DE541071C - Dubliervorrichtung - Google Patents

Dubliervorrichtung

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DE541071C
DE541071C DE1930541071D DE541071DD DE541071C DE 541071 C DE541071 C DE 541071C DE 1930541071 D DE1930541071 D DE 1930541071D DE 541071D D DE541071D D DE 541071DD DE 541071 C DE541071 C DE 541071C
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rails
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/08Folding webs longitudinally
    • B65H45/09Doubling, i.e. folding into half of width

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Dubliervorrichtung Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Dubliervorrichtung mit in ihrer gegenseitigen Stellung veränderlichen Schienen zum Längsalten einer Gewebebahn. Bei den bekannten, mechanisch steuerbaren Vorrichtungen dieser Art ist es zwar an sich möglich, vor Ingangsetzen der Vorrichtung diese so einzustellen, daß ein genaues Aufeinanderlegen der gefalteten Gewebebahn bewirkt wird. Die Unregelmäßigkeit der Gewebe bringt es aber mit sich, daß die beim Ingangsetzen der Vorrichtung vorgenommene Einstellung immer wieder von neuem geändert werden muß.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, eine solche Regelung vollständig selbständig auf elektrischem Weg zu bewirken. Doch ist die Bauart solcher :Maschinen verwickelt.
  • Demgegenüber weist die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine einfache, während des Betriebes leicht von Hand verstellbare Vorrichtung auf, welche ein stoßfreies Regeln der gegenseitigen Stellung der Gewebekanten einer gefalteten Stoffbahn ermöglichen soll.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß drei Faltschienen verwendet werden, von denen die beiden ersten starr miteinander verbunden sind und einen Winkel von 135' einschließen, während die dritte Schiene mit der ersten einen Winkel von 45 ° und mit der zweiten Schiene einen solchen von go ° bildet, und daß die beiden ersten Schienen gegenüber der dritten Schiene während des Dublierens von Hand in einer Ebene verstellbar sind. Zum Verstellen der beweglichen Schiene dient dabei ein Handhebel. Erfindungsgemäß soll endlich die eine Schiene des verstellbaren Schienenpaares mit einem Ansatz durch eine Schlitz- und Stiftführung an einer fest angeordneten Stützschiene geführt werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es bedeuten Fig. z eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht derselben, Fig. 3 einen teilweisen Grundriß der verwendeten Schiene in vergrößertem Maßstabe, Fig. q. eine schaubildliche Darstellung, um die Faltenbildung zu zeigen, und Fig. 5 und 6 zwei schematische Darstellungen, um die Regelung der Faltenbildung zu erläutern.
  • Einer Schiene z, die genau waagerecht angeordnet ist, schließt sich eine zweite Schiene 2 an, die mit der Schiene z einen Winkel von 135 ° einschließt. Eine dritte Schiene 3 bildet mit den Schienen z und 2 einen Winkel von 45 ° bzw go °. Die noch vorhandene vierte Schiene q. dient nur zum Abstützen der Schiene 3. Die vier Schienen besitzen eine gemeinsame Spitze. Die Schienen z und 2 sind fest miteinander verbunden und bilden daher einen Winkelhebel. Sie sind um Zapfen 5 gegenüber den fest angeordneten Schienen ,3° und 4 äussehwingbar. Die Fig. 3 und q. zeigen die allgemeine Anordnung. Die Schiene 3 befindet sich dort vor der Schiene i, und der zwischen diesen Schienen liegende Zwischenraum dient dem Durchgang des Gewebes.
  • Die Schiene i ist mit ihrem freien Ende bei 6 an eine Gelenkstange 7 angeschlossen, die mit einem Doppelhebel 8, 9 gelenkig verbunden ist, der um Achse io am Träger ii des Gestelles 12 ausschwingen kann.
  • Durch Verstellen des Handhebels 9 kann die Winkellage der Schiene i und 2 mit Bezug auf die feste Schiene 3 leicht verstellt werden.
  • Die Schiene q., die auch am Gestell befestigt ist, trägt einen Stift 13, der in einen Schlitz 1q. eines Ansatzes der Schiene 2 eingreift, wodurch die Schiene 2 eine entsprechende Führung erhält.
  • Hinter den Schienen ist in der Nähe des unteren Endes eine Führungswalze 16 vorgesehen, und am vorderen Teil der Vorrichtung ist in der Nähe des unteren Endes eine zweite Walze 17 angeordnet.
  • Die Vorrichtung soll in erster Linie an einer Maschine angebracht werden, die eine mechanisch angetriebene Aufwickelvorrichtung besitzt. Diese Aufwickelvorrichtung ist auf der Zeichnung nicht dargestellt. In Fig. i ist nur eine Walze 18 angedeutet, die mit Führungen i9 versehen ist, über die die Gewebebahn 2o beim Durchgang durch die Maschine läuft. Das Gewebe bewegt sich von der Walze 18 aus über eine Spannvorrichtung 2i und läuft hierauf unter die Walze 16, um sich senkrecht hinter den Schienen i und 2 nach aufwärts zu bewegen.
  • Der von der Schiene i aafgenommene Teil der Gewebebahn entspricht möglichst genau der halben Breite des Gewebes und wird in Pfeilrichtung (Fig. 2) vor der Schiene i senkrecht nach abwärts geführt, bewegt sich jedoch hinter der Schiene 3 (s. insbesondere Fig. q., wo das Gewebe gestrichelt angedeutet ist).
  • Der von der Schiene :z aufgenommene Teil bewegt sich zunächst in waagerechter Richtung vor der Schiene 2 nach rechts vor den Schienen q. und 3 und umgreift die letztere, von der aus sie senkrecht nach abwärts geführt wird, um sich genau parallel zur erstgenannten Hälfte der Gewebebahn mit dieser vereint nach abwärts zu bewegen.
  • Die Längsfaltenlegung wird in dieser Weise bewirkt, und die gefaltete Gewebebahn wird durch die Walze 17 (Fig. i) zu der nicht dargestellten Aufwickelvorrichtung hingeleitet. Wie bereits erwähnt, kann bei der geringsten Unregelmäßigkeit des Gewebes eine fehlerhafte Faltenlegung eintreten, wenn der Arbeiter nicht genau aufpaßt.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist es nun leicht möglich, auf mechanischem Weg jeden Fehler schnell zu verbessern, ohne daß der Arbeiter nötig hat, das Gewebe selbst zu berühren. Hebt man mit Hilfe des Handhebels 9 ein wenig die Schiene i (Fig. 5), dann bewirkt die Spannung des Gewebes sofort ein Gleiten desselben in Richtung der Pfeile 2a (Fig. 5). Die Folge davon ist, daß der hintere Teil der gefalteten Gewebebahn 23 (Fig. 5 und 6) sich in seiner Breite verringert, während der vordere Teil 24 eine entsprechende Verbreiterung erfährt; senkt man die Schiene i, dann tritt die umgekehrte Wirkung ein.
  • Die Schienen 1, 2 und 3 sind zweckmäßig mit Skalen versehen, um die Breite des durchlaufenden Gewebes ablesen zu können.
  • Zur Schonung des zu faltenden Gewebes verwendet man Schienen mit angerundeten Ecken. Hierdurch ist es möglich, selbst Seidenvoile ohne Nachteil zu behandeln.
  • Man kann auch die Maschine umgekehrt arbeiten lassen, d. h. ein längsgefaltetes Gewebe wieder in voller Breite auflegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dubliervorrichtung mit in ihrer gegenseitigen Stellung veränderlichen Schienen zum Längsfalten einer Gewebebahn, dadurch gekennzeichnet, daß drei Faltschienen (i, 2, 3) verwendet sind, von denen die beiden ersten (i, 2) starr miteinander verbunden sind und einen Winkel von 135 'einschließen, während die dritte Schiene (3) mit der ersten (i) einen Winkel von 45 'und mit der zweiten einen solchen von 9o ° bildet, und daß die beiden ersten Schienen (1, 2) gegenüber der dritten Schiene (3) während des Dublierens von Hand in einer Ebene verstellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum gemeinsamen Verstellen der beiden ersten Schienen (i und 2) ein Handhebel (9) dient, der über Gelenkstangen (8, 7) mit den verstellbaren Schienen (1, 2) in Verbindung steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schiene (2) des ausschwingbaren Schienenpaares (1, 2) mit einem Ansatz (15) durch eine Schlitz- und Stiftverbindung an einer fest angeordneten Stützschiene (q.) geführt ist.
DE1930541071D 1929-08-14 1930-06-26 Dubliervorrichtung Expired DE541071C (de)

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DE1930541071D Expired DE541071C (de) 1929-08-14 1930-06-26 Dubliervorrichtung

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DE (1) DE541071C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229490B (de) * 1961-07-24 1966-12-01 David Pernick Vorrichtung zum Entfalten einer einmal laengsgefalteten Stoffbahn
EP0282471A1 (de) * 1987-03-03 1988-09-14 Henry Kuczynski Vorrichtung zum doppelten Falten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229490B (de) * 1961-07-24 1966-12-01 David Pernick Vorrichtung zum Entfalten einer einmal laengsgefalteten Stoffbahn
EP0282471A1 (de) * 1987-03-03 1988-09-14 Henry Kuczynski Vorrichtung zum doppelten Falten
BE1000360A4 (nl) * 1987-03-03 1988-11-08 Kuczynski Henry Inrichting voor het dubbelvouwen van stoffen.

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