen kann hier das Temperaturgefälle sogar null oder negativ werden und für diesen Fall sind die Heissdampfenden der Überhitzerrohrstränge mit einer   Wärmeisolierschieht   zu versehen. Der in geringer Menge in dem Vorwiirmerkessel entwiekelte 
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 kann entweder in die   Rauehkammer   eingebaut sein, oder es kann auch eine Reihe der   Grossrohre   des Vorwärmerkessels 2 die Rohrstränge dieses zusätzlichen kleinen Überhitzers aufnehmen, wie Fig. 4 zeigt. Hier ist 25 der zusätzliche   Rauchrohrüberhitzer,   dessen Dampfeintrittsstutzen 28 durch eine Leitung an den Stutzen 24 des   Vorwärmerkessels 2 angeschlossen   ist, während der Heissdampf bei 29 austritt, um zu den Sehieberkästen der   Hilfsdampfmasehinen   geleitet zu werden.

   Der entwickelte   Niederdrupk-   dampf aus dem Vorwärmerkessel 2 könnte auch abänderungsweise nach dem   Zwisehenüberhitzer 6 geführt     und   dem Abdampf aus der   Hochdruckstufe   der Maschine beigemischt werden. 



   Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel ist   für die Zwischenüberhitzung   ein dampfbeheizter 
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 zu erhalten, ehe er in den Hochdruckzylinder der Hauptmaschine geht ; die Erfindung ist aber auch für den Fall anwendbar, dass der Abdampf der   Hochdruekstufe   der Maschine unmittelbar in einem Rauchrohr- überhitzer seine Zwischenüberhitzung erhält. Für diesen Fall fällt der Zwischenüberhitzer 6 fort, und an Stelle des   Wiederüberhitzers     ?   ist dann der Niederdruck-Zwischenüberhitzer als   Rauehrohrüberhitzer   in die Grossrohre des   Vorwärmerkessels   eingebaut.

   In diesem Falle ist mit Rücksicht auf die hohen Wandtemperaturen der Abdampf der Hochdruckstufe durch einen Abdampfentöler zu schicken, ehe er in den Zwischenüberhitzer gelangt, wie Fig. 5 zeigt. Hier ist statt des Zwischenüberhitzers 6 in Fig. 1 in die   Rauchkammer   ein   Dampfentöler   26 bekannter, geeigneter Bauart eingebaut, in welchen der Auspuffdampf 
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 oder mehr   Rauchrohrüberhitzern   in einem dem Hochdruckkessel nachgeschalteten, als Vorwärmerkessel dienenden Rauchrohrkessel,   dadurch     gekennzeichnet,   dass das Verhältnis der   Überhitzerheizfläche   zur   Wasserheizfläche   des Rauchrohrkessels   (2)   grösser als 1 ist, indem beispielsweise der Rauchrohrkessel (2)

   eine volle oder nahezu volle Besetzung mit mehr als vier Überhitzerrohrstränge enthaltenden Grossrohren   ('i)   hat. 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. 3. Hochdruekverbundlokomotive mit Einrichtung zur Zwischendampfüberhitzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Grossrohre (3) des Rauchrohrkessels (2) einen kleinen Zusatz- überhitzer für den im Rauchrohrvorwärmerkessel 92) entwickelten Niederdruckdampf enthält.
AT131213D 1929-08-31 1930-08-01 Hochdruckverbundlokomotive mit Einrichtung zur Zwischendampfüberhitzung. AT131213B (de)

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