AT130865B - Einstellvorrichtung für Papier-Faltmaschinen. - Google Patents

Einstellvorrichtung für Papier-Faltmaschinen.

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AT130865B
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paper folding
folding machines
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Demaria Lapierre & Mollier Sa
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  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einstellvorriehtung für   Papier-Faltmasehinen.   



   Bei den mechanischen Papierfaltmaschinen werden die Papierblätter durch die Bedienungsmannschaft auf einen vor der Maschine befindliehen Tisch gelegt und für die Faltarbeit erfasst. Damit nun die Faltung an der richtigen und vorbestimmten Stelle vor sich geht, sind zwei Nadeln vorgesehen, die automatisch auf den Tisch auf und nieder gehen und die Lokalisierung des Papierblattes bestimmen. 



  Die   Bedienungsmannschaft   muss das Blatt so auflegen, dass die beiden Nadeln auf zwei gekennzeichnete bzw. Fixpunkte des Blattes treffen. Sobald das Blatt dann von der Maschine erfasst ist, gehen die Nadeln hoch, und es wird dieselbe Arbeit mit einem neuen Blatt vorgenommen. 



   Die   Bedienungsmannschaft   ist also gezwungen, abwechselnd zwei Punkte, die ziemlich weit voneinander entfernt sind, zu beobachten. Dass diese Manipulation schwierig und umständlich ist, bedarf keiner Erläuterung, und sie verringert erheblich die Wirkungsweise der Maschine. 



   Die Erfindung ist bestimmt, diese Nachteile zu beseitigen, u. zw. geschieht das durch Ersatz der beiden Nadeln mittels einer optischen Einrichtung, die es gestattet, die beiden Merkpunkte auf dem Papierblatt gleichzeitig auf einer Mattscheibe zu fixieren und von dort aus auf einem Spiegel kenntlich zu machen, wo sie durch die Bedienungsmannschaft beobachtet werden können. 



   Zu diesem Zwecke sind zwei Projektionsapparate angeordnet, welche die Stelle des Blattes intensiv beleuchten, wo die Kennzeichen festgelegt sind. Zwei Objektive oberhalb dieser Punkte erzeugen mittels Zwischenschaltung von Prismen und Spiegeln zwei Bilder dieser Fixpunkte auf einer Mattscheibe. Oberhalb der Mattscheibe ist ein schräger Spiegel einstellbar angeordnet. Die Bedienungsmannschaft, Arbeiterin usw., stellt die geeignete Neigung des Spiegels selber ein und erhält auf diese Weise einen gleichzeitigen, vollkommenen Überblick auf die Kennzeichen bzw. Fixpunkte des Papierblattes in dem Spiegel. 



   Die korrekte Blatteinstellung ist dann sehr einfach, die Arbeiterin wird durch die Nadeln nicht gestört, sie sieht die beiden Merkpunkte gleichzeitig und vergrössert vor sich, die Leistungsfähigkeit der Maschine wird auf diese Weise wesentlich gesteigert. 



   Die Fixiervorrichtung wird von einem seitlichen Gestell getragen, das aus zwei Rohren besteht und durch ein Halteseil versteift ist. 



   Zur gegenseitigen Annäherung und Entfernung der beiden Projektionsvorriehtungen ist eine Schraube mit Rechts-und Linksgewinde vorgesehen. 



   Die Vorrichtung besitzt ferner teleskopartig versehiebbare Rohre, wobei die äusseren Rohre auswechselbar sind, so dass die Vorrichtung jeder Dimension des Papieres angepasst werden kann. 



   Die Vorrichtung ist in den Zeichnungen dargestellt ; es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Vorderansicht, Fig. 4 einen waagrechten Schnitt. 
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   Die Bilder dieser Punkte werden durch die Objektive   8,     8',   die Prismen 9,9', die Spiegel 10, 10' auf der Mattscheibe 11 reproduziert, wo sie mit einem Liniennetz zusammentreffen, und werden dann durch den Spiegel 12 der Beobachtung durch die Bedienungsmannschaft zugänglich gemacht, welche dieselben in der Verlängerung der Sehlinie 13   beschaut.   Diese Sehlinie ist durch Drehen des Spiegels 12 auf den Achsen 14, 14'einstellbar. 

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   Zur Feststellung dieses Spiegels dient die Schraube 15, die durch einen an der Wand des Kastens 17 (Fig. 2) vorgesehenen sektorartigen Schlitz durchgreift. 



   Die Prismen 9,9'sind an den Platten   18, 18' befestigt,   an denselben sind auch die Rohre   19,   19' 
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 an den Wänden des Kastens 24 befestigt sind. 



   Ein konischer Teil 25 verbindet die Kasten 17 und 24. Darin ist eine Wand 26 vorgesehen, die die beiden Projektionsgänge trennt. In den Muffen 23,   23' sind Bohrungen 2/, 2 ?" (Fig.   3,4) vorgesehen, durch welche eine Schraube 28 mit Rechtsgewinde 29 und mit Linksgewinde 30 treten. Die Muffe 21 ist mit einer Bohrung 31 zur Aufnahme des Gewindeteiles 29 und die Muffe 21'ist mit einer Bohrung 32 zur Aufnahme des Gewindeteiles 30 versehen. 



   Es ergibt sich hieraus, dass die Drehung in dem einen oder andern Sinne die Muffen 21 oder 21' und damit die optischen Achsen der Objektive 8, 8'einander nähern oder von einander entfernen. 



   Um die Reichweite der Apparatur zu erhöhen, zieht man die Rohre 19, 19'nach Lösung der Schrauben 33,33'aus den Muffen 21, 21'heraus und ersetzt sie durch längere Rohre. 



   Die Einstellschraube 28 ist mit einem Zahnrad 34 versehen, mit dem ein zweites Zahnrad 35 in Eingriff steht, das durch einen Knopf 36 drehbar ist. Bei Drehung dieses Knopfes ergibt sieh eine genaue Einstellung der Achsen. 



   Zur Lagerung des Apparates dienen zwei Stahlrohre 37, 38, die durch einen Halter 39 an dem einen Ende und durch einen Halter 40 an dem andern Ende verbunden sind. Mittels Schrauben 41 und Mutter 42 ist dieser Rahmen an dem Gestell 43 befestigt, welches sich an der Seite des Apparates befindet. 



   Zwei Ringe 44 und 45, die auf den Rohren 22,   22'sitzen,   sind mit oberen halbrunden Haken 46,46' und unteren viertelkreisrunden Haken 47, 47'versehen. Man setzt den Apparat schräg so auf das Rohr 37, dass dasselbe von den Haken 46, 46'umgriffen ist, und dann lässt man den Apparat los, wobei das Rohr 38 von den Haken 47,   47'erfasst wird.   



   Um den Apparat zu lösen, führt man diese Handhabung in entgegengesetzter Weise aus. Ein Seil 48 dient zur Verbindung und Verfestigung der Gestellteile 39 und 40. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einstellvorrichtung für Papierfaltmaschinen, gekennzeichnet durch Projektionsapparate, die die Merkpunkte des Blattes auf einer Mattscheibe nebeneinander projizieren, wo sie zwecks Einstellung des Papierblattes mit Hilfe eines einstellbaren schrägen Spiegels beobachtet werden können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung der optischen Achsen der beiden Projektionssysteme mittels teleskopartig ineinander durch eine Schraube mit Rechtsund Linksgewinde verschiebbarer Rohrhülsen, die auswechselbar sind, regelbar ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festhaltung der zur Lagerung des Apparates dienenden Rohre Hakenbügel dienen, deren hakenförmige obere Enden halbkreis und deren untere Enden viertelkreisförmig ausgebildet sind.
AT130865D 1930-12-05 1931-11-25 Einstellvorrichtung für Papier-Faltmaschinen. AT130865B (de)

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FR130865X 1930-12-05

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AT130865B true AT130865B (de) 1932-12-27

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